Auch Andreas Zuber gehörte in Magny-Cours zu den Leidtragenden der Unterbrechung im Qualifying der GP2-Serie. Der Österreicher war gerade auf einer schnellen Runde unterwegs, als Bruno Senna in die Mauer krachte und so für die rotel Flaggen sorgte. "Das war natürlich sehr ärgerlich, weil ich in diesem Stint gerade einmal eine schnelle Runde gefahren bin", berichtete der Österreicher im Gespräch mit motorsport-magazin.com.
Schon bei seiner ersten Ausfahrt geriet der Piquet-Pilot in Probleme. "Meine Runden auf dem ersten Reifensatz hat mir Lucas di Grassi kaputt gemacht", beschwerte sich Zuber nach dem Zeittraining. "Er ist in der Schikane unheimlich langsam gefahren und ich habe ihn mit der Nase berührt. Daher hat es mit einer schnellen Runde nicht mehr ganz geklappt."
Die angeknackste Nase war schnell behoben und nach der Senna-Unterbrechung konnte Zuber abermals auf eine schnelle Runde gehen. Diese reichte mit 0,130 Sekunden Rückstand auf den Brasilianer für den vierten Platz - eine gute Ausgangsposition für das Samstagsrennen. "Mit einem guten Start könnte ich sicher auf das Podium fahren, das wäre cool. Und vielleicht wären dann auch mal Punkte im zweiten Rennen möglich", sagte Zuber. Zuvor müssten aber noch einige Probleme am Auto behoben werden, so der Österreicher weiter. "In den schnellen Kurven haben wir Probleme, das kostet uns in den ersten beiden Sektoren eine halbe Sekunde, im letzten Abschnitt dann holen wir alles auf."

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