Bei seiner kurzfristigen Rückkehr in die GP2 Serie hat sich Romain Grosjean sicherlich etwas anderes vorgestellt als Startplatz 13 für das Hauptrennen. Doch Verkehr in der letzten fliegenden Runde machten ein besseres Ergebnis in Hockenheim unmöglich. "Es waren schwere und schlechte Bedingungen. Ich war sogar kurz auf dem ersten Platz, aber dann hing ich im Verkehr fest - da hatte ich keine Chance mehr."
Der Ersatzmann für Jerome D'Ambrosio ist sich sicher: "Heute hatten wir den Speed für die Pole, denn das Team hat einen tollen Job gemacht." Und obwohl das Ergebnis nicht stimmte, freute sich Grosjean über sein Comeback, dass allerdings eine einmalige Sache bleiben wird: "Es ist schön wieder hier zu sein, ich habe Spaß in der GP2. Allerdings nur für dieses Wochenende, denn die nächsten Rennen überschneiden sich mit der GT1 - und das ist meine Hauptaufgabe."
Etwas besser lief es für Adrian Zaugg, der ja schon früher gemeinsam mit Grosjean in der GP2 unterwegs war. Der Südafrikaner kam auf den fünften Platz: "Heute war sogar noch mehr möglich, aber leider hat sich in meiner letzten Runde Filippi vor mir gedreht und ich habe eine halbe Sekunde verloren."
Im Auto von Trident Racing fehlten dem Routinier am Ende acht Zehntelsekunden. "Wenn ich ehrlich bin, würde uns morgen Regen nicht schaden", meint Zaugg gegenüber Motorsport-Magazin.com. "Aber wir müssen auch im Trockenen schnell sein, denn oft wird es in diesem Jahr nicht mehr regnen."

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