Die Qualifikation war ein großer Erfolg für iSport International. Timo Glock holte sich die Pole Position und Andreas Zuber machte mit seinem zweiten Platz die Doppel-Pole für das Team perfekt. Trotz seiner besten Quali-Leistung seit langer Zeit war der Österreicher nicht 100%ig zufrieden.

"Wenn ich ganz ehrlich bin habe ich mich noch nie so über einen zweiten Platz geärgert", berichtet Zuber gegenüber motorsport-magazin.com. "Ich war lange vorne, aber der zweite Platz ist auch super. Vor allem die Doppel-Pole ist klasse für das Team." Im Gegensatz zu Bahrain, wo die beiden in den blauen Boliden von weiter hinten starten mussten, könnte die Ausgangsposition für den dritten Meisterschaftslauf in Barcelona kaum besser sein.

Der Abstand zwischen Glock und Zuber war mit fast vier Zehntelsekunden relativ groß. Dafür gibt es aber eine einfache Erklärung. Zuber kämpft seit Bahrain mit Problemen an der Elektronik, die für Schwierigkeiten beim Herunterschalten sorgen. "Man sieht, dass Andi Probleme hat. Er muss früher bremsen und das kostet immer ein wenig Zeit", erklärt sein Teamkollege.

Bisher ist noch nicht klar, wo der Fehler liegt. Andreas Zuber gibt sich aber optimistisch, dass das Problem bis zum Rennen noch behoben wird. Dann will er sogar attackieren. "Ohne das Problem kann ich mithalten, vielleicht komme ich sogar vorbei. Es gibt zwei, drei Stellen an den man überholen kann", so der Österreicher.

Dennoch muss man auch einen Blick nach hinten werfen, wie auch Zuber weiß: "Pantano, Di Grassi und Senna sind nicht zu unterschätzen, sie werden schnell sein. Es bleibt abzuwarten, ob wir im Rennen auch so schnell sind wie in der Qualifikation. Es kommt auf die Bedingungen an, ich bin aber sehr optimistisch."