Der Saisonauftakt im deutschen Formel 3 Cup verspricht viel Spannung. Auf dem Hockenheimring haben heute 21 Piloten ihre Startposition für die ersten beiden Saisonläufe ausgefochten. In den Qualifikationssitzungen haben vor allem die Rookies überzeugen können.
Quali 1: Pole für Van Dam
Die Startplätze für das Rennen am Samstag wurden in der ersten Qualifikation ausgefahren. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein setzten sich gleich drei Rookies an die Spitze des Feldes. Die Tatsache, dass die allesamt Neueinsteiger sind, ist auch die einzige Gemeinsamkeit, die sie sich teilen. Alle drei fahren für unterschiedliche Teams, kommen aus verschiedenen Nationen und sitzen in anderen Chassis.
Die Pole Position konnte sich Carlo van Dam aus den Niederlanden sichern. Der Van Amersfoort-Pilot umrundete den Hockenheimring in 1:36.220 Minuten am schnellsten. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 171 km/h platzierte sich Van Dam, der in der 30-minütigen Session nur sechs Runden fuhr, etwa eine Zehntel vor Fréderic Vervisch. Der Belgier fuhr mit 1:26.357 Minuten ebenfalls in die erste Startreihe.
Christian Vietoris konnte in seinem ersten Einsatz im circa 220 PS starken Formel 3-Boliden ebenfalls überzeugen. Der Gönnersdorfener benötige für seine schnellste Runde 1:36.600 Minuten und qualifizierte sich so für den dritten Startplatz. Auf der vierten Position steht mit Recardo Bruins Choi der erste Pilot mit Rennerfahrung in der Formel 3. Dies könnte sich in den Rennen zu seinem Vorteil ausspielen. Als zweitbester Deutscher schaffte Marcel Schuler mit dem zehnten Platz nicht nur den Sprung in die Top-Ten, sondern war auch bester Pilot in der sogenannten Trophy-Wertung, in der Fahrzeuge aus den Baujahren 2002 bis 2004 an den Start gehen dürfen. Die einzige Dame im Feld Marika Dania erreichte den 15. Startplatz.
Quali 2: Wieder Van Dam
In der zweiten Qualifikation gab es ein ähnliches Bild. Wieder war es Carlo van Dam, der die beste Rundenzeit in den Asphalt brannte. Auch auf dem zweiten Rang ein bekanntes Gesicht: Fréderic Vervisch holte sich zum zweiten Mal an diesem Tage die zweite Startposition.
Hinter den beiden Piloten in der ersten Reihe teilen sich die beiden Rookies Matteo Chinosi und Nico Verdonck die zweite Startreihe. Eine bittere Enttäuschung gab es dagegen für Christian Vietoris. Der Schützling von Willi Weber kam in den zweiten 30 Minuten nicht über den zehnten Startplatz heraus. Bester Deutscher wurde Marcel Schuler. Mit dem siebten Platz war der Ebhausener zudem abermals bester Pilot in der Trophy-Wertung.

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