Zwar musste Adam Carroll bei seinem Saisondebüt mit einer halben Sekunde Rückstand leben, trotzdem konnte der Ire mit seinem Comeback in der GP2 Serie sehr zufrieden sein: seine Qualifying-Zeit von 1:33.141 Minuten reichte für den dritten Startplatz. "Das war ein guter Start ins Wochenende, das Auto fühlt sich sehr gut an. Ich brauchte nur ein paar Runden um mich an die Fahrweise zu gewöhnen", gestand Carroll, der letzte Woche noch im A1GP-Bolide unterwegs war.
Auch er hatte seine liebe Mühe mit den harten Reifen und den kalten Bedingungen, "aber nach ein paar Runden wurden die Reifen langsam warm." Probleme mit dem Verkehr hatte der FMS-Pilot nicht, denn er war aufmerksam unterwegs: "Wenn ich Autos vor mir hatte, habe ich mich zurückfallen lassen. Andererseits muss man auch nach hinten schauen, wenn man langsam unterwegs ist. Ich kann nicht verstehen, warum manche Piloten anderen in den Weg fahren. Man muss auch nach hinten gucken können."
Die anderen Fahrer würde sicher gerne nach hinten schauen, aber viele beklagen sich über die schlechten Spiegel. Adam Carroll sieht die seitliche Anbringung der kleinen Helfer sogar positiv: "Wenn man schnell fährt stören die Spiegel nicht, weil sie außerhalb des Blickfelds liegen", verriet der Ire im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Um nach hinten zu schauen, muss man den Kopf drehen. Etwas schwer ist das schon."
Das große Fragezeichen steht bei Carroll und seiner Truppe hinter der Rennperformance. Ihm fehlt wichtige Erfahrung aus dem ersten Rennen, denn da war er noch nicht dabei. "Ich brauche einfach einen guten Start und danach werde ich hart pushen. Wir wissen nicht ob das Setup gut ist, aber wir hoffen es."

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