Beim Mittagessen mit den Journalisten in der Bridgestone-Hospitality war Christian Vietoris eigentlich noch ganz zuversichtlich. Und auch zu Beginn des Qualifyings sah es so aus, als würde es für den Gerolsteiner endlich wieder ein gutes Ergebnis geben - doch ausgerechnet bei seinem Heimspiel hatte der Rookie wieder großes Pech.

"Das war schlechtes Timing von uns, denn ich konnte zum Schluss keine schnelle Runde mehr fahren, als die Bedingungen am besten waren", berichtet Vietoris im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. In nur zwei Minuten fiel der Deutsche von Platz vier auf 14 zurück und hat damit eine äußerst schlechte Ausgangsposition für das morgige Rennen.

"Ich sollte mich etwas zurückfallen lassen, damit die Lücke nach vorne groß genug ist. So sind wir leider zwei Sekunden zu spät über die Linie gekommen", schildert der Lokalmatador die entscheidende Situation.

"Wir waren unter allen Bedingungen sehr gut, auch als es ganz nass war", ärgert sich der Pilot aus dem Rennstall Racing Engineering. Nun hofft er für das Rennen auf trockene Bedingungen: "Sonst wird es wieder ein Glücksspiel. Wir sind schnell genug, um es noch unter die Top-8 zu schaffen."