In Monza war Timo Glock richtig glücklich, endlich lief das Wochenende für ihn, die anderen hatten Probleme, er konnte sein Meisterschaftsführung ausbauen. Im Qualifying in Spa-Francorchamps lief es wieder weniger gut. "Ich hatte in den letzten zwei Runden mehr Chaos als im ganzen Jahr bislang", klagte Timo motorsport-magazin.com sein Leid. "Erst hat mir Andi im letzten Sektor eine Runde verhauen, dann, in der allerletzten Runde, meinte Bakkerud, dass er die letzte Schikane im Schneckentempo fahren müsste."
Der angesprochene Andi ist sein Teamkollege und fühlte sich nicht verantwortlich. "Ich kann ja nicht in die Leitplanke fahren, nur weil er kommt", sagte er uns. Warum sich die iSport-Piloten immer wieder auf der Strecke begegnen konnte Timo selbst nicht sagen. "Wir kommen uns irgendwie immer ins Gehege." Aber letztlich sei ohnehin nur die Aktion mit Bakkerud entscheidend gewesen. "Die letzte Runde war die wichtige, da war er mir im Weg. Das ist schade, sonst hätten wir unter den ersten Drei gestanden."
Für das Rennen sehen sich beide iSport-Piloten gut gerüstet. "Wir sollten gut aussortiert sein", sagt Timo. "Wir hatten zwar Probleme die Reifen auf Temperatur zu bekommen, aber im Rennen sollte das funktionieren." Darauf hofft auch Zuber. "Mein Qualifying geht so, es war nicht besonders gut und nicht schlecht. Aber die Reifen waren bei mir nach einer Runde kaputt. Im Rennen geht aber immer viel. Ich brauche ein gutes Setup, einen guten Start und dann wird es hinhauen." Hoffentlich kommen sich die beiden iSport-Fahrer dann nicht wieder ins Gehege - sie starten nebeneinander von den Plätzen 5 und 6.

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