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Red Bull - RB11

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Samstag 26. September 2015, 09:42

Beiträge: 40295
Ich kann da aber absolut nicht draus lesen, dass man kurz vor einer Einigung stand...

Beitrag Samstag 26. September 2015, 21:28

Beiträge: 20031
MichaelZ hat geschrieben:
Ich kann da aber absolut nicht draus lesen, dass man kurz vor einer Einigung stand...


Dann lies dir halt den ganzen Artikel auf AMS durch.
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Beitrag Samstag 26. September 2015, 22:05

Beiträge: 40295
Auch da sind nur Spekulationen drin.

Beitrag Samstag 26. September 2015, 22:17

Beiträge: 20031
MichaelZ hat geschrieben:
Auch da sind nur Spekulationen drin.


Nö, auch durchaus eindeutige Zitate von Horner.
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Beitrag Sonntag 27. September 2015, 09:31

Beiträge: 40295
Dass er an Volkswagen rumbaggert - nur allzu logisch. Macht er aber schon seit fünf Jahren - vergeblich...

Beitrag Montag 28. September 2015, 13:23

Beiträge: 40295
Es wäre schon ne ordentliche Hausnummer, wenn Red Bull wirklich keinen Motorenpartner finden würde. Wie seht ihr die Situation um die Bullen? Meine Analyse:

So langsam darf man einen Ausstieg von Red Bull aus der Formel-1 statt als „unwahrscheinlich“ durchaus als „denkbar“ bezeichnen. Offenbar hat nun auch Ferrari kein Interesse mehr daran, Red Bull mit frischen Motoren zu beliefern. Das berichten jedenfalls übereinstimmend mehrere Medien.

Die Ferrari-Konzernspitze würde Red Bull gerne als Partner gewinnen. Motorenlieferungen an Red Bull und Toro Rosso würden hohe Einnahmen generieren, die man für die Weiterentwicklung der Motoren gut gebrauchen könnte. Und, so wollen Medien in Italien wissen, könnte man im Gegenzug auch an Daniel Ricciardo oder Max Verstappen für die Saison 2017 herankommen.

Das Ferrari-Rennteam hat etwas dagegen. Nicht erst seit dem Singapur-GP steht zu befürchten, dass Red Bull mit einem starken Motor wieder Kreise um die Konkurrenz fährt. Dass man aerodynamisch mehr drauf hat, zeigten die Jahre 2010 bis ’13. Da hatte Ferrari nur fallweise dann eine Chance, wenn Red Bull eingebremst wurde, etwa weil technische Kniffe von Stardesigner Adrian Newey verboten wurden oder weil die Pirelli-Reifen die GP-Rennen zu Lotterie-Spielen machten.

Keine Kapazitäten bei Ferrari?

Aber nicht nur das: Es ist auch nicht so einfach, zwei weitere Teams mit Motoren auszurüsten. Manor wird zwar auf Mercedes-Antriebe wechseln, aber mit Haas bekommt Ferrari ja bereits einen neuen Partner. Red Bull würde ja gleich mit zwei Teams auf Ferrari zukommen. Gemäß „Auto, Motor und Sport“ könnte Toro Rosso daher auch auf Ferrari-Motoren aus diesem Jahr zurückgreifen. Oder gar zu Honda wechseln. Die Kapazitäten, zwei weitere Teams mit Motoren zu versorgen, würde Energie zur Weiterentwicklung kosten. Also lehnt sich das Rennteam Gerüchten zu Folge gegen Red Bull als Partner auf.

Die Tatsache, dass Red Bull um Motoren betteln muss, sorgt zunehmend für F1-Desinteresse bei Chef Dietrich Mateschitz. Bekommt man für 2016 keinen konkurrenzfähigen Motor, dann steigt Red Bull aus – dann würden auf Anhieb zwei Teams fehlen und die Zahl der Rennställe würde auf neun sinken! Verkauft wird wohl kein Team. Red Bull würde die Fabriken auch nicht schließen, sondern sich neue Projekte suchen. Vielleicht die MotoGP, oder die Sportwagen-WM. Oder etwas ganz anderes unter der Federführung von Newey.

Trotzdem müssen sich alle Beteiligten fragen: Wie konnte es so weit kommen, dass Red Bull gänzlich ohne Motoren dasteht? Zunächst einmal muss man mit dem Finger auf die Beteiligten selbst zeigen. Dass die Partnerschaft mit Renault derart in die Brüche ging, das hat sich Red Bull selbst zuzuschreiben. Selbst als man reihenweise Siege und WM-Titel eingefahren hat, lästerte man gerne über Renault. Seit Renault unter dem Turbo-Reglement keinen konkurrenzfähigen Motor baute, war man mit herber Kritik nicht gerade zimperlich.

Red Bull, Renault und Motoren Schuld

Dabei hat auch Red Bull das Debakel schon voraussehen müssen: Die Basis der Renault-Motoren entstanden nicht exklusiv für Red Bull, sondern auch für die anderen Kunden, die man 2014 ja noch hatte. Gerade bei den aktuell komplexen Motoren ist aber die Einheit zwischen Chassis und Antriebsstrang enorm wichtig. Und das Budget von Renault war auch um ein Vielfaches kleiner als das von Ferrari und Mercedes. Geld ist zwar kein Garant für Erfolg, aber ohne geht es in der Formel-1 nicht. Nicht bei einer solch komplexen Technologie.

Erst im Herbst 2014 lenkte auch Red Bull um. Man versuchte Renault zu unterstützen. Dafür holte man eigenhändig Partner wie Ilmor an Bord. Doch Renault hat diese Hilfe scheinbar nicht zu schätzen gewusst. Bisher sollen die Ilmor-Vorschläge jedenfalls allesamt abgelehnt worden sein. Und hier muss man auch Renault in die Pflicht nehmen: Dass ein Team wie Red Bull keine Lust hat, jahrelang mit einem nicht konkurrenzfähigen Motor hinterherzufahren, versteht sich von selbst.

Letztlich muss man aber auch die Regelschreiber zur Verantwortung ziehen. Einmal mehr zeigt sich, dass es der völlig falsche Weg ist, sich in die Abhängigkeit der Hersteller zu begeben. Ein Reglement muss um die Privatteams herum aufgebaut werden. Sie bilden das Fundament des Sports. Teams wie Williams und Sauber existieren nur, um F1-Sport zu betreiben. Das trifft aber nicht auf Red Bull und auch nicht auf einzelne Automobilhersteller zu. Sie wollten das aktuell komplexe Reglement zumindest in Teilen. Es war aber von Anfang an ein fauler Kompromiss zwischen dem, was der Automobilweltverband FIA wollte (Weltmotor) und das, was die Hersteller wollten (weg vom V8-Motor, aber auch kein derartiges Downsizing wie beim Weltmotor mit nur vier Zylinder).

Die Formel-1 muss umdenken und wieder Regeln aufstellen, die finanzierbar, innovativ und für Fans auch interessant sind.

Beitrag Montag 28. September 2015, 18:36

Beiträge: 20031
Renault hat es Red Bull auch nicht immer leicht gemacht, das wollen wir mal nicht vergessen. 2010 ist mir noch gut in Erinnerung, als es reihenweise Pannen am Motor gab. Das hätte fast die WM gekostet. 1-2 Jahre später dann das Theater mit den Lichtmaschinen und seit 2014 halt das komplette Versagen der Franzosen, obwohl die selbst dieses Reglement wollten und mit durchgesetzt haben....

Auch die Leistung der Motoren war nie Spitzenklasse. Klar boten die Motoren sicher auch Vorteile wie gute Fahrbarkeit oder kompakte Ausmaße, die Freiheit bei der Aerodynamik gaben.

Dennoch bleibe ich der Meinung: Red Bull hat die Titel nicht WEGEN der Motoren geholt, sondern TROTZ der Motoren. Ich bin sicher mit Mercedes-Motoren wäre man auch in der V8-Ära noch besser gewesen. Der Red Bull war aerodynamisch und mechanisch oft überlegen und deshalb holte man 4 Titel am Stück.


Dass Mercedes sich weigert Red Bull zu beliefern kann ich gut verstehen. Wolff und Marko mögen sich nicht. Marko hat in erfolgreichen Zeiten der Bullen immer ziemlich arrogant über Mercedes gesprochen und sich lustig gemacht. Jetzt hat sich das Blatt gewendet und da haben die Bullen halt jetzt die Quittung bekommen mit der Absage von Mercedes. Wobei Niki Lauda ja sagt, dass Mateschitz nie ernsthaft angefragt hat. Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen. Natürlich hat Mercedes auch Angst vor den Bullen und davor, dass ein Kunde ihnen um die Ohren fährt, das ist ebenso Tatsache.

Bei Ferrari ist es ähnlich, die wollen auch nicht den direkten Gegner stärken. Sie würden gern Motoren liefern, aber offenbar nur mit dem technischen Stand vom Vorjahr. Ich denke von den Kapazitäten her sind sie durchaus in der Lage zwei weitere Teams auszustatten.

Ich hoffe Ferrari wird sich einig mit Red Bull, denn ein Verlust von Red Bull wäre schlecht für die F1. Bei Torro Rosso würde ich eigentlich gern Honda als Lieferanten sehen. Natürlich ist das für Red Bull nicht interessant bei der schlechten Leistung der Japaner, aber ich denke es könnte Honda helfen bei der Weiterentwicklung, wenn man die doppelte Menge an Daten sammelt.
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Beitrag Dienstag 29. September 2015, 15:07

Beiträge: 40295
Red Bull ist damals freiwillig aus genau den Vorteilen, die renault bot und nur mit denen Newey sein Werk ausrichten konnte, zu Renalt gewechselt. Dafür hat man den Ferrari-Vertrag sogar vorzeitig aufgelöst bzw. an Toro Rosso weitergeleitet...

Beitrag Dienstag 29. September 2015, 16:14

Beiträge: 20031
MichaelZ hat geschrieben:
Red Bull ist damals freiwillig aus genau den Vorteilen, die renault bot und nur mit denen Newey sein Werk ausrichten konnte, zu Renalt gewechselt. Dafür hat man den Ferrari-Vertrag sogar vorzeitig aufgelöst bzw. an Toro Rosso weitergeleitet...


Ja und?

Als man diese Entscheidung getroffen hat, wusste man doch nicht welche Probleme Renault 2010 und danach machen würde.

Es ist ja nicht so, dass beispielsweise Mercedes keine Motoren bauen kann. Immerhin hatten sie 2008 und 2009 den Titel geholt.
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Beitrag Dienstag 29. September 2015, 16:34

Beiträge: 40295
Dann hätte man den Vertrag mit Renault aber nicht ständig erneuert :wink:

Beitrag Dienstag 29. September 2015, 17:15

Beiträge: 20031
MichaelZ hat geschrieben:
Dann hätte man den Vertrag mit Renault aber nicht ständig erneuert :wink:


Naja als Mercedes noch Partner von McLaren war, also im Prinzip Lieferant, wäre Mercedes theoretisch wohl auch ein Kandidat für Red Bull gewesen.

Als Mercedes sich dann das eigene Team kaufte und Red Bull 2010 ganz vorn war, da wäre Mercedes wohl nie als Lieferant eines solch guten Teams eingesprungen - schließlich trennte man sich ja auch von McLaren nach Ablauf des Vertrages.

Red Bull war ab 2010 schon aufgrund des Alternativenmangels an Renault gebunden. Wer sonst hätte sie beliefern sollen?

Der V8 war aber in Relation zur Konkurrenz natürlich nicht so schlecht wie der V6 seit 2014, das ist ebenso klar. Sonst könnte Red Bull die Probleme noch besser mit einem guten Auto ausgleichen und hätte sich nicht von Renault getrennt.
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Beitrag Dienstag 29. September 2015, 17:17

Beiträge: 40295
Sie hätten zu Ferrari zurückgehen können etc. Aber die ganzen Optionen habe ich dir ja schon mal alle aufgezählt.

Beitrag Dienstag 29. September 2015, 17:23

Beiträge: 20031
MichaelZ hat geschrieben:
Sie hätten zu Ferrari zurückgehen können etc. Aber die ganzen Optionen habe ich dir ja schon mal alle aufgezählt.


Unrealistische Optionen meinst du wohl. Welche meinst du überhaupt??

Was Ferrari angeht, muss die Frage erlaubt sein ob sie Red Bull nach deren guter 2010er Saison überhaupt bereit gewesen wären, aktuelle Motoren zu liefern. Heute jedenfalls sind sie es nicht.
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Beitrag Dienstag 29. September 2015, 18:45

Beiträge: 40295
Die Optionen hab ich dir alle schon mal genannt und Red Bull war schon vor der WM 2010 einige Jahre mit Renault zusammen, in denen sie auch die Nachteile spürten.

Beitrag Dienstag 6. Oktober 2015, 11:26

Beiträge: 3345
Red Bull geht langsam die Zeit aus. Und die Gefahr, für einen Rückzug des Teams wird immer größer. Christian Horner erklärte der Konkurrenzseite nun, dass auch die Mitarbeiter um die Zukunft besorgt seien. Schließlich könnten im Ernstfall viele Arbeitsplätze verloren gehen.

Zitat:
"Die Motorsituation ist kritisch", erklärt der Teamchef bei 'ServusTV'. "Es wird langsam spät, sehr spät. Klar haben die anderen Rennställe nun schon einen gewissen Vorsprung."


Inzwischen ist Red Bull mit der Entwicklung des neuen Autos im Rückstand.

Zitat:
"In Milton Keynes scharren die Entwickler mit den Hufen und wollen wissen, was mit dem RB12 passiert", betont Horner. "Wann ich gerne eine Lösung hätte? Vor zwei Wochen!"


Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news ... 00602.html
http://de.youtube.com/user/KLOKRIECHER

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Beitrag Donnerstag 8. Oktober 2015, 15:36

Beiträge: 3345
Dietrich Mateschitz redet Klartext! Wenn man bis Ende Oktober keinen Motorenpartner gefunden hat, werde man den Stecker ziehen. Honda arbeitet exklusiv mit McLaren und hat eine Partnerschaft mit Red Bull und STR abgesagt. Auch Mercedes will keine Motoren liefern. Und Ferrari lässt Red Bull ebenfalls zappeln. Die Ankündigung soll auch keine leere Drohung sein. So hat man sich schon in der Vergangenheit aus einigen Serien verabschiedet, als der Erfolg nicht kam. Einige Beispiele sind die NASCAR-Serie oder das Red-Bull-WCM-Yamaha-Team in der Motorrad-WM als man keine Yamaha-Motoren mehr bekam. Sogar das Red-Bull-Air-Race legte man für drei Jahre still, ehe man ein neues Konzept fand.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news ... 00807.html
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Beitrag Donnerstag 8. Oktober 2015, 18:06

Beiträge: 20031
Es sieht alles nach einem Red Bull-Ausstieg aus. Ich hoffe dass Ecclestone im Hintergrund noch mit Ferrari und Mercedes spricht und eine Lösung gefunden wird.

Aber angeblich bereitet Bernie auch schon den Plan vor, dass einige Teams mit 3 Autos fahren.

Es ist wirklich eine Schande, dass die Bullen keinen Hersteller finden. Gleich zwei Teams weg, die finanziell und sportlich gut aufgestellt sind.

Die Hoffnung kurzfristig einen Käufer für die Teams zu finden dürfte wohl auch gering sein. Traurig für die Mitarbeiter.

Und spannend wird zu sehen sein, was mit den Fahrern passiert. Immerhin sind das alles gute Jungs. Wenn die anderen (großen) Teams mit drei Autos fahren müssen, dürften die Jungs aber irgendwo unterkommen.
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Beitrag Donnerstag 8. Oktober 2015, 19:07

Beiträge: 3345
formelchen hat geschrieben:
Und spannend wird zu sehen sein, was mit den Fahrern passiert. Immerhin sind das alles gute Jungs. Wenn die anderen (großen) Teams mit drei Autos fahren müssen, dürften die Jungs aber irgendwo unterkommen.
Wenn drei Fahrer pro Team fahren dürfen, würde das die 'Silly Season' völlig auf den Kopf stellen. Dann könnte ich mir gut vorstellen, dass Ricciardo und Verstappen bei Ferrari wieder zum Thema werden...
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Beitrag Freitag 9. Oktober 2015, 21:50

Beiträge: 40295
Die Tatsache, dass Red Bull jetzt offenbar wieder mit Renault liebäugelt zeigt doch, dass Red Bull nicht aussteigen will, sondern nur droht.

Beitrag Freitag 9. Oktober 2015, 22:24

Beiträge: 2662
Dann aber sollten die Franzosen stur bleiben.
Und zwar gefälligst. Cyril hat ja sowas schon mal angedeutet. Bild
BildBild

Beitrag Freitag 9. Oktober 2015, 22:30

Beiträge: 40295
Also diese Rolle rückwärts wäre schon ne Sensation, da würden sich ja diverse Leute und Firmen völlig unglaubwürdig machen.

Beitrag Samstag 10. Oktober 2015, 09:33

Beiträge: 40295
Heiße Gerüchte um Red Bull: Übernimmt Horner das Team und macht daraus Arden nach dem Muster von Brawn 2009?

Also ich persönlich glaube ja nicht, dass Volkswagen 2018 bei Red Bull einsteigt, aber: Falls, dann kann ich mir schon vorstellen, dass Horner das Team übernimmt und daraus Arden macht und dann 2018 an Red Bull zurückkauft. In der Überbrückungsphase verwendet das Team Ferrari-Motoren von 2015 oder Renault-Triebwerke und wird noch von Red Bull finanziell unterstüzt, heißt aber nicht Red Bull. Damit würde Red Bull sein Gesicht wahren.

Beitrag Samstag 10. Oktober 2015, 13:28

Beiträge: 3345
MichaelZ hat geschrieben:
Heiße Gerüchte um Red Bull: Übernimmt Horner das Team und macht daraus Arden nach dem Muster von Brawn 2009?

Also ich persönlich glaube ja nicht, dass Volkswagen 2018 bei Red Bull einsteigt, aber: Falls, dann kann ich mir schon vorstellen, dass Horner das Team übernimmt und daraus Arden macht und dann 2018 an Red Bull zurückkauft. In der Überbrückungsphase verwendet das Team Ferrari-Motoren von 2015 oder Renault-Triebwerke und wird noch von Red Bull finanziell unterstüzt, heißt aber nicht Red Bull. Damit würde Red Bull sein Gesicht wahren.
Wenn Horner das Team kauft wäre das interessant. Aber woher sollen die sich die Motoren holen? Das Problem wird damit sicher nicht gelöst werden. Mal schauen, ob Red Bull vielleicht noch BMW fragt, ob die Motoren für 2016 oder 2017 liefern könnten. Ein Comeback von BMW wäre sicherlich gut für die F1, aber ich frage mich, ob die das überhaupt wollen...
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Beitrag Samstag 10. Oktober 2015, 14:47

Beiträge: 40295
Wo soll BMW für 2016 noch einen Turbomotor herzaubern? Selbst für 2017 wäre das sehr optimistisch. Ein neuer Hersteller ist frühestens 2017, eher 2018 denkbar.

Und wie gesagt, wenn das Team Arden heißt, könnte ich mir vorstellen, dass man mit einem 2015er Ferrari-Motor oder doch weiter mit Renault fährt. Derzeit scheint es so, als wolle Red Bull beide Varianten aus Prinzip nicht, um das Gesicht nicht zu verlieren - und genau das würde man nicht, wenn das Team nicht mehr Red Bull heißt.

Beitrag Sonntag 11. Oktober 2015, 12:14

Beiträge: 20031
Wichtig finde ich es erstmal, beide Teams und damit die Arbeitsplätze und natürlich auch die Autos im Feld zu halten, egal wie.

Ich meine speziell bei Red Bull steht eine Top-Fabrik mit super Anlagen, guter Infirstruktur und mit guten Leuten. Das alles den Bach runter gehen zu lassen, wäre eine Schande.

Wo ist eigentlich Adrian Newey? Soll der sich da mal einbringen und sowas machen wie Brawn 2009. Vielleicht auch zusammen mit Horner (und Marko?). Die Mittel und Kontakte in der Szene haben sie doch.
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