So wirklich begeistert war Andreas Zuber von Romain Grosjeans' Aufholjagd nicht, denn immerhin kegelte ihn der Franzose in der ersten Runde aus dem Rennen. "Da ist ihm mal wieder etwas eingefallen, ich weiß nicht, was er da vor hatte", ärgerte sich Zuber gegenüber motorsport-magazin.com. Sein Bolide überstand den Kontakt nicht schadlos, neben einem Platten verbog sich auf die hintere Radaufhängung. "Manche Leute sollten ihr Hirn einschalten und anderen Fahrern das Rennen nicht immer in der ersten Runde kaputt machen."
Das Rennen des Österreichers war auf jeden Fall schon kaputt, auch wenn er es noch bis zum Ende fuhr. "Es war richtig nass und eigentlich hätte es auch Spaß machen können, aber mit einem verbogenen Auto geht da nichts mehr. Ich bin nur noch gerutscht." Daraus resultierten unter anderem zwei Dreher und ein elfter Rang in der Endabrechnung. "Ich musste das Rennen zu Ende fahren, denn es kann immer passieren, dass noch viele Autos ausfallen."
Grosjean büßte bei der Kollision lediglich seine Nase ein, eine Runde später holte er sich an der Box eine neue Frontpartie. Damit ging es von ganz weit hinten immerhin noch auf den achten Platz nach vorne, mögliche Punkte verpasste der ART-Pilot nur um zehn Sekunden. "Schon der Start von Zuber war schlecht und ich musste lupfen, um nicht mit ihm zu kollidieren. Später habe ich ihn dann berührt", musste Grosjean zugeben. "Ich bin zwar noch nach vorne gekommen, aber für Punkte war das Auto nicht gut genug. Im Training waren wir sehr schnell unterwegs, aber im Rennen hat uns etwas gefehlt. Wir müssen jetzt analysieren und herausfinden, an was es genau lag."

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