Obwohl sie zwischenzeitlich schneller unterwegs waren als Rennsieger Davide Valsecchi, waren Alvaro Parente und Luca Filippi mit ihrem Abschneiden im Hauptrennen von Monaco zufrieden. Immerhin gab es für beide Piloten auf den Positionen zwei und drei eine Flasche Champagner und einen Pokal.
"Beim Start hatte ich jede Menge Glück. Ich hatte eine kleine Kollision mit Coletti, dabei ist aber nichts passiert", fasste Parente die Anfangsphase des Rennens zusammen. "Es war trotzdem gefährlich genug. Danach war ich schneller als Valsecchi, irgendwann haben die Reifen aber abgebaut."
Parente, der das zweite Wochenende als Ersatzmann für den verletzten Christian Vietoris bestreitet, musste den zweiten Platz in der Schlussphase gegen den heranstürmenden Luca Filippi verteidigen, der vom elften Startplatz aus eine tolle Aufholjagd zeigte.
"Wir wussten, dass wir heute schneller sein würden, als die anderen. Schon im Qualifying lief es bis zu meinem Fehler sehr gut", ärgerte sich Filippi im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com noch ein wenig. "Wir sind lange draußen geblieben, um freie Fahrt zu haben. Der späte Boxenstopp war eine gute Strategie."
Durch die Safety-Car-Phase kurz vor dem Ziel kam Filippi noch einmal sehr nah an Parente heran. "Ohne Safety-Car wäre es mir fast lieber gewesen, denn so konnten seine Reifen regenerieren. Ob ich nun Zweiter oder Dritter werde, ist aber auch egal. Wenn es um den Sieg gegangen wäre, hätte ich es vielleicht noch versucht."

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