Von Startplatz neun fuhr Giedo van der Garde im Sprint von Spa-Francorchamps bis auf den zweiten Platz nach vorne und machte den Doppelsieg für Barwa Addax perfekt. Der Schlüssel zum Erfolg war eine enorme Portion Wut, die der Niederländer seit dem gestrigen Rennen im Bauch hatte.
"Ich war schon noch etwas verärgert, denn nach einem Fehler im Qualifiyng ist mit ein gutes Rennen gelungen, das ich leider nur auf dem neunten Platz beendet habe, weil Gonzales mich zwei Mal von der Strecke gedrückt hat", so Van der Garde gegenüber Motorsport-Magazin.com. Zu gerne hätte er eine Strafe gegen Gonzales gesehen und wäre selbst von der Pole-Position gestartet.
Stattdessen legte er von Platz neun einen guten Start hin und kam als Sechster aus der ersten Runde zurück, danach ging es immer weiter nach vorne. "Es war noch etwas feucht und die meisten Fahrer sind sehr vorsichtig gefahren, ich war dagegen sehr aggressiv unterwegs", berichtet der Niederländer. "Außerdem haben wir etwas mit dem Reifendruck probiert, was am Anfang sehr gut funktionierte."
Erst gegen Rennende machte sich der abweichende Reifendruck negativ bemerkbar. Während sein Teamkollege Sergio Perez an der Spitze davon zog, musste Van der Garde seine Position gegen Parente verteidigen. "Ich hatte einfach zu wenig Grip mit den Vorderreifen, doch das Resultat war trotzdem klasse. Diese Rennen zählt zu den Top-3 meiner bisherigen Karriere."

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