Formel 1 und GP2 ist Michael Ammermüller schon gefahren, in der letzten Woche machte er nun eine neue Motorsporterfahrung: In Silverstone durfte er für Willi Webers A1GP-Team testen. "Es sah viel versprechend aus, Team Deutschland waren die Schnellsten", sagte er gegenüber motorsport-magazin.com. "Der einzige Grund, warum ich nicht ganz oben in der Zeitenliste stand, war, dass ich nicht mit dem richtigen Setup auf neuen Reifen raus gefahren bin. Aber selbst mit gebrauchten Reifen fuhr ich die drittschnellste Zeit des Tages."

Michael sah den A1-Test sogar als gute Vorbereitung für Monza. "Ein A1-Auto hat viel weniger Downforce als ein GP2-Auto", verglich er. Da die ultraschnellen Passagen in Monza genau diese Charakteristik verlangen, "konnte ich mich an dieses Gefühl gewöhnen." Nur der Speed fehlte ihm.

Trotzdem hofft er beim Saisonfinale in Monza besser abzuschneiden als in Istanbul. "Die Strecke sollte dem Arden-Boliden viel besser liegen." Das bestätigt die Erfahrung aus dem letzten Jahr, als Heikki Kovalainen in Monza schnell unterwegs war. "Es wäre toll beim letzten Rennen noch ein gutes Ergebnis einzufahren. Vielleicht so gut wie bei meinem ersten Rennen in diesem Jahr." Damals hat er am Sonntag in Valencia gewonnen. "Das wäre ein Traum!"