Konstanz mach sich bezahlt: Lucas di Grassi und Giorgio Pantano landeten heute erneut auf dem Podium - insgesamt ist ihnen das in den letzten vier Rennen drei Mal gelungen. Keiner hat in Magny-Cours und Silverstone mehr Punkte geholt als der Italiener und sein brasilianischer Gegenspieler. Das macht sich natürlich in der Gesamtwertung bemerkbar, wo Pantano mittlerweile wieder elf Punkte Vorsprung auf Bruno Senna hat und Di Grassi mit nur vier Starts auf dem vierten Platz liegt.

"Bei uns läuft es richtig gut. Gestern habe ich gewonnen, heute habe ich einen dritten Rang geholt", freute sich Pantano, der von Startplatz acht in das Rennen startete. Zwar musste er eingestehen, dass die beiden Südamerikaner deutlich schneller waren und er nur seinen Platz verteidigt hätte, aber auch der brachte reichlich Punkte. "Ich bin heute kein Risiko eingegangen, denn ich wollte nur die Punkte einfahren, die auch im Bereich des Möglichen lagen."

Besonders in den letzten zehn Runden, als der Regen nochmals stärker wurde, kam Pantano mit seinem Setup in leichte Schwierigkeiten. "Wir hatten zuvor damit gerechnet, dass die Strecke mehr abtrocknet", erklärte der Italiener im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Als Conway näher kam, habe ich einfach etwas mehr gepusht, so wurde der Abstand wieder etwas größer."

"Ich bin sehr zufrieden, ein brasilianischer Doppelsieg ist doch schön, gegen Bruno aber keine wirkliche Chance gehabt", musste Lucas di Grassi feststellen. Der Campos-Pilot blickte schon wenige Minuten nach der Zieldurchfahrt auf das nächste Rennen: "Unser Team muss noch besser werden, wir haben noch nicht eines der besten Autos." Doch gerade deswegen sei er mit seiner enormen Ausbeute aus den vier Saisonrennen sehr zufrieden, so Di Grassi weiter.