Dass es am Hungaroring immer wieder Probleme mit dem Verkehr gibt, ist nichts neues, wenn sich dazu auch noch Probleme mit einem Reifensatz gesellen, dann kann ein Qualifikationstraining schnell mal in die Hose gehen. Adrian Zaugg erlebte genau dies und kam über den 21. Startplatz nicht hinaus. "Mit dem ersten Satz hat sich unser Auto richtig gut angefühlt, leider hatte ich jedoch auf jeder Runde entweder gelbe Flaggen oder viel Verkehr", gab der enttäuschte Südafrikaner zu Protokoll. "Dies war auch der Grund weshalb ich früh rein gekommen bin, um mir eine extra Runde für den zweiten Reifensatz aufzusparen."
Leider hielt die Pechsträhne für den Arden Piloten an und mit dem neuen Reifensatz kamen auch die neuen Probleme. "Mit dem zweiten Reifensatz war das Auto komplett anders zu fahren und hatte extrem viel Untersteuern. Auf meiner einzigen freien Runde versuchte ich eine passable Rundenzeit zu fahren, denn das Auto fühlte sich sehr nervös an. Das Auto war wirklich komplett anders, so was haben wir bisher noch nicht gehabt."
Da sich Überholen am Hungaroring sehr schwer gestaltet, hofft Zaugg natürlich auf ein Regenrennen und hätte für ein solches auch schon eine passable Strategie. "Wenn du soweit hinten startest, kann dir der Regen nur helfen. Die Sicht wäre dadurch halt nicht so gut, aber durch einen frühen Stopp könnte ich mir freie Fahrt erarbeiten," meinte Zaugg abschließend.

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