Adrian Zaugg schaffte in Monaco mit dem elften Startplatz sein bisher bestes Qualifying-Ergebnis in der GP2 - was er aber nicht dem Faktor zurechnete, hier auf diesem Kurs weniger Probleme als irgendwoanders mit der noch fehlenden Kraft in seinen Handgelenken zu haben. "Das kann man so nicht sagen, dass das hier so wesentlich einfacher für mich ist. Denn das Auto ist einfach sehr anstrengend zu fahren, die Lenkung sehr schwergängig. Insofern habe ich nicht nur in schnellen Kurven Probleme, auch hier macht sich das doch etwas bemerkbar."

Dennoch war Zaugg durchaus nicht unzufrieden: "Der elfte Startplatz ist nicht so schlecht, auf die Leute vor mir fehlt mir nicht wirklich viel. Ich könnte mich jetzt auch über den Verkehr beklagen, sagen, dass noch mehr drin gewesen wäre - aber ich glaube, das ist in Monaco ziemlich witzlos, das ist eben einfach so." Für das Rennen am Samstag hat er ein klares Ziel: "In die Punkte kommen, damit wäre ich schon sehr zufrieden. Aber um das zu schaffen, ist es das allerwichtigste, die erste Kurve und dien erste Runde zu überstehen. Da wird sicher ewieder einiges passieren. Und wenn es tatsächlich morgen regnet, dann natürlich erst recht…"

Vom Einstand seines Schweizer Landmanns Sebastien Buemi war Zaugg schon recht beeindruckt: "Klar, der ART ist ein gutes Auto und durch die A1-Serie kennt er solche größeren und stärkeren Autos schon ein bisschen - aber er hat einen sehr guten Job gemacht, das muss man anerkennen."