"Es hat einfach nicht sollen sein." Gerne hätte Michael Ammermüller die GP2-Saison 2006 mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen, vielleicht sogar einem Sieg wie beim Saisonauftakt. Doch auch in Monza setzte sich seine Pechsträhne fort: Er konnte gerade einmal zwei Runden drehen. "Ich hatte einen sehr guten Start, war auf Rang 9 und hoffte auf Punkte, aber dann lief alles schief", schüttelte er den Kopf. "Ich konnte nichts dagegen unternehmen."

Was war geschehen? DAMS-Pilot Monfardini beging einen gefährlichen Fehler, schoss in der ersten Schikane geradeaus und riss Michael ins Aus - das gleiche Missgeschick war ihm bereits gestern mit Gimmy Bruni geschehen. "Ich hatte schon einen Vorsprung auf meine Verfolger, aber er kam aus dem Nichts - ich weiß nicht was er sich dabei gedacht hat", verriet Michael gegenüber motorsport-magazin.com. "Er hat mich vorne rechts getroffen, die Aufhängung war beschädigt und ich konnte nicht weiterfahren."

Insgesamt also ein schlechtes Ende einer Saison, die in Valencia so viel versprechend begonnen hatte. "Ich habe in diesem Jahr viel gelernt und hoffentlich kann ich dieses Wissen im kommenden Jahr einsetzen und mindestens um einen Top-3-Platz in der Meisterschaft kämpfen." Michael blickt also optimistisch in die GP2-Saison 2006 - und auch das Kalenderjahr 2006 ist ja noch nicht vorbei...