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Cosworth motoren

Fragen und Antworten über die Technik in der Formel 1.
Beitrag Freitag 26. Juni 2009, 11:42
ceniza Premium Club Mitglied
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Cosworth wird 2010 mit den drei neuen Teams Campos, USF1 und Manor Grand Prix nach vier Jahren Pause in den GP-Sport zurückkehren. Weil der V8-Motor im Prinzip vier Jahre alt ist, sollen die Cosworth-Kunden im ersten Jahr bis 20.000/min drehen müssen, also 2.000/min mehr als das derzeit gültige Drehzahllimit. Einige Motorenhersteller stören sich daran. Williams-Technikpapst Patrick Head winkt ab: "Davor müsst ihr keine Angst haben. Der Cosworth-Motor verbraucht deutlich mehr als die aktuellen Triebwerke. Die Cosworth betriebenen Autos müssen nächstes Jahr für eine Renndistanz 15 Kilogramm Benzin mehr mitnehmen. Das bedeutet eine halbe Sekunde mehr Rundenzeit und höherer Reifenverschleiß."

quelle

Theissen ein strikter Gegner von zwei Motorenreglements. "Ein zweiteiliges Reglement mit konkret einem Motor, der höher drehen kann, ist für uns nicht attraktiv und akzeptabel."


:?: Haben die neuen teams mit diesen motoren dann ueberhaupt eine chance vorne mitzufahren??
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Beitrag Freitag 26. Juni 2009, 11:57
0ph 0ph

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Sicherlich nicht.

1. Höherer Verbrauch
2. die Standfestigkeit!!

Die Motoren sind eh nicht so standfest wie die aktuellen Aggregate und sollen dann auchnoch höher drehen?! Na Prost Mahlzeit :twisted:

Beitrag Freitag 26. Juni 2009, 22:25

Beiträge: 0
0ph hat geschrieben:
Sicherlich nicht.

1. Höherer Verbrauch
2. die Standfestigkeit!!

Die Motoren sind eh nicht so standfest wie die aktuellen Aggregate und sollen dann auchnoch höher drehen?! Na Prost Mahlzeit :twisted:


Also das mit der Standfestigkeit ist kein Problem, da die Cosworth-Teams ihre Motoren nach jedem Rennen tauschen dürfen, soweit ich weiß.

Wie modern diese Motoren sind, kann ich nicht einschätzen. Selbst wenn sie etwas mehr verbrauchen oder auch etwas schwerer sind....2000 Umdrehungen mehr als die anderen dürfen ist schon ne Menge Holz.

Beitrag Freitag 26. Juni 2009, 23:15

Beiträge: 4399
Die sind Konstruktiv genau gleich alt wie alle anderen F1 Motoren und sind nach den genau selben FIA Regeln gebaut. Da die Motoren fürs Jahr danach eingefrohren wurden, müssten Sie eigentlich auf ziemlich selben Niveau sein.
Zur erinnerung, Änderungen sind an den Anbaukomponenten und der programmierung der Einheitselektronik möglich.

Also entweder ist es eine minderwertige Konstruktion oder die heutigen Cosworthingenieuren haben nicht dasselbe Kaliber der Konkurenz und vor allem nicht das dem Namen gebührende.
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Beitrag Samstag 27. Juni 2009, 00:22

Beiträge: 0
bschenker hat geschrieben:
Die sind Konstruktiv genau gleich alt wie alle anderen F1 Motoren und sind nach den genau selben FIA Regeln gebaut. Da die Motoren fürs Jahr danach eingefrohren wurden, müssten Sie eigentlich auf ziemlich selben Niveau sein.
Zur erinnerung, Änderungen sind an den Anbaukomponenten und der programmierung der Einheitselektronik möglich.

Also entweder ist es eine minderwertige Konstruktion oder die heutigen Cosworthingenieuren haben nicht dasselbe Kaliber der Konkurenz und vor allem nicht das dem Namen gebührende.
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Allerdings wissen wir ja, dass Renault seit letztes Jahr einiges am Motor ändern durfte, weil man hinter der Konkurrenz ein Stück zurück war. Gleiches galt für Honda, die sich aber dann bekanntlich zurückzogen.

In der Motor-Peripherie hat sich seit 2006 einiges getan...soweit es nach dem Reglement erlaubt war.

Allzu groß dürfte der Unterschied aber wirklich nicht sein. Bin gespannt, ob die FOTA-Teams den Cosworth-Deal noch kippen können. Falls nicht, wird es interessant, 2010 die Topspeeds der Cosworth-Teams zu sehen.

Beitrag Samstag 27. Juni 2009, 01:31

Beiträge: 4399
Ist doch lächerlich, da werden die Leute der Technischen Kommision losgeschickt um die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren und verplombend. Dann geht man hin, vermutlich aus verletzter Eitelkeit, und macht einem Deal mit jemaden der nicht fähig ist die Regeln einzuhalten. Das ganze nur um den andern eins Auszuwischen wegen Ihrer Stellungnahme.
Das Abkommen mit Cosworth wurde wahrscheinlich geschlossen als man noch von Einheitsmotoren schwaffelte.
Also mit mehr als einem Jahr Zeit (vom abkommen mit Mosley) bevor der Motor eingefroren wird (aber es würde mich nicht wundern das dies nicht geschehen soll wegen dem Abkommen) sollen diese Leute nicht fähig sein Ihren Motor anzupassen.
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Beitrag Freitag 3. Juli 2009, 13:29
ceniza Premium Club Mitglied
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Cosworth als Schlüssel zur Einschreibung?
Die Teamvereinigung wollte das Vorgehen Donnellys nicht weiter beurteilen. "Bei der FOTA wollen wir Gerüchte nicht kommentieren, bevor wir deren Gesamtkontext gesehen haben", heißt es in einem Statements der FOTA. "Aber wenn diese Geschichte wahr ist, wäre es ein Beispiel von schlechter Führung in unserem Sport. Jeder sieht ein, dass die Regelwächter unabhängig sein müssen. Auf die Antwort sind wir gespannt."

Antworten wird die FIA auch im Zusammenhang mit der Einschreibung für 2010 geben müssen. In einem der 'Financial Times Deutschland' vorliegenden Brief schildert ein Teamchef, wie der Automobil-Weltverband auf die Nutzung von Cosworth-Kundenmotoren gepocht habe. Demnach sei der betreffende Projektchef darauf hingewiesen worden, die Bewerbung entsprechend abzuändern, wenn er mit seinem Gesuch eine Zulassung erreichen wollte.

"Als ich am 11. Juni vor der FIA-Kommission unseren Auftrag verteidigt habe, wurde ich von Tony Purnell angewiesen, dass ich, wenn der Antrag Erfolg haben sollte, Cosworth als Motorenlieferant nennen sollte", heißt es in dem Schreiben. "Mir wurde klar gemacht, dass es obligatorisch war, einen Cosworth-Motor einzusetzen" - und das, obwo

quelle:andere seite

:evil: Der ach so faire Mosley, der ja diesen sport ueber alles liebt, weiss schon wie er die einheitsmotoren durchsetzen kann.
das grenzt ja schon an erpressung, aber interessen-focusierte beeinflussung ist es auf jeden fall.

Bin mal auf die reaktion der FOTA gespannt, wenn da jetzt noch mehr details ans licht kommen ueber die machenschaften des FIA praesidenten hinter den kulissen.
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Beitrag Freitag 3. Juli 2009, 13:48

Beiträge: 1367
ceniza hat geschrieben:
:evil: Der ach so faire Mosley, der ja diesen sport ueber alles liebt, weiss schon wie er die einheitsmotoren durchsetzen kann.
das grenzt ja schon an erpressung, aber interessen-focusierte beeinflussung ist es auf jeden fall.

Bin mal auf die reaktion der FOTA gespannt, wenn da jetzt noch mehr details ans licht kommen ueber die machenschaften des FIA praesidenten hinter den kulissen.

Der Name Mosley oder FIA Präsident wird nicht einmal in deinem Zitat erwähnt.

Du solltest dir schon bessere Artikel raussuchen, um ihm ans Bein pinkeln zu können :lol:

Beitrag Freitag 3. Juli 2009, 14:13
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Fyriell hat geschrieben:
Der Name Mosley oder FIA Präsident wird nicht einmal in deinem Zitat erwähnt.

Du solltest dir schon bessere Artikel raussuchen, um ihm ans Bein pinkeln zu können :lol:


:wink: Ach ja??

Antworten wird die FIA auch im Zusammenhang mit der Einschreibung für 2010 geben müssen.


So weit ich weiss ist Mosley immer noch der praesident dieses vereins und somit muss er auch alles abnicken.

Die FIA hat den Ausschreibungsprozess für den Einheitsmotor nun abgeschlossen und befindet sich laut eines auf heute datierten Briefes von FIA-Präsident Max Mosley an die Formula One Teams Association (FOTA) "in exklusiven Verhandlungen" mit Cosworth sowie den Firmen Xtrac und Ricardo Transmissions (XR), die gemeinsam den kompletten Antriebsstrang entwickeln und allen Teams zum gleichen Preis anbieten werden.


Konkret sieht die Mosley-Option so aus: Cosworth bietet gegen eine Einmalzahlung von 1,97 Millionen Euro für einen Dreijahresvertrag und für einen Preis von 6,42 Millionen Euro pro Saison eine Lieferung von Motoren an.


Allerdings hat Mosley die Beschwerden von BMW und Co., die sich unter gar keinen Umständen vorstellen können, den Motor eines Konkurrenten einsetzen zu müssen, entschärft, indem er zwei Alternativen anbietet. Erstens: Jeder Hersteller kann auf Basis der Cosworth-Pläne seinen Motor selbst bauen. Zweitens: Jeder Hersteller kann sogar einen eigenen Motor entwickeln, muss sich aber an bestimmte Parameter halten, die Gleichheit unter allen Motoren gewährleisten sollen.

Interessierte Teams können die Mosley-Option bis 17:00 Uhr am 11. Dezember 2008 wahrnehmen. Sollten sich weniger als vier Teams melden, möchte die FIA dennoch an dem Plan festhalten, der Preis könnte dann jedoch variieren. Entscheidend auch: Selbst wenn sich jemand für die dritte Option entscheidet und seinen eigenen Motor baut, muss er dennoch das standardisierte Xtrac-Getriebe einsetzen, wie es im Cosworth-Paket enthalten ist.


:wink: zitate stammen vom 05. Dezember 2008

:twisted: Mosley war es der schon immer scharf auf den Cosworth-deal war; leider konnte er damit bei den Fota teams nicht landen.
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Beitrag Freitag 3. Juli 2009, 14:19

Beiträge: 1367
ceniza hat geschrieben:
:wink: Ach ja??

Antworten wird die FIA auch im Zusammenhang mit der Einschreibung für 2010 geben müssen.


So weit ich weiss ist Mosley immer noch der praesident dieses vereins und somit muss er auch alles abnicken.

Ja.

Ich seh da den Namen Mosley nicht. Aber vielleicht ist er nur für deine Person sichtbar. Wer weiss schon.

ceniza hat geschrieben:
leider konnte er damit bei den Fota teams nicht landen.

Du meinst Graf Monte - schließlich ist er der Präsident der FOTA und muss alles abnicken. 8-) :lol:

Beitrag Montag 20. Juli 2009, 12:28
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Im Gegensatz zu den ersten Ankündigungen müssen die Cosworth-Motoren der drei F1-Neueinsteiger dem 2010er Reglement entsprechen.
Laut der spanischen Zeitung Diario AS beklage sich Campos darüber, dass der limitierte Cosworth-Motor ein Desaster sei. Deshalb arbeite Cosworth jetzt an einer Evolutionsstufe, um den Motor besser an die Regeln anzupassen.

quelle:diese seite
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Beitrag Donnerstag 20. August 2009, 13:13
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Cosworth: Die Eintrittskarte in die Formel 1
Stefan-GP-Macher Zoran Stefanovic konkretisiert seine Vorwürfe an die FIA: "Ohne Cosworth keine Chance"

"Es ist ganz einfach", meint Stefanovic im Interview mit '422race.com'. Er erklärt: "Als wir mit Cosworth sprachen, hatten wir schriftliche Informationen darüber, dass wir deren Motor nehmen müssen. Ansonsten hätten wir keine Chance, für 2010 ausgewählt zu werden. Und das ging nicht nur mir so. Auch David Richards hat solche Informationen." Der Prodrive-Chef hatte ebenfalls seinen Unmut über das Auswahlverfahren der FIA zum Ausdruck gebracht.

Richards hätte gern zum Jahr 2010 seine lang geplante Formel-1-Partnerschaft mit McLaren-Mercedes begonnen, doch auch er bekam für das kommende Jahr keinen Startplatz. Ebenso erging es Epsilon-Euskadi-Chef Joan Villadelprat. "Joan hat von Tony Purnell (Technikberater der FIA; Anm. d. Red.) die gleichen Informationen bekommen", so Stefanovic. Sowohl Prodrive als auch Epsilon-Euskadi hätten den Gang nach Brüssel erwägt, aber schließlich nicht vollzogen.

"Es geht mir um Transparenz", meint der Serbe, der nach wie vor darauf hofft, dass ihn Richards und Villadelprat im Zuge der Prüfung des FIA-Verfahrens durch die EU unterstützen. "Sie haben Angst. So sehe ich das jedenfalls", erklärt Stefanovic das Verhalten seiner Mitstreiter.
Stefanovic will mit seiner Beschwerde bei der EU nicht nur um Gerechtigkeit kämpfen, sondern dem Serben schweben zwei andere Dinge vor: Neuaufnahme des Auswahlverfahrens und Entschädigung für die bisher getätigten Investitionen. Stefanovic hat mit seinem Unternehmen AMCO viele Vorleistungen erbracht. Es wurden Machbarkeitsstudien erstellt, ein Grobdesign begonnen und mit Mike Coughlan holte man sich einen erfahrenen Formel-1-Techniker an Bord.

Bei der EU in Brüssel hat man nach der Stefanovic-Beschwerde ein entsprechendes Verfahren in Gang gesetzt.

quelle:andere seite

und da sage noch mal einer die FIA waere neutral.
Sie haben hier eindeutig gegen EU regeln verstossen, was die wettbewerbsfreiheit betrifft.

Ich hoffe die verantwortlichen bekommen mal so richtig einen auf den deckel
Ich gehe davon aus, das hier sehr viel geld in form von kommissionen und aehnlichem im spiel ist, anders kann man sich dieses vorgehen nicht erklaeren.
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Beitrag Donnerstag 20. August 2009, 23:10
AWE AWE

Beiträge: 13291
Stefan-GP-Macher Zoran Stefanovic ....


Ist das nicht der komiker der uns vor Jahren schon mal mit seinen angeblichen F1 Plänen belustigte

Beitrag Freitag 9. Oktober 2009, 15:17
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Beiträge: 10651
Mit dem Cosworth-Deal könnte sich eine Sensation anbahnen. Es kursieren Gerüchte, dass Cosworth sich mit Porsche verbündet. Eine Entscheidung darüber soll im Dezember fallen.

An der Motorenfront passieren merkwürdige Dinge. McLaren-Direktor Ron Dennis hat offenbar bei BMW angefragt, um Motoren, Konstruktionspläne und Prüfstände zu kaufen. Angeblich will er zusammen mit dem Stuttgarter Kolbenhersteller Mahle Motoren in Eigenregie bauen.

quelle

"WENN" das stimmt koennte das bedeuten, das Mercedes auf kurze sicht bei Mclaren aussteigt.
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Beitrag Freitag 9. Oktober 2009, 16:47

Beiträge: 8493
Ich denke, Ron Dennis hat mit dem F1 Team nicht mehr viel am Hut.

aber angeblich soll Red Bull die tollen Renault Motoren gegen Cosworth tauschen wollen - ob sie da nicht vom Regen in die Traufe kommen?
Immerhin haben sich die Cosworth Dinger bei Williams in der letzten Saison hauptsächlich durch Motorschäden ausgezeichnet - und ob man ohne den Wettbewerbsdruck sofort solche Qualität wie Mercedes, Ferrari, Renault und co. hinbekommt....

Beitrag Freitag 9. Oktober 2009, 18:21

Beiträge: 8280
Von diesen "Gerüchten" ist eines abenteuerlicher als das andere... RedBull als Potenzieller WM-Kandidat mit einem Motor, dessen Konkurrenzfähigkeit mehr als fraglich ist - gemessen am Renault, mit dem sie Siege einfahren? Und Williams - schon fast mit Renault liiert - auf einmal auch zu Cosworth? Cosworth mit Porsche, die selbst zu goldenen Zeiten wenig Interesse an der Formel 1 bekundet haben und jetzt wohl auch dringlichere Sorgen haben sollten? Und Ron kauft sich seinen eigenen Motor zusammen? Also wenn ich das Datum nicht deutlich lesen könnte wäre der Artikel für mich ein Aprilscherz...

Beitrag Donnerstag 15. Oktober 2009, 13:10
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Beiträge: 10651
wie es aussieht will ja RBR naechste saison mit cosworth motoren fahren.
:? ob sie da nicht vom regen in die traufe kommen??
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Beitrag Donnerstag 15. Oktober 2009, 13:12

Beiträge: 8280
So langsam lichtet sich ja der Motoren-Nebel für die nächste Saiso - so wie es jetzt aussieht haben wir Werksmotoren von Ferrari, Mercedes, wahrscheinlich Renault und vielleicht Toyota und bis zu 6 Teams mit Cosworth. Dass die neuen Teams auf sanften Druck der FIA sich offensichtlich in Richtung Cosworth orientieren mußten ist ja ausgiebig geklärt, aber wie sieht es mit "freiwilligen" Wechseln aus? RedBull fährt mit Renault um die WM, ist unzufrieden, will Mercedes und endet dann vielleicht bei Cosworth? Und Williams ist mit Toyota auch nicht so schlecht bedient, könnte Renault haben und denkt auch in Richtung Cosworth? Für mich völlig unverständliche Entscheidungen... Man erinnere sich nur - 2006 kam Cosworth mit viel Vorschuß-Lohrbeeren zurück ("Die haben sooo viel Erfahrung mit Achtzylindern, die fahren mit ihrem Motor aus den 70ern alles in Grund und Boden..."). Man schaffte zwar wohl den Drehzahlrekord, fiel aber nicht gerade durch übermäßig schnelle Motoren sondern eher durch deren Schäden auf, so dass sich Williams nach einem Jahr dankend verabschiedete... Also - was könnte zwei etablierte (und erfolgreiche) Teams momentan dazu bewegen, auf Cosworth zu setzen?

Beitrag Donnerstag 15. Oktober 2009, 13:28

Beiträge: 4399
Cosworth hat nach der Einigung zwischen FOTA und FIA zuzug von ein paar Techniker erhalten die Erfahrung mit einem Teil der Konkurenzmotoren haben. Dazu scheint es eine Zusammenarbeit mit Porsche zu geben, die bei Lösungen von zuverlässigkeits Problemen spitze sind.
Da der Motor als neu eingestufft wird hat Cosworth noch bis Ende Jahr zeit notfalls alles zu Ändern.
.

Beitrag Donnerstag 15. Oktober 2009, 13:37

Beiträge: 8280
Und Du glaubst, das reicht, um kurz- und langfristig die Werke schlagen zu können?

Beitrag Donnerstag 15. Oktober 2009, 22:11

Beiträge: 40289
bschenker hat geschrieben:
Cosworth hat nach der Einigung zwischen FOTA und FIA zuzug von ein paar Techniker erhalten die Erfahrung mit einem Teil der Konkurenzmotoren haben. Dazu scheint es eine Zusammenarbeit mit Porsche zu geben, die bei Lösungen von zuverlässigkeits Problemen spitze sind.
Da der Motor als neu eingestufft wird hat Cosworth noch bis Ende Jahr zeit notfalls alles zu Ändern.
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Von einer Zusammenarbeit mit Porsche höre ich zum ersten Mal. Quellen?

Beitrag Donnerstag 15. Oktober 2009, 22:31

Beiträge: 4399
Dazu habe ich keine genaue Quelle, es handelte sich um eine Vermutung in einem Englischen Forum, weil bei Cosworth frisch ein von Porsche kommender Techniker angeheuert haben soll. Man spricht von insgesammt 6 neu zu Cosworth gekommenen Ingenieuren.
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Beitrag Freitag 16. Oktober 2009, 02:47
AWE AWE

Beiträge: 13291
Mav05 hat geschrieben:
So langsam lichtet sich ja der Motoren-Nebel für die nächste Saiso - so wie es jetzt aussieht haben wir Werksmotoren von Ferrari, Mercedes, wahrscheinlich Renault und vielleicht Toyota und bis zu 6 Teams mit Cosworth. Dass die neuen Teams auf sanften Druck der FIA sich offensichtlich in Richtung Cosworth orientieren mußten ist ja ausgiebig geklärt, aber wie sieht es mit "freiwilligen" Wechseln aus? RedBull fährt mit Renault um die WM, ist unzufrieden, will Mercedes und endet dann vielleicht bei Cosworth? Und Williams ist mit Toyota auch nicht so schlecht bedient, könnte Renault haben und denkt auch in Richtung Cosworth? Für mich völlig unverständliche Entscheidungen... Man erinnere sich nur - 2006 kam Cosworth mit viel Vorschuß-Lohrbeeren zurück ("Die haben sooo viel Erfahrung mit Achtzylindern, die fahren mit ihrem Motor aus den 70ern alles in Grund und Boden..."). Man schaffte zwar wohl den Drehzahlrekord, fiel aber nicht gerade durch übermäßig schnelle Motoren sondern eher durch deren Schäden auf, so dass sich Williams nach einem Jahr dankend verabschiedete... Also - was könnte zwei etablierte (und erfolgreiche) Teams momentan dazu bewegen, auf Cosworth zu setzen?


Fakt ist doch das Renault den Red Bulls schon zu Beginn der Saiosn gekündigt hat und ihnen nahegelegt hat sich einen neuen Motor zu suchen . Von daher sollte es nun keinen überraschen .das die nächstes Jahr keinen Renault mehr fahren . Toyota hat es ja bis heute nicht gschafft zu klären ob sie nun ein Budget für 2010 erhalten oder nicht . Von daher muss natürlich auch Willaims irgendwann die notbremse ziehen .
BMW steht nicht zur Verfügng ,
Mercedes beliefert lieber die Inder wo sie sich nach Kräften einmischen können,mit einem Ferrari macht man sich automatisch zum B-Team und das wars dann ja auch schon mit der theoretischen Auswahl .

Beitrag Freitag 16. Oktober 2009, 09:07

Beiträge: 8280
Okay, aber Renault ist ja wieder ziemlich sicher - zumindest äußerte sich Horner erfreut über den Ausgang von Crashgate und den angekündigten Verbleib. Und auch Williams brachte man schon mal in engem Zusammenhang mit Renault. Und auch Toyota signalisierte nach oder wegen der Williams-Absage, dass man sich durchaus vorstellen könnte, über Kundenmotoren zu reden.
Insofern hätte ich als Fahrer in einem Cosworth-Team doch eher Kopfschmerzen...

Beitrag Freitag 16. Oktober 2009, 11:36

Beiträge: 4399
Ich glaube Renault hat die Motorenlieferung nicht gekündigt, aber mitgeteilt das die möglichkeit besteht das man 2010 aussteigt und dann keine Motoren mehr liefern könnte.
Ist zwar nahe an einer Kündigung, aber eben nur eine Informierung.
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