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Renault wieder auf Erfolgskurs?

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Donnerstag, 20. November 2008
ceniza Premium Club Mitglied
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Beiträge: 10651
Auf dieser seite kann man heute lesen, das Flavio Briatore mehr als optimistisch in die naechste saison geht.

"Wir haben alles, was wir brauchen. Jeder Fortschritt verbessert das Auto sofort", sagte er Autosprint. "Wir sind wieder da, wo wir 2006 waren." In der F1 sei die Linie zwischen sehr gut und sehr schlecht eben schnell überschritten.
Eines der großen Probleme dieser Saison war der Leistungsunterschied bei den Motoren. Entsprechend froh ist Briatore, dass die FIA die Einfrierung aufgeweicht hat. "Das ist fair. Man kann die Leistung nicht für fünf Jahre einfrieren und jemanden so weit zurück lassen."


Ob der Italiener und sein team wohl halten was sie versprechen?

Denn wenn sie da sind wo sie 2006 waren, dann duerfte ja dem WM Titel nichts mehr im wege stehen.
BANG BANG! Ferrari: One – Two As Alonso Romps To Victory

Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 6340
Generell rechne ich mit Renault. Sie werden sehr stark sein. Ähnlich wie 2006 könnte schon sein. Aber rein von der Performance her waren sie nie über das Jahr gesehen die Schnellsten. Mal sehen wie das in der kommenden Saison ist. Es gibt außerdem einen großen Unterschied zu 2006... Der Faktor Michelin spielt keine Rolle mehr. Das war damals sicherlich ein Vorteil für Renault. Mal sehen wie das jetzt sein wird...

Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 1867
Naja vorsichtig sein, vor den Saisons 2007 und 2008 hat Briatore das selbe rausposaunt...
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Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 494
Briatore wollte auch in den letzten beiden Jahren um den Titel mitfahren. Er spuckt zu große Töne. Nur weil seine Leute am Motor rumfummeln dürfen wird der Renault noch lange nicht den anderen Autos um die Ohren fahren.

Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 4004
ceniza hat geschrieben:
Auf dieser seite kann man heute lesen, das Flavio Briatore mehr als optimistisch in die naechste saison geht.

"Wir haben alles, was wir brauchen. Jeder Fortschritt verbessert das Auto sofort", sagte er Autosprint. "Wir sind wieder da, wo wir 2006 waren." In der F1 sei die Linie zwischen sehr gut und sehr schlecht eben schnell überschritten.
Eines der großen Probleme dieser Saison war der Leistungsunterschied bei den Motoren. Entsprechend froh ist Briatore, dass die FIA die Einfrierung aufgeweicht hat. "Das ist fair. Man kann die Leistung nicht für fünf Jahre einfrieren und jemanden so weit zurück lassen."


Ob der Italiener und sein team wohl halten was sie versprechen?

Denn wenn sie da sind wo sie 2006 waren, dann duerfte ja dem WM Titel nichts mehr im wege stehen.


Renault profitiert von Bonus für Teams die zu doof waren den Motor unter den alten Regel weiter zu entwickeln, ob obwohl inzwischen bekannt ist, dass Renault sehr wohl den Motor unter den alten Regeln weiterentwickelt halt. Natürlich sieht er in der Situation optimistisch in die Zukunft ...
"You always have to leave the space" - Fernando Alonso
http://www.youtube.com/watch?v=XuRQcclYayk

Beitrag Donnerstag, 20. November 2008
ceniza Premium Club Mitglied
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Mr_Mutt hat geschrieben:
Renault profitiert von Bonus für Teams die zu doof waren den Motor unter den alten Regel weiter zu entwickeln, ob obwohl inzwischen bekannt ist, dass Renault sehr wohl den Motor unter den alten Regeln weiterentwickelt halt. Natürlich sieht er in der Situation optimistisch in die Zukunft ...


Das du das sagst ist schon klar - es ist aber nur gerecht, das die anderen teams auch das tun :twisted: was einige andere unter dem "deckmantel der zuverlaessigkeit" bereits schon in der letzten saison getan haben.
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Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 5468
Mr_Mutt hat geschrieben:
Renault profitiert von Bonus für Teams die zu doof waren den Motor unter den alten Regel weiter zu entwickeln, ob obwohl inzwischen bekannt ist, dass Renault sehr wohl den Motor unter den alten Regeln weiterentwickelt halt. Natürlich sieht er in der Situation optimistisch in die Zukunft ...

Naja, so läuft es halt in einer F1, in der die Chaoten von der FIA die Richtung vorgeben.

Vor zwei Jahren waren alle Teams außer Renault zu doof, die Massedämpfer so einzusetzen, dass sie was brachten. Da kamen sie (Ron Dennis voraus) zur FIA und jammerten, dass das Zeug weg müsste.
Und die FIA tat wie ihr geheißen.

Also gehet hin und jammert, ihr werdet es nicht umsonst getan haben.
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Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 4004
allezlesbleujaunes hat geschrieben:
Mr_Mutt hat geschrieben:
Renault profitiert von Bonus für Teams die zu doof waren den Motor unter den alten Regel weiter zu entwickeln, ob obwohl inzwischen bekannt ist, dass Renault sehr wohl den Motor unter den alten Regeln weiterentwickelt halt. Natürlich sieht er in der Situation optimistisch in die Zukunft ...

Naja, so läuft es halt in einer F1, in der die Chaoten von der FIA die Richtung vorgeben.

Vor zwei Jahren waren die Teams außer Renault zu doof, die Massedämpfer so einzusetzen, dass sie was brachten. Da kamen sie (Ron Dennis voraus) zur FIA und jammerten, dass das Zeug weg müsste.
Und die FIA tat wie ihr geheißen.

Also gehet hin und jammert, ihr werdet es nicht umsonst getan haben.


Nun, es wurde geklärt, dass etwas das ein Team einsetzt hat verboten nicht geltenden Regel nicht entspricht. Was natürlich immer auch eine Frage des Spielraus ist. Solche Fälle gibt es so lange wie es die F1 gibt. Aber vergleichbar wäre das mit der jetzigen Situation nur wenn Ferrari, BWM und Mercedes die Änderungen am Motor zurückbauen müssten. Aber das ist ja nicht der Fall, passt daher nun wirklich gar nicht auf die Situation um die es geht. Hier geht es darum, dass eine Regel geschaffen wird, die nur für bestimmt Teams gilt. Und sowas schaft meines Wissens sogar die FIA nur selten.

Das Zitat mit dem Jammer ist gut. Machen alle Team natürlich gerne. Aber Briatore ist der wahre Meister in der Disziplin. Wobei mich wundert wie er das macht. Auf mich macht Briatore einen ausgesprochen unseriösen, fast schon schmierigen Eindruck. Wie so jemand mit seinem Gejammer so viel Erfolg haben kann ist mir irgendwie schleierhaft. Wie schafft dieser Typ es bloß irgendjemand von irgendwas zu überzeugen?
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http://www.youtube.com/watch?v=XuRQcclYayk

Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 4004
ceniza hat geschrieben:
Mr_Mutt hat geschrieben:
Renault profitiert von Bonus für Teams die zu doof waren den Motor unter den alten Regel weiter zu entwickeln, ob obwohl inzwischen bekannt ist, dass Renault sehr wohl den Motor unter den alten Regeln weiterentwickelt halt. Natürlich sieht er in der Situation optimistisch in die Zukunft ...


Das du das sagst ist schon klar - es ist aber nur gerecht, das die anderen teams auch das tun :twisted: was einige andere unter dem "deckmantel der zuverlaessigkeit" bereits schon in der letzten saison getan haben.


Dann hätten es die anderen eben auch "unter dem Deckmantel der Zuverlässigkeit" tun können.Sowas nennt man "Ausreizen von Regeln" und ist elementarer Bestandteil des Sports um den es hier geht. Wer das nicht macht der ist halt Pech. Wenn es nicht grade um die F1 geht und Doofheit in diesem Fall (ich sag ja nicht, dass die bei Honda und Toyota et al generell doof sind, nur hier waren sie es eben) prämiert wird nur damit die Show stimmt. (Renault ist noch mal ein Spezialfall, weil die waren nicht nur nicht so doof nichts an dem Motor zu machen sondern obendrein hat Briatore es ja noch geschaft sein Team ins Förderprogramm zu bringen).

Renault ist mir übrigens eher egal, aber um Vettel tut mir leid, weil evtl. Erfolge von ihm nächstes Jahr sportlich wertlos sind und er damit schon jetzt als Verlierer für 2009 dasteht bevor das Jahr überhaupt angefangen hat. Hat er imo weder nötig noch hat er sowas verdient.
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Beitrag Donnerstag, 20. November 2008
ceniza Premium Club Mitglied
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Mr_Mutt hat geschrieben:
Das Zitat mit dem Jammer ist gut. Machen alle Team natürlich gerne. Aber Briatore ist der wahre Meister in der Disziplin. Wobei mich wundert wie er das macht. Auf mich macht Briatore einen ausgesprochen unseriösen, fast schon schmierigen Eindruck. Wie so jemand mit seinem Gejammer so viel Erfolg haben kann ist mir irgendwie schleierhaft. Wie schafft dieser Typ es bloß irgendjemand von irgendwas zu überzeugen?

Du scheinst Briatore ja wirklich gut zu kennen, wenn du dich in der lage siehst seine persoenlichkeit so sicher/schlecht zu beurteilen.
Briatore ist chef eines teams der F1 und ich denke mal jeder andere wuerde sich genau so fuer sein team einsetzen. Wobei immer wieder vergessen wird das auch der 'ach so serioese RossBrawn' sich nicht zu schade war zu jammern.
Jeder chef will fuer seine firma nur das beste; und glaub mir - wuerde sich ferrari oder McLaren in der situation befinden wuerden sie nicht weniger jammern, wenn andere teams unter dem deckmantel der zuverlaessigkeit 20-30 ps mehr aus dem hut gezaubert haetten!
Briatore unseriös und schmierig zu nennen ist fast schon eine frechheit.
Vielleicht ist er direkter und ehrlicher als manche "saubermaenner" der F1, aber das will nicht heissen das er ein schlechterer teamchef ist!
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Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 4399
Sehe schon Fortschritte, es sind nur noch 20-30 PS und nicht mehr 50 PS.

Vielleicht kommen wir bis Australien soweit das es, die eher Wahrscheinlichen, 5 PS wahren.

Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 5468
Mr_Mutt hat geschrieben:
Nun, es wurde geklärt, dass etwas das ein Team einsetzt hat verboten nicht geltenden Regel nicht entspricht. Was natürlich immer auch eine Frage des Spielraus ist. Solche Fälle gibt es so lange wie es die F1 gibt. Aber vergleichbar wäre das mit der jetzigen Situation nur wenn Ferrari, BWM und Mercedes die Änderungen am Motor zurückbauen müssten. Aber das ist ja nicht der Fall, passt daher nun wirklich gar nicht auf die Situation um die es geht. Hier geht es darum, dass eine Regel geschaffen wird, die nur für bestimmt Teams gilt. Und sowas schaft meines Wissens sogar die FIA nur selten.

Ganz so war es nicht. Die Massedämpfer wurden im Herbst 2005 von der FIA abgenommen und genehmigt. Zumindest bei Ferrari wurden sie auch eingesetzt, brachten aber keine Vorteile. Kein Wunder, denn nach Aussagen der Renault-Ingenieure wurde der R26 mit diesen Dingern als wesentliches Bauteil entwickelt, nachdem sie genehmigt wurden.
Das Verbot rührt daher, dass man bei der FIA wie immer nicht der Versuchung widerstehen konnte, Spannung in die Show zu bringen, da ohne das Handicap der fehlenden Massedämpfer Alonso wohl gemütlich zum 2. Titel spaziert wäre und Schumacher chancenlos geblieben wäre.
Es ist schon fast selbstverständlich, dass die technischen Sachverständigen der FIA explizit gegen das Verbot waren, aber entscheidend war halt wie üblich die Show.

Was die Motorleistung angeht: Wer nach dem Ende der Saison 2006 mehr Leistung aus dem Motor gekitzelt hat, hat zumindest gegen den Sporting Code verstoßen, denn dem gemäß ist eine Steigerung der Motorleistung verboten.
Wäre es denn irgendwie durchführbar, würde ich auch sagen, dass die drei Teams ihre Motoren auf den Stand von Ende 2006 zurückbauen müssten.
Dass sie einen unter fragwürdigen Umständen erreichten Vorteil auf Jahre hinaus behalten dürfen, ist dagegen nicht einzusehen.

Das Zitat mit dem Jammer ist gut. Machen alle Team natürlich gerne. Aber Briatore ist der wahre Meister in der Disziplin. Wobei mich wundert wie er das macht. Auf mich macht Briatore einen ausgesprochen unseriösen, fast schon schmierigen Eindruck. Wie so jemand mit seinem Gejammer so viel Erfolg haben kann ist mir irgendwie schleierhaft. Wie schafft dieser Typ es bloß irgendjemand von irgendwas zu überzeugen?

Also ich würde diesem italienischen Neofaschisten auch keine gefälschte Armbanduhr abkaufen.
Aber dennoch sollte man fair bleiben, gerade als Schumacher/ Ferrari-Fan.
Denn schließlich trötet Ferraris jahrelang gefeiertes Superhirn Ross Brawn in genau das gleiche Horn und Briatore wurde von den allermeisten Ferrarifans zu Schumacher/ Benetton Zeiten weitaus weniger kritisch beurteilt.
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Beitrag Donnerstag, 20. November 2008
ceniza Premium Club Mitglied
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Beiträge: 10651
Mr_Mutt hat geschrieben:
Dann hätten es die anderen eben auch "unter dem Deckmantel der Zuverlässigkeit" tun können.Sowas nennt man "Ausreizen von Regeln" und ist elementarer Bestandteil des Sports um den es hier geht. Wer das nicht macht der ist halt Pech.

Das Fachmagazin» «auto, motor und sport» hatte berichtet, dass Ferrari beim Internationalen Automobilverband Fia vor der Saison den Antrag gestellt hatte, bestimmte Komponenten im Motor zu verändern. Offizielle Begründung: Die Standfestigkeit sollte verbessert werden. Dies verwundert, hatte doch Ferrari in der vergangenen Saison nicht einen Ausfall durch Motorschaden zu beklagen.


Das ist eigentlich die kernfrage:wieso mussten sie was veraendern unter angabe von Standfestigkeit, wenn sie doch eigentlich ueber einen standfesten motor verfuegten???

Auch Renault und Mercedes waren bei der Fia vorstellig geworden und baten darum, an ihren Aggregaten zu schrauben. Während laut «auto, motor und sport» Mercedes nur Kleinteile abänderte, wurde bei Ferrari an den Kolben und am Ölkreislauf gearbeitet, bei Renault an den Kolben, am Lager und den Ventilen.

Renault und McLaren-Mercedes brachten die Modifikationen offenbar keine Leistungssteigerung - was regelkonform ist. In Bezug auf Ferrari wird indes vermutet, dass die Italiener noch ein paar Pferdestärken an Leistung gefunden haben. Die Steigerung liegt laut dem Fachmagazin im zweistelligen PS-Bereich

Drei teams modifizierten und ein team fand neben bei ein paar PS - zufall?

Eine Leistungssteigerung ist untersagt Laut Reglement sind die Motoren bis 2012 in ihrer Entwicklung eingefroren. Eingriffe sind nur möglich, wenn dadurch die Standfestigkeit verbessert oder die Kosten gesenkt werden.

sind denn eine steigerung der ps keine leistungssteigerung? Und war die nicht untersagt?

Ich denke mal Ferrari kann noch froh sein, das sie die leistungssteigerung nutzen konnten ohne eins von der FIA auf den deckel bekommen zu haben. Und letztendlich haben sie wahrscheinlich diesem 'umstand' sogar die K-WM zu verdanken!
Boese zungen koennten auch behaupten das sie sich mit 'tricks' zu mehr leistung verholfen haben und hatten dabei glueck, das unerlaubtes "PS-Doping" nicht beweisbar war.
Nach dem rennen von Istanbul war jedoch in vielen medien sogar von Betrugs-Verdacht gegen ferrari die rede.

Jeder, der Modifikationen vornimmt, muss ein genaues Protokoll anfertigen und dieses den konkurrierenden Motor-Herstellern zur Verfügung stellen. Über die Auswirkungen der Veränderungen wurde aber nicht berichtet und bisher wurden sie auch nicht kontrolliert.


:wink: jaja, und wo es keine leiche gibt da gibt es eben auch keinen Mord!

Die entscheidung der FIA in dieser angelegenheit ist mehr als legitim und gerecht!
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Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 0
allezlesbleujaunes hat geschrieben:
Ganz so war es nicht. Die Massedämpfer wurden im Herbst 2005 von der FIA abgenommen und genehmigt. Zumindest bei Ferrari wurden sie auch eingesetzt, brachten aber keine Vorteile. Kein Wunder, denn nach Aussagen der Renault-Ingenieure wurde der R26 mit diesen Dingern als wesentliches Bauteil entwickelt, nachdem sie genehmigt wurden.
Das Verbot rührt daher, dass man bei der FIA wie immer nicht der Versuchung widerstehen konnte, Spannung in die Show zu bringen, da ohne das Handicap der fehlenden Massedämpfer Alonso wohl gemütlich zum 2. Titel spaziert wäre und Schumacher chancenlos geblieben wäre.
Es ist schon fast selbstverständlich, dass die technischen Sachverständigen der FIA explizit gegen das Verbot waren, aber entscheidend war halt wie üblich die Show.


Man kann es sich immer hindrehen wie man will. Wie es wirklich gewesen ist, wissen wohl nur die FIA und Renault.

Und Pat Symonds hat dieses Jahr in einem Interview zugegeben, dass Renault bei den Schwingungstilgern auch Fehler gemacht hat:


"Ich kann nur sagen, dass alles an unserem Auto durch die FIA geprüft wurde", erklärte er. "Wir entwicklen keine neuen Sachen mehr, ohne die FIA zu fragen - und das offen und ehrlich. Wir haben unsere Lektion mit den Schwingungstilgern gelernt. Da haben wir einfach nicht exakt genug gefragt. In Barcelona kamen neue Aufhängungsteile, das stimmt. Und ich kann bestätigen, dass wir mit der FIA sorgsam überprüft haben, ob diese Teile gegen die Regeln verstoßen."



Quelle klick hier

allezlesbleujaunes hat geschrieben:
Also ich würde diesem italienischen Neofaschisten auch keine gefälschte Armbanduhr abkaufen.
Aber dennoch sollte man fair bleiben, gerade als Schumacher/ Ferrari-Fan.
Denn schließlich trötet Ferraris jahrelang gefeiertes Superhirn Ross Brawn in genau das gleiche Horn und Briatore wurde von den allermeisten Ferrarifans zu Schumacher/ Benetton Zeiten weitaus weniger kritisch beurteilt.


Briatore hat zu Schumacherzeiten, speziell in der 1994er Saison, auch einges dazu beigetragen, dass Schumacher heute von vielen noch "Schummel-Schumi" genannt wird. Ob es nun Silverstone war, wo er Schumacher funkte er solle trotz einer Durchfahrtsstrafe weiterfahren, ob es der (angeblich) fehlende Filter bei den Tankanlagen gewesen ist oder eben die vielen Gerüchte um die Traktionskontrolle, mit der Benetton illegaler Weise gefahren sein soll. Briatore ist und bleibt ein Schlitzohr.

Von seinen Mafiosi-Geschichten aus der weiter entfernten Geschichte will ich gar nicht erst anfangen....

Aber was soll´s, ich mag ihn irgendwie und er gehört auch in die Formel 1, weil er eine schillernde Persönlichkeit ist und einen guten Job macht.
Ich glaube er könnte sogar der Nachfolger von Bernie Ecclestone werden, wenn der mal ins Gras beisst.

Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 1867
Formulaone hat geschrieben:

Man kann es sich immer hindrehen wie man will. Wie es wirklich gewesen ist, wissen wohl nur die FIA und Renault.



Das denke ich auch. Langsam ist es nur noch zum Lachen oder Weinen wie andere sich da reinsteigern... :lol:
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Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 5468
scuderiaferrari.fan hat geschrieben:
Formulaone hat geschrieben:

Man kann es sich immer hindrehen wie man will. Wie es wirklich gewesen ist, wissen wohl nur die FIA und Renault.



Das denke ich auch. Langsam ist es nur noch zum Lachen oder Weinen wie andere sich da reinsteigern... :lol:

Na dann sagt ihr zwei als Experten doch mal wie es wirklich gewesen ist.

Und ex-FormulaOneFan sag mir mal wer sich in was reinsteigert.

Ich habe lediglich die Geschichte um die Schwingungstilger 2006 so wiedergegeben, wie sie überall nachzulesen ist. Derart unsachliche und frei von jeder Sachkenntnis abgegebene Kommentare wie den von "scuderiaferrari.fan" kann man nicht ernst nehmen.
Ich spreche hier als User, nicht als Admin!
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Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 798
allezlesbleujaunes hat geschrieben:
Ich habe lediglich die Geschichte um die Schwingungstilger 2006 so wiedergegeben, wie sie überall nachzulesen ist. Derart unsachliche und frei von jeder Sachkenntnis abgegebene Kommentare wie den von "scuderiaferrari.fan" kann man nicht ernst nehmen.
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Glaube kaum, dass folgende Version überall nachzulesen ist:

"Das Verbot rührt daher, dass man bei der FIA wie immer nicht der Versuchung widerstehen konnte, Spannung in die Show zu bringen, da ohne das Handicap der fehlenden Massedämpfer Alonso wohl gemütlich zum 2. Titel spaziert wäre und Schumacher chancenlos geblieben wäre.
Es ist schon fast selbstverständlich, dass die technischen Sachverständigen der FIA explizit gegen das Verbot waren, aber entscheidend war halt wie üblich die Show."

Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 0
allezlesbleujaunes hat geschrieben:

Ich habe lediglich die Geschichte um die Schwingungstilger 2006 so wiedergegeben, wie sie überall nachzulesen ist. Derart unsachliche und frei von jeder Sachkenntnis abgegebene Kommentare wie den von "scuderiaferrari.fan" kann man nicht ernst nehmen.
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Aber den Aussagen von Pat Symonds als Verantwortlicher von Renault kann man nicht so einfach die Richtigkeit absprechen. Wenn er selbst schon zugibt, dass Renault Fehler bei der Abnahme der Schwingungstilger durch die FIA gemacht hat, dann wird da wohl etwas dran sein.

Es ist immer ein leichtes, die FIA zu kritisieren, das ist eine Modeerscheinung unter den Formel 1-Fans. Natürlich nicht ohne Grund, viele Entscheidungen waren sehr fragwürdig.

Darunter kann man auch den Freispruch von Renault im Spionage-Skandel zählen, während man bei McLaren 100 Mio. für ein ähnliches Vergehen aufgebrummt bekam. Sicher ging man bei Renault besser und transparenter damit um....aber 100 Mio. Strafe, Aberkennung der Konstrukteurspunkte und der Imageschaden sind schon ein krasser Unterschied zu einem Freispruch, der so sicher nicht gerechtfertigt war.

Da spielten auch Beziehungen und Freundschaften eine Rolle. Briatore versteht sich mit Mosley und Eccelstone bestens, Ron Dennis eben weniger.

Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 5468
Formulaone hat geschrieben:
Aber den Aussagen von Pat Symonds als Verantwortlicher von Renault kann man nicht so einfach die Richtigkeit absprechen. Wenn er selbst schon zugibt, dass Renault Fehler bei der Abnahme der Schwingungstilger durch die FIA gemacht hat, dann wird da wohl etwas dran sein.

Es ist immer ein leichtes, die FIA zu kritisieren, das ist eine Modeerscheinung unter den Formel 1-Fans. Natürlich nicht ohne Grund, viele Entscheidungen waren sehr fragwürdig.

Darunter kann man auch den Freispruch von Renault im Spionage-Skandel zählen, während man bei McLaren 100 Mio. für ein ähnliches Vergehen aufgebrummt bekam. Sicher ging man bei Renault besser und transparenter damit um....aber 100 Mio. Strafe, Aberkennung der Konstrukteurspunkte und der Imageschaden sind schon ein krasser Unterschied zu einem Freispruch, der so sicher nicht gerechtfertigt war.

Da spielten auch Beziehungen und Freundschaften eine Rolle. Briatore versteht sich mit Mosley und Eccelstone bestens, Ron Dennis eben weniger.

Was die Spionagegeschichte angeht, stimme ich dir auch als Renault-Fan uneingeschränkt zu.

Symmonds Äußerungen sollte man aber nicht überbewerten und schon gar nicht aus dem Zusammenhang reißen.
Zuerst mal: Das alles hat er nach der Amnestie für Renault in der Spionage-Affäre gesagt :idea:

Weiter meinte er - wenn ich das damals richtig verstanden habe - dass man im Zuge der Abnahme der Massedämpfer 2005 besser nachgehakt hätte, inwiefern die Genehmigung eventuellen Protesten seitens der Konkurrenz standhält.
Außerdem hat es Renault damals versäumt, die Dinger 100% klar als Teil des Fahrwerks zu definieren und das auch so abnehmen zu lassen.
Das Verbot gründete ja darauf, dass die Massedämpfer nicht Fahrwerksteile wären, sondern Teile der Aerodynamik.

Ich habs zwar schon öfters geschrieben, der Vollständigkeit halber aber nochmal: ALLE Teams setzen heute Massedäampfer ein.
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Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 0
allezlesbleujaunes hat geschrieben:
Weiter meinte er - wenn ich das damals richtig verstanden habe - dass man im Zuge der Abnahme der Massedämpfer 2005 besser nachgehakt hätte, inwiefern die Genehmigung eventuellen Protesten seitens der Konkurrenz standhält.
Außerdem hat es Renault damals versäumt, die Dinger 100% klar als Teil des Fahrwerks zu definieren und das auch so abnehmen zu lassen.
Das Verbot gründete ja darauf, dass die Massedämpfer nicht Fahrwerksteile wären, sondern Teile der Aerodynamik.


Mag sein aber damit stimmst du mir bzw. Pat Symonds ja zu, dass Renault da einen Fehler gemacht hat. Auch wenn es vielleicht nur ein deklaratorischer gewesen ist, also papiermäßig und formal falsch.

Allerdings scheint mir diese Erklärung etwas unlogisch. Wenn dem wirklich so ist, dann hätten ja alle Teams, inklusive Renault, den Schwingungstilger weiterhin einsetzen können, wenn man sie als "Fahrwerksteile" bei der FIA hätte abnehmen lassen.

Man kann jetzt sicher stundenlang drüber streiten, ob Ferrari durch das Verbot Glück hatte, überhaupt noch einmal in den WM-Kampf eingreifen zu können. Oder ob Renault Glück hatte, dass ihnen nicht sämtliche WM-Punkte, die sie mit dem "illegalen" Schwingungstilger erfahren haben, aberkannt wurden. Denn eigentlich war das auch halber Kram, den die FIA da gemacht hat. Wenn ich etwas für illegal erkläre, muss ich das auch bestrafen. Gewinnt ein gedopter Fahrradrennfahrer die Tour de France und später stellt sich der Betrug heraus, dann wird ihm der Tour-Sieg auch aberkannt.

allezlesbleujaunes hat geschrieben:
Ich habs zwar schon öfters geschrieben, der Vollständigkeit halber aber nochmal: ALLE Teams setzen heute Massedäampfer ein.



Das hat doch damit nichts zutun. Wie du oben schon sagtest, hat Renault ja nur einen papiermäßigen Fehler gemacht, wenn ich das richtig verstehe. Also ist es doch kein Wunder, wenn sie jetzt alle Teams als "Fahrwerksteile" einsetzen.

Zudem ist es in der Formel 1 nicht unüblich, dass Dinge plötzlich legal sind, die letztes Jahr noch verboten waren. Oder auch umgekehrt.

Bestes Beispiel ist da wohl die Traktionskontrolle. Wie oft wurde sie die letzten Jahre erlaubt und später wieder verboten?

Beitrag Donnerstag, 20. November 2008

Beiträge: 1867
allezlesbleujaunes hat geschrieben:
scuderiaferrari.fan hat geschrieben:
Formulaone hat geschrieben:

Man kann es sich immer hindrehen wie man will. Wie es wirklich gewesen ist, wissen wohl nur die FIA und Renault.



Das denke ich auch. Langsam ist es nur noch zum Lachen oder Weinen wie andere sich da reinsteigern... :lol:

Na dann sagt ihr zwei als Experten doch mal wie es wirklich gewesen ist.

Und ex-FormulaOneFan sag mir mal wer sich in was reinsteigert.

Ich habe lediglich die Geschichte um die Schwingungstilger 2006 so wiedergegeben, wie sie überall nachzulesen ist. Derart unsachliche und frei von jeder Sachkenntnis abgegebene Kommentare wie den von "scuderiaferrari.fan" kann man nicht ernst nehmen.
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Jetzt fühlt er sich angegriffen und wird gleich unsachlich mit meiner Person. Und das als Moderator, na weiter so!

"Derart unsachliche und frei von jeder Sachkenntnis abgegebene Kommentare wie den...." --> Überleg mal was du schreibst, man man man. Ist schon peinlich dass man sich so auf den Thron heben muss.
Aber du hast natürlich vollkommen Recht in deinen Aussagen.

Böses Ferrari, böse FIA!
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Beitrag Freitag, 21. November 2008

Beiträge: 5468
Formulaone hat geschrieben:
Mag sein aber damit stimmst du mir bzw. Pat Symonds ja zu, dass Renault da einen Fehler gemacht hat. Auch wenn es vielleicht nur ein deklaratorischer gewesen ist, also papiermäßig und formal falsch.

Allerdings scheint mir diese Erklärung etwas unlogisch. Wenn dem wirklich so ist, dann hätten ja alle Teams, inklusive Renault, den Schwingungstilger weiterhin einsetzen können, wenn man sie als "Fahrwerksteile" bei der FIA hätte abnehmen lassen.

Man kann jetzt sicher stundenlang drüber streiten, ob Ferrari durch das Verbot Glück hatte, überhaupt noch einmal in den WM-Kampf eingreifen zu können. Oder ob Renault Glück hatte, dass ihnen nicht sämtliche WM-Punkte, die sie mit dem "illegalen" Schwingungstilger erfahren haben, aberkannt wurden. Denn eigentlich war das auch halber Kram, den die FIA da gemacht hat. Wenn ich etwas für illegal erkläre, muss ich das auch bestrafen. Gewinnt ein gedopter Fahrradrennfahrer die Tour de France und später stellt sich der Betrug heraus, dann wird ihm der Tour-Sieg auch aberkannt. ...

Wenn es so war wie Pat Symmonds gesagt hat, war es in der Tat ein Fehler. Nach seinen Aussagen wurden die Dämpfer zwar abgenommen, aber nicht festgehalten, wie sie technisch zu interpretieren waren.
Das Verbot wurde ja begründet, dass sie 1. beweglich wären, 2. Teile der Aerodynamik und 3. damit verboten. Die Technikkommissäre der FIA entgegneten, dass die Massedämpfer nicht dem Luftstrom ausgesetzt sind und damit auch nicht Teil der Aerodynamik, und hoben das Verbot auf. Sie wurden aber zurückgepfiffen.

Du hast recht, wenn man die Dinger als illegal einstuft, hätte man wohl dem Team die damit erzielten Punkte aberkennen müssen. Es war ja deshalb auch immer von "Verbot" die Rede und das Wort "illegal" wurde tunlichst vermieden.

Ähnlich war es bei den Flexiwings von Ferrari Anfang 2006 und den Fahrerpunkten von McLaren 2007.
Man ist bei der FIA halt interessiert, auf keinen Fall einen spannenden Wettbewerb zu verhindern und überstimmt in solchen Fällen gerne die zuständigen Experten.
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Beitrag Freitag, 21. November 2008

Beiträge: 4399
Es geht ja gar nicht darum ob es Aerodinamicteile wahren oder nicht, es gibt noch andere Regeln die gewisse bewegliche Teile verbieten.
Sonst könnte man ja auch die Zusatzgewichte beweglich anordnen um sie je nach Streckenabschnitt in die ideale Position zu bringen und das sind ja auch keine Aerodinamicteile.

Beitrag Freitag, 21. November 2008

Beiträge: 5468
@bschenker: Wenn ich mich richtig erinnere war das bei dem Verbot der Schwingungstilger aber das Argument, dass sie bewegliche (und damit verbotene) Teile der Aerodynamik wären.
Genau krieg ich die Begründung nicht mehr zusammen, aber es hieß darin sinngemäß, dass sie einen Effekt auf die Aerodynamik hätten, weil das Auto ruhiger liegt. Oder so ähnlich.
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Beitrag Freitag, 21. November 2008
172 172

Beiträge: 2108
bschenker hat geschrieben:
Es geht ja gar nicht darum ob es Aerodinamicteile wahren oder nicht, es gibt noch andere Regeln die gewisse bewegliche Teile verbieten.
Sonst könnte man ja auch die Zusatzgewichte beweglich anordnen um sie je nach Streckenabschnitt in die ideale Position zu bringen und das sind ja auch keine Aerodinamicteile.


Richtig. Wenn ich mich richtig erinnere (kann mich aber auch täuschen) ist es ja auch verboten im Tank Pumpen so anzubringen, dass sie den Treibstoff entgegengesetzt den Fliehkräften verteilen. Will heißen: z.B. in ner Linkskurve den Treibstoff nach Links im Tank pumpen um den Schwerpunkt nach innen zu verlagern und optimaler durch die Kurve zu kommen. Ich glaub, bei Ferrari gabs da ma vor Jahren Vorwürfe, ein solches System verbaut zu haben.
Zuletzt geändert von 172 am Freitag, 21. November 2008, insgesamt 1-mal geändert.

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