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Red Bull - RB11

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Sonntag 1. Februar 2015, 12:07

Beiträge: 3336
Das ist der neue Red Bull RB11. An der Lackierung muss ich mich noch etwas gewöhnen...

Quelle: https://www.motorsport-magazin.com/forme ... bull-rb11/
http://de.youtube.com/user/KLOKRIECHER

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YES WE CAN! Hansa-Rostock-Ferrari-YouTube-Team

Beitrag Sonntag 1. Februar 2015, 12:40

Beiträge: 39269
Ist ja nur eine Tarnlackierung für die Wintertests.

Beitrag Montag 9. Februar 2015, 23:49

Beiträge: 39269
So nach Ferrari und Mercedes kommt jetzt auch noch eine kleine Analyse der aktuellen Lage bei Renault bzw. Red Bull. Wie ist eure Meinung dazu?

Bei Renault ist vieles anders: Es gab personelle Veränderungen, die Triebwerke wurden technisch weiterentwickelt und die Zusammenarbeit mit den Teams läuft auch anders als vor einem Jahr. Damit soll vieles besser werden, aber der Rückstand auf Mercedes war groß und Ferrari hat ebenfalls einen großen Schritt nach vorne gemacht.

Renault hat versucht, auch personell auf die verkorkste Saison 2014 zu reagieren. Rob White ist der neue Technikchef, der damit noch mehr Aufgaben übernimmt und gemeinsam mit Jean-Paul Gousset für die Performance verantwortlich ist. Naoki Takunaga leitet nun die Abteilung für die Weiterentwicklung und Remi Taffin ist Betriebschef auf der Strecke und in der Fabrik. Die Aufgaben wurden auf die Personen also neu verteilt. Dazu kommt die Partnerschaft mit Ilmor.

Technisch hat Renault ebenfalls nachgerüstet: Es gab Verbesserungen der Brennkammer, des Auspuffsystems und der Integration im Chassis, unter anderem durch eine Vereinfachung der Systeme. Die Integration im Chassis war 2014 kompliziert, weil man durch vier Kundenteams vier verschiedene Anforderungen zu erfüllen hatte. Dieses Jahr hat man dieses Vorgehen geändert und hat nun die Vorgaben an die Teams gestellt. Es gibt ja auch nur noch die beiden Red-Bull-Teams, nachdem Lotus zu Mercedes gewechselt ist und Caterham Insolvenz anmelden musste. Letztmals hat Renault 2010 nur mit zwei Teams zusammengearbeitet (das Werksteam selbst, sowie Red Bull).

Kleine Probleme in Jerez

Insgesamt soll Renault durch die Weiterentwicklung des Antriebsstrangs 30 PS gefunden haben. Genauso viel soll aber auch Mercedes weiterentwickelt haben, bei Ferrari spricht man sogar von einem Sprung von 80 PS. Doch Belege oder Bestätigung für solche Zahlen gibt es freilich nicht.

Die Tests in Jerez liefen auf jeden Fall nicht gänzlich problemfrei. Vor allem die Bereiche der Energiespeicherung und die Wasserpumpe verursachten noch Schwierigkeiten. Red Bull hat zudem eine Metallwelle weiterentwickelt, die ebenfalls Kopfzerbrechen in Jerez bereitete.

Red Bull ist bei der Konstruktion des Wagens ohnehin wieder ans Limit gegangen. Die Crashtests wurden erst in letzter Minute bestanden, sogar eine Nichtteilnahme am Jerez-Test stand für kurze Zeit im Raum. Das Problem war vor allem die Nase. Sie wird durch das neue Schönheits-Reglement deutlich kürzer, stellt aber derzeit auch noch einige andere Teams vor Probleme.

Die Verzögerungen bei Red Bull zeigten sich auch an einem Zwischenfall am zweiten Testtag. Nachdem Neuzugang Daniil Kvyat den Frontflügel beschädigte, musste man den Tag aus Mangel an Ersatzteilen vorzeitig beenden. Der Russe konnte nur noch wenige Installationsrunden drehen – gänzlich ohne Frontflügel! Um die Neuerungen am Wagen übrigens möglichst geheim zu halten, rückte Red Bull mit einer schwarz-weißen Tarnlackierung aus. Aus dem Bullen wurde also ein Zebra.

Beitrag Samstag 14. Februar 2015, 02:49

Beiträge: 1199
KLOKRIECHER hat geschrieben:
Das ist der neue Red Bull RB11. An der Lackierung muss ich mich noch etwas gewöhnen...

Quelle: https://www.motorsport-magazin.com/forme ... bull-rb11/

Die coolste Lackierung auf einem F1 Wagen seit Jahren!
Aber leider nur für die Testfahrten :cry:
Diskutiere niemals mit Idioten!
Erst ziehen sich dich auf ihr Niveau
und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.

(c) by Mark Twain

Beitrag Samstag 14. Februar 2015, 16:22

Beiträge: 39269
Naja wäre halt wieder eine ähnliche Farbe wie alle anderen Autos im Feld. Außer Ferrari und Sauber sticht ja kein Team farblich mehr besonders hervor. Leider.

Beitrag Samstag 14. März 2015, 14:12

Beiträge: 39269
Red Bull ist von der bisherigen Performance in Australien alles andere als begeistert und schimpft mal wieder über Renault: Leistungsgewinn zu vernachlässigen, Fahrbarkeit bescheiden und die Zuverlässigkeit schlechter als 2014. Aber die Kritik an Renault führt Red Bull nicht weiter, ganz im Gegenteil: Es ist ein Spiel mit dem Feuer.

Natürlich ist die Renault-Performance verbesserungsbedürftig. Mercedes liegt weiterhin meilenweit vor den Franzosen und auch Ferrari hat über den Winter einen viel größeren Schritt nach vorne gemacht. Das Australien-Quali endete für Daniel Ricciardo auf Startplatz sieben, Daniil Kvyat wurde von Getriebeproblemen gebremst nur 13. Das ist nicht der Anspruch von Red Bull.

Noch ärger sind die Zuverlässigkeitsprobleme: Bereits zwischen dem ersten und dem zweiten Training musste am Red Bull Renault von Kvyat der Turbolader, die elektronische Steuereinheit und die beiden Generatoren gewechselt werden, also vier von sechs Teilen. Und von jedem Teil stehen einem Fahrer für die gesamte Saison nur vier zur Verfügung. Red-Bull-Motorsportkonsulent Dr. Helmut Marko: „Wenn der Motor nach 50 Kilometer kaputt geht, ist das inakzeptabel.“ Am Samstagmorgen hatte auch Kvyat größere Probleme.

Kauft Renault Toro Rosso?


Marko mag inhaltlich Recht haben. Aber die öffentliche Kritik ist kein Vertrauensbeweis zum langjährigen Partner. Umgekehrt kritisiert Renault das Red-Bull-Team nämlich nicht dafür, dass die neue Nase auch vor dem Australien-Rennwochenende nicht durch den Crashtest gekommen ist und dass das Schwester-Team Toro Rosso genauso schnell ist wie das A-Team! Das Problem kann also nicht alleine nur bei Renault liegen.

Weil Renault die Nase voll davon hat, im Erfolgsfall kein Stück des Ruhmes abzubekommen, im Fall einer Niederlage aber ständig der Buhmann zu sein, liebäugelt man weiterhin mit einem eigenen Werksrennstall. Gerüchten zu Folge verhandelt man dabei auch mit Red Bull, es geht um den Toro-Rosso-Rennstall. Red Bull will das Zweitteam offenbar verkaufen und Renault könnte dafür ein seriöser Interessent sein.

Der Hintergrund: Mit Daniel Ricciardo, Daniil Kvyat, Max Verstappen und Carlos Sainz jr. hat Red Bull jetzt vier junge und viel versprechende Fahrer in den eigenen Reihen. Weitere Piloten braucht man erst einmal nicht, da käme es billiger, Fahrer wie Verstappen oder Kvyat mit Sponsorgagen in einem anderen Team zu parken und den teuren Luxus eines Zweitrennstalls aufzugeben.

Großer Schritt vorwärts zur Saisonmitte?

Sollte Renault aber wirklich ein eigenes Werksteam starten, dann hat Red Bull ein Problem: Dann ist man nur noch Kunde und kämpft gegen vier Werksmannschaften. Anders als McLaren (Honda) schafft es Red Bull nicht, einen Hersteller außerhalb der Formel-1 für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Gespräche gab es offenbar mit Volkswagen beziehungsweise Audi, aber der deutsche Konzern macht um den GP-Sport nach wie vor einen Bogen und lässt lieber zwei eigene Marken in der Sportwagen-WM gegeneinander antreten.

Der richtige Weg für Red Bull wäre daher: Die Zusammenarbeit mit Renault muss intensiviert und vor allem verbessert werden. Zur Not bedarf es da auch einer finanziellen Hilfestellung. Immerhin gewann man zuletzt schon Motorenguru Mario Illien als Partner. Doch bis seine Ansätze umgesetzt werden können, wird es noch etwas dauern. Daher hat Renault auch noch zwölf der 32 Token für Verbesserungen am Antriebsstrang aufgespart – mehr als jeder andere Hersteller. Zur Saisonmitte soll es dann einen großen Schritt nach vorne geben.

Beitrag Samstag 14. März 2015, 14:24

Beiträge: 19138
Die Kritik an Renault ist berechtigt. Sie hatten vor 4-5 Jahren schon Probleme mit dem V8, der Lichtmaschine usw. auch wenn es dank Newey und Vettel noch nur WM gereicht hat.

Jetzt mit den neuen Motoren haben sie es wieder nicht auf die Reihe bekommen und auch in der Winterpause nichts gebacken bekommen. Dass sich ein Hersteller wie Renault extern Rat von Illien holt, ist extrem peinlich.

Das mit der Nase ist halb so wild, denn auch Mercedes musste 2014 mehrere Anläufe nehmen bis es klappte.
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Beitrag Samstag 14. März 2015, 15:22

Beiträge: 39269
Na klar Newey und Vettel haben Red Bull im Alleingang zur WM geführt. Dass Newey es war, der statt Ferrari- unbedingt Renault-Motoren im Heck haben wollte, weil die eine bessere Fahrbarkeit, geringen Verbrauch und vor allem weniger Platzbedarf hatten, ist dir wohl entgangen. Genau darum konnte Newey seine aerodynamischen Spielchen so machen.

Dass sich ein Hersteller Rat von Illien holt ist also peinlich? Mercedes holt sich nur extern Rat...

Beitrag Samstag 14. März 2015, 15:42

Beiträge: 0
Das Mercedes damals einfach nur einen Stern auf fremde Motoren geklebt hat war ja auch nicht peinlich. :P

Beitrag Samstag 14. März 2015, 15:45

Beiträge: 0
Da kannste mal sehen. Und jetzt hat Vettel in nur 3 Monaten Ferrari wieder an die Spitze geführt....so sieht die Welt von formelchen aus, Kindergarten halt... :D

Beitrag Samstag 14. März 2015, 18:32

Beiträge: 19138
read-only hat geschrieben:
Das Mercedes damals einfach nur einen Stern auf fremde Motoren geklebt hat war ja auch nicht peinlich. :P


Klar war das peinlich. Wobei die Motoren ja erst standfest wurden, als Illien weg war...
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Beitrag Sonntag 15. März 2015, 14:43

Beiträge: 39269
Wenns peinlich war, dann ist es aber auch jetzt noch peinlich, denn die Motorenschmiede ist ja noch immer das alte Ilmor... :lol:

Beitrag Sonntag 15. März 2015, 17:28

Beiträge: 19138
MichaelZ hat geschrieben:
Wenns peinlich war, dann ist es aber auch jetzt noch peinlich, denn die Motorenschmiede ist ja noch immer das alte Ilmor... :lol:


Das hat mit Ilmor nicht mehr viel zutun. Es sind höchstens noch die Fabrikhallen und ein paar Mitarbeiter von damals. Mercedes hat bekanntlich auch den einen oder anderen Ingenieur aus Stuttgart nach England versetzt.

Aber egal ob mit Ilmor oder nicht - so schlecht wie Renault heuer war Mercedes nie beim Motor.

Ich meine wie viele Probleme gab es bei den zwei Renault-Teams denn an diesem Wochenende? Das ist doch wirklich ein Armutszeugnis für einen Hersteller wie Renault, der sich ja immerhin damals für diese V6-Motoren eingesetzt hat.

Und man wird diese Probleme auch nicht lösen, indem man ein Team aufkauft. Die Motorenprobleme sind ja nunmal da und welche Rolle spielt es denn dabei, ob die Chassis-Entwicklung von Renault selbst "finanziert" und gesteuert wird, oder nicht?? Man würde sich höchstens unter dem Namen Renault als Werksteam ganz offiziell blamieren, so lange man diese Probleme nicht in den Griff bekommt.

Sie hatten den ganzen Winter Zeit, Probleme auszumerzen. Das haben sie offenbar nicht geschafft - im Gegenteil, es sieht schlimmer aus als Ende 2014. Und Ferrari hat gezeigt, wie es geht.
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Beitrag Sonntag 15. März 2015, 18:24

Beiträge: 7931
Auch Ferrari ist nach wie vor meilenweit hintendrein...

Beitrag Sonntag 15. März 2015, 18:31

Beiträge: 19138
Mav05 hat geschrieben:
Auch Ferrari ist nach wie vor meilenweit hintendrein...


Sehe ich anders. Ferrari hat beim Motor einiges gefunden. Es gab auch Gerüchte, die von 80 PS ausgingen.

Es ist ja nicht so, dass sich nur Ferrari selbst gesteigert hat. Auch Sauber ist plötzlich deutlich konkurrenzfähiger. Die haben schon ordentlich Boden gut gemacht und Renault jetzt hinter sich gelassen.

Und dabei haben sie noch einige Token zur Verfügung und werden erst in Barcelona die endgültige Motorenversion für 2015 bringen. Da geht also noch was.

Wobei auch Renault noch einige Token zur Verfügung hat - lediglich Mercedes hat einen Großteil bereits genutzt.
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Beitrag Sonntag 15. März 2015, 21:10

Beiträge: 39269
formelchen hat geschrieben:
Das hat mit Ilmor nicht mehr viel zutun. Es sind höchstens noch die Fabrikhallen und ein paar Mitarbeiter von damals. Mercedes hat bekanntlich auch den einen oder anderen Ingenieur aus Stuttgart nach England versetzt.


Wenn es nur ein paar Mitarbeiter und die Fabrikhallen wäre, dann wäre man nach Stuttgart umgezogen. Räumlichkeiten hätten sich da auch gefunden. Wie viel Ingenieure da jetzt von Stuttgart nach England gingen weiß ich nicht, du aber auch nicht. Du vermutest nur. Aber deine Argumentation ist auch schwachssinnig, denn "der eine oder andere Ingenieur" wie du es bei Mercedes formulierst, wird sicher auch von Renault dabei sein. Daher ist das von Renault nur mal wieder in deinen Augen peinlich, weil nichts Deutsches dabei involviert ist. Wenn man dich ernst nehmen soll, musst du in deiner Argumentation wenigstens konsequent sein.

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich finde das Mercedes-Vorgehen gut, der Erfolg gibt ihnen Recht, aber wenn das bei Renault für dich peinlich ist, dann muss es auch von Mercedes für dich peinlich sein. Wäre halt da der Unterschied des Passes nicht...

Beitrag Sonntag 15. März 2015, 21:33

Beiträge: 19138
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Das hat mit Ilmor nicht mehr viel zutun. Es sind höchstens noch die Fabrikhallen und ein paar Mitarbeiter von damals. Mercedes hat bekanntlich auch den einen oder anderen Ingenieur aus Stuttgart nach England versetzt.


Wenn es nur ein paar Mitarbeiter und die Fabrikhallen wäre, dann wäre man nach Stuttgart umgezogen. Räumlichkeiten hätten sich da auch gefunden.

Blödsinn. Die Nähe zur Chassis-Fabrik und auch zu denen der Kunden darf man nicht vergessen. Und natürlich auch die Maschinen und das ganze Material.


Wie viel Ingenieure da jetzt von Stuttgart nach England gingen weiß ich nicht, du aber auch nicht. Du vermutest nur.

Stimmt, die Zahl kenne ich nicht. Aber dass da einige gewandert sind, wurde mal seitens Mercedes erklärt.



Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich finde das Mercedes-Vorgehen gut, der Erfolg gibt ihnen Recht, aber wenn das bei Renault für dich peinlich ist, dann muss es auch von Mercedes für dich peinlich sein. Wäre halt da der Unterschied des Passes nicht...

Hat sich Mercedes denn in letzter Zeit auch Rat von extern geholt? So jemandem wie Illien?

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Beitrag Sonntag 15. März 2015, 21:34

Beiträge: 39269
formelchen hat geschrieben:
Wobei auch Renault noch einige Token zur Verfügung hat - lediglich Mercedes hat einen Großteil bereits genutzt.


Renault hat 12 Token aufgehoben - ich schätze, weil man auf Illiens Input setzt.

Beitrag Sonntag 15. März 2015, 21:36

Beiträge: 39269
formelchen hat geschrieben:
Hat sich Mercedes denn in letzter Zeit auch Rat von extern geholt? So jemandem wie Illien?


Du kapierst es nicht: Brixworth ist quasi entern - das wäre so, wie wenn sich Renault Illiens aktuelles Designstudio kaufen würde. :wink:

Beitrag Montag 16. März 2015, 11:45

Beiträge: 0
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Das hat mit Ilmor nicht mehr viel zutun. Es sind höchstens noch die Fabrikhallen und ein paar Mitarbeiter von damals. Mercedes hat bekanntlich auch den einen oder anderen Ingenieur aus Stuttgart nach England versetzt.


Wenn es nur ein paar Mitarbeiter und die Fabrikhallen wäre, dann wäre man nach Stuttgart umgezogen. Räumlichkeiten hätten sich da auch gefunden. Wie viel Ingenieure da jetzt von Stuttgart nach England gingen weiß ich nicht, du aber auch nicht. Du vermutest nur. Aber deine Argumentation ist auch schwachssinnig, denn "der eine oder andere Ingenieur" wie du es bei Mercedes formulierst, wird sicher auch von Renault dabei sein. Daher ist das von Renault nur mal wieder in deinen Augen peinlich, weil nichts Deutsches dabei involviert ist. Wenn man dich ernst nehmen soll, musst du in deiner Argumentation wenigstens konsequent sein.

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich finde das Mercedes-Vorgehen gut, der Erfolg gibt ihnen Recht, aber wenn das bei Renault für dich peinlich ist, dann muss es auch von Mercedes für dich peinlich sein. Wäre halt da der Unterschied des Passes nicht...



Ist doch ganz einfach, da kommen ein paar Ings aus der Serie und erzählen den F1 Amateuren in England wie es gemacht werden muss, deutsches Ingenieurswissen ist eben durch nichts zu ersetzen... :D Somit wäre auch bewiesen das die F1 auf die Serie abfärbt oder wie in diesem Falle, umgekehrt..

Beitrag Montag 16. März 2015, 13:30

Beiträge: 19138
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Hat sich Mercedes denn in letzter Zeit auch Rat von extern geholt? So jemandem wie Illien?


Du kapierst es nicht: Brixworth ist quasi entern - das wäre so, wie wenn sich Renault Illiens aktuelles Designstudio kaufen würde. :wink:


Aber die Situationen sind unterschiedlich.

Renault hats auf eigene Faust versucht und es ging nach hinten los. Nun sucht man verzweifelt nach Lösungen und holt sich Rat von jemandem, bei dem man glaubt er habe Ahnung. Renault kauft ja nichts, man baut weiter in der eigenen Fabrik, holt sich aber Beratung weil es die selbst eingestellten Ingenieure nicht auf die Reihe bekommen.

Mercedes hat Brixworth damals aufgekauft und produziert dort seit Jahren. Das ist ein etwas anderer Ansatz. Es ist ja auch nicht so, als hätten sie vorher Motoren in Stuttgart gebaut und wären dann nach Englang gegangen, weil dies nicht funktioniert hat.
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Beitrag Montag 16. März 2015, 13:47

Beiträge: 7931
Wobei dann natürlich die Frage erlaubt sein muß welcher Ansatz der schlimmere ist - und angesichts der sonst bekannten Scheckheft-Mentalität der Schwaben fällt mir persönlich da die Entscheidung nicht schwer...

Beitrag Montag 16. März 2015, 13:54

Beiträge: 19138
Mav05 hat geschrieben:
Wobei dann natürlich die Frage erlaubt sein muß welcher Ansatz der schlimmere ist - und angesichts der sonst bekannten Scheckheft-Mentalität der Schwaben fällt mir persönlich da die Entscheidung nicht schwer...


Renault hat es doch genauso gemacht mit dem Aufkauf von Benetton - und steht jetzt wieder vor dem Kauf eines bestehnden Teams.

Honda hat es damals so gemacht, Jaguar ebenfalls und BMW auch. Nur Toyota ist einen eigenen Weg gegangen und auf die Fresse geflogen.

Also wo ist das Problem?!
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Beitrag Montag 16. März 2015, 14:52

Beiträge: 7931
Keiner von denen hat einen Motor gekauft...

Beitrag Montag 16. März 2015, 15:48

Beiträge: 1680
formelchen hat geschrieben:
Dass sich ein Hersteller wie Renault extern Rat von Illien holt, ist extrem peinlich.


wenn ein motorenhersteller mit einem motor ein großes international anerkanntes rennen gewinnt und die anschliessend vollmundig mit mercedes technik bewirbt, 4 monate vorher, als der motor das erste mal eine rennstrecke sah jedoch noch nicht einmal von der existenz dieses motors wusste und dieser auch eine ganz andere typenbezeichnung hatte, finde ich das viel peinlicher. renault sind also nicht die ersten, die bei ilien anklopfen. mercedes tat dies sogar mehrfach...
Zuletzt geändert von x-toph am Montag 16. März 2015, 17:58, insgesamt 1-mal geändert.

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