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Steiermark-GP 2020

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Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 1506
Hamilton und/oder Rosberg wurden doch in Barcelona damals auch nicht bestraft oder?

Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 813
Und in Spa wurde ROS auch nicht bestraft...

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Diesmal haben sich Verstappen und RedBull aber selber ein Bein gestellt, denn der zweite Platz wäre wohl drin gewesen.
Hätte RedBull sich nur auf Bottas konzentriert, wäre der zweite Platz eher drin gewesen - aber sie wollten ja unbedingt den Lewis schlagen. Man sollte nicht too greedy sein - Albon war für Mercedes natürlich ein große Hilfe.

Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 22953
bredy hat geschrieben:
Hamilton und/oder Rosberg wurden doch in Barcelona damals auch nicht bestraft oder?


Genau, weil es da genau so wenig wie in Brasilien einen klaren Schuldigen gab.
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Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 67
Ernstgemeinte Frage zu den Strafen oder Nicht-Strafen, bei denen sich für mich die Verhältnismäßigkeit nicht wirklich erschließt.

1. Szene Vettel gegen Sainz
2. Szene Hamilton gg Albon
3. Szene Leclerc gg Vettel
4. Szene Stroll gg Ricciardo

Nur in einer Szene gibt es eine Bestrafung. Die einzige Szene, in der die fahrerische Leistung des „Verursachers“ am wenigsten mangelhaft war. Hamilton blieb einfach auf seiner Linie. Unglücklich gelaufen, dass Albons Rennen durch die Szene ruiniert wurde und Hamilton einfach weiter fahren konnte.

Sind Strafpunkte an eine Rennstrafe geknüpft, also darf ich Leclerc bspw nicht Strafpunkte auferlegen, weil er im Rennen keine Strafe erhalten hat. Ist dies nicht komplett unverhältnismäßig? Ich wäre wirklich froh, wenn hier jmd Nachhilfe im Reglement geben könnte.

Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 22953
@Olf: ich weiß nicht ob ich deine Frage richtig verstehe, aber Strafpunkte gibt es natürlich nur wenn man auch im Rennen eine Strafe bekommen hat.

Die Szene Sainz/Vettel hätte man meiner Meinung nach sicher bestraft, wenn Sainz dadurch einen Nachteil gehabt hätte. Das war aber nicht der Fall, Vettel selbst genug bestraft.
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Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 67
Verstehe ehrlich gesagt, den Sinn nicht, Strafpunkte an ausgesprochen Strafen zu knüpfen. Aktionen wie hier Leclerc sind vom Verschuldensmaßstab wesentlich verheerender als die Aktion von Hamilton. Sehe hier eine Regelungslücke. Sicherlich ist es unsinnig Leclerc für die Aktion Mit einer Rennstrafe zu belegen. Strafpunkte hätte er trotzdem verdient gehabt.

Im Falle Hamiltons besteht die Gefahr einer Dreifachbestrafung (Rennstrafe, Strafpunkte, Rennsperre), während sich Leclerc, Vettel und Stroll mindestens ähnlich strafwürdig verhalten haben.

Beitrag Montag, 13. Juli 2020

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L hat geschrieben:
Also formelchen, dass du nicht mal Sarkasmus erkennst... :lol:

Aber witzig, wie man ewig nicht schreibt und dann während dem Rennen zweimal dasselbe in die Tasten hämmert. :lol:

Leclerc zu 100% schuld, aber das war dann einfach die Revanche für Brasilien. :lol: :lol: :lol:



Also ich habe mir heute die Szene nochmals angeschaut und muss sagen, wer dermaßen weit die Tür aufmacht wie Vettel muss sich nicht wundern, wenn in diese Lücke jemand reinfährt, da hätten 2 Auto reingepasst. Oder aber er hat link gespielt und genau das war der Plan, Lecerlc da rein zu locken und dann die Tür zuschlagen. Sauber war das nicht vom Seb.

Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 22953
@olf

Sehe ich anders, warum sollte man Strafpunkte geben für etwas, was im Rennen nicht bestraft wurde?

Oder anders gefragt, warum sollte man etwas nicht bestrafen, wenn es dafür Strafpunkte gibt??

Natürlich konnte man Leclerc im Rennen nicht bestrafen, weil er raus war. Hätte es eine Strafe gegeben, wären es wohl 3 Plätze nach hinten gewesen in der nächsten Startaufstellung.

Und das Thema Rennsperre kommt ja nur zum Tragen wenn jemand das Maximum an Strafpunkten erreicht hat, ähnlich wie bei den Punkten in Flensburg. Das ist nur machbar wenn jemand permanent auffällt.
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Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 22953
Kalamati hat geschrieben:
L hat geschrieben:
Also formelchen, dass du nicht mal Sarkasmus erkennst... :lol:

Aber witzig, wie man ewig nicht schreibt und dann während dem Rennen zweimal dasselbe in die Tasten hämmert. :lol:

Leclerc zu 100% schuld, aber das war dann einfach die Revanche für Brasilien. :lol: :lol: :lol:



Also ich habe mir heute die Szene nochmals angeschaut und muss sagen, wer dermaßen weit die Tür aufmacht wie Vettel muss sich nicht wundern, wenn in diese Lücke jemand reinfährt, da hätten 2 Auto reingepasst. Oder aber er hat link gespielt und genau das war der Plan, Lecerlc da rein zu locken und dann die Tür zuschlagen. Sauber war das nicht vom Seb.


Dann solltest du dir die Szene Vettel Sainz auch nochmal anschauen, da war nämlich noch viel mehr Platz und es waren noch nicht mal Autos drumherum, sprich Sainz hatte viel Platz.

Aber natürlich käme es dir nie in den Sinn Vettel von Schuld frei zu sprechen, obwohl das alle Experten tun, genauso wie Binotto und Leclerc. :lol:
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Beitrag Montag, 13. Juli 2020

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Olf154 hat geschrieben:
Verstehe ehrlich gesagt, den Sinn nicht, Strafpunkte an ausgesprochen Strafen zu knüpfen. Aktionen wie hier Leclerc sind vom Verschuldensmaßstab wesentlich verheerender als die Aktion von Hamilton. Sehe hier eine Regelungslücke. Sicherlich ist es unsinnig Leclerc für die Aktion Mit einer Rennstrafe zu belegen. Strafpunkte hätte er trotzdem verdient gehabt.

Im Falle Hamiltons besteht die Gefahr einer Dreifachbestrafung (Rennstrafe, Strafpunkte, Rennsperre), während sich Leclerc, Vettel und Stroll mindestens ähnlich strafwürdig verhalten haben.


Ich versteh, was du meinst. Aber dazu muss man sich anschauen, warum das eingeführt wurde. Wegen Grosjean, der damals ja quasi permanent Mist gebaut hat und quasi auch durch 10-Sekundenstrafen und sowas nicht belehrt werden konnte.

Aber ja, ich würde es auch so machen: Keine Strafen mehr, nur noch Strafpunkte. Bei ganz schweren Vergehen 5, bei schweren Vergehen 3 und bei "passiert, aber halt schuld" 2. Bei 12 muss man ein Rennen zuschauen.

Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 1506
MichaelZ hat geschrieben:
Aber ja, ich würde es auch so machen: Keine Strafen mehr, nur noch Strafpunkte. Bei ganz schweren Vergehen 5, bei schweren Vergehen 3 und bei "passiert, aber halt schuld" 2. Bei 12 muss man ein Rennen zuschauen.


Eine Rennsperre würde ich wirklich nur bei grob fahrlässigen Vergehen aussprechen. Damit bestraft man schließlich nicht nur den Fahrer sondern auch die Fans.

In der MotoGP lässt man einen Fahrer ja einfach von hinten starten wenn er eine gewisse Anzahl an Punkten gesammelt hat, was für mich die sympathischere Vorgehensweise ist.
Lässt sich nur leider nicht wirklich auf die F1 anwenden, da man das wieder mit Motorenstrafen usw. kombinieren und so aus der Strafe wieder Vorteile ziehen kann ...

Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 22953
Bei einer Rennsperre sollte man dem Team bzw. Fahrer grundsätzlich eine Art Joker geben, so dass man die Sperre zum Beispiel innerhalb der nächsten 3 Rennen antreten muss, sofern die Saison noch so lang ist. Wenn die Sperre beim vorletzten Rennen beschlossen wird, muss sie natürlich beim letzten Rennen umgesetzt werden.

Ich erinnere mich nämlich noch an 1994, als man Schumacher ein Rennen sperrte, ausgerechnet für Hockenheim.

Benetton ging damals in Berufung und die FIA hat ihn dann fahren lassen, aber die Strafe verdoppelt und ihn dann nach Hockenheim für 2 Rennen nach Hause geschickt.

Ein Fahrer sollte niemals für seinen Heim-GP gesperrt werden, schon allein wegen der Fans.
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Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 2299
formelchen hat geschrieben:
Dann solltest du dir die Szene Vettel Sainz auch nochmal anschauen, da war nämlich noch viel mehr Platz und es waren noch nicht mal Autos drumherum, sprich Sainz hatte viel Platz.

Aber natürlich käme es dir nie in den Sinn Vettel von Schuld frei zu sprechen, obwohl das alle Experten tun, genauso wie Binotto und Leclerc. :lol:


Habe ich gemacht, der Unterschied ist, als Vettel extra weit nach links fuhr um die Autos die neben ihm fuhren abzudrängen, fuhr Leclerc genau in diese Lücke, und die war so groß das sogar 2 Autos nebeneinander da rein gepasst hätten, und dementsprechend war er also schon da, sprich neben Vettel als dieser die Tür wieder zuknallte. Insofern ist es nicht ganz richtig zu sagen Leclerc wäre dem Vettel ins Auto gefahren, umgekehrt wird ein Schuh draus. :D

Beitrag Montag, 13. Juli 2020

Beiträge: 9255
formelchen hat geschrieben:
Und warum man Leclerc nicht bestraft hat bleibt auch ein Rätsel. Es kann keine Ausrede sein, dass der Crash unter Teamkollegen passierte. Rosberg wurde damals in Spielberg auch bestraft nach einer Kollision mit Hamilton in genau der gleichen Kurve. Die Stewards messen hier wieder einmal mit zweierlei Maß.

Ist Dir schon aufgefallen dass es Strafen eigentlich nur gibt wenn man selbst daraus einen Vorteil zieht? Leclerc war out of race, Rosberg damals nicht... Hätte er einfach weiterfahren können wäre wahrscheinlich eine Strafe gekommen...
Und ob das nun sooo schlimm war dass man ihm jetzt fürs nächste Rennen was einschenken muss - hmm... Welche Strafen hat denn Seb für seine diversen Start-Blackouts bekommen...?
Olf154 hat geschrieben:
Ernstgemeinte Frage zu den Strafen oder Nicht-Strafen, bei denen sich für mich die Verhältnismäßigkeit nicht wirklich erschließt.
1. Szene Vettel gegen Sainz

Vettel hat Sainz nicht mal berührt und sich nur selbst geschadet - wozu bestrafen...?
Olf154 hat geschrieben:
2. Szene Hamilton gg Albon
Nur in einer Szene gibt es eine Bestrafung. Die einzige Szene, in der die fahrerische Leistung des „Verursachers“ am wenigsten mangelhaft war. Hamilton blieb einfach auf seiner Linie. Unglücklich gelaufen, dass Albons Rennen durch die Szene ruiniert wurde und Hamilton einfach weiter fahren konnte.

ER hat ihm das Rad reingestellt, Albon hat sich deshalb gedreht und Lewis ist ohne Nachteil weitergefahren - wie in Brasilien... Eindeutig ne Strafe!
Olf154 hat geschrieben:
Sind Strafpunkte an eine Rennstrafe geknüpft, also darf ich Leclerc bspw nicht Strafpunkte auferlegen, weil er im Rennen keine Strafe erhalten hat. Ist dies nicht komplett unverhältnismäßig? Ich wäre wirklich froh, wenn hier jmd Nachhilfe im Reglement geben könnte.

Strafpunkte gibt es nur in Verbindung mit Strafe... Du bekommst ja auch erst Punkte wenn Du zu schnell warst und zahlen musstest... Da das Ganze als Rennunfall eingestuft wurde - keine Strafe, keine Punkte!
formelchen hat geschrieben:
Die Szene Sainz/Vettel hätte man meiner Meinung nach sicher bestraft, wenn Sainz dadurch einen Nachteil gehabt hätte. Das war aber nicht der Fall, Vettel selbst genug bestraft.

Jepp, in dem Fall mal richtig!
Übrigens - als "vergleichbar" würde ich da eher die Norris-Perez-Berührung von letzter Woche ansehen - die war grenzwertig! Bestrafbar oder hartes Racing?
MichaelZ hat geschrieben:
Aber ja, ich würde es auch so machen: Keine Strafen mehr, nur noch Strafpunkte. Bei ganz schweren Vergehen 5, bei schweren Vergehen 3 und bei "passiert, aber halt schuld" 2. Bei 12 muss man ein Rennen zuschauen.

Gib mal paar Beispiele aus den letzten Jahren für 5-3-2... Und einen Haken hat das natürlich auch gleich - wenn mein Punktekonto gut aussieht kann ich auch mal Punkte billigend in Kauf nehmen und mir damit einen Vorteil erboxen...

Beitrag Mittwoch, 15. Juli 2020

Beiträge: 42759
bredy hat geschrieben:
Eine Rennsperre würde ich wirklich nur bei grob fahrlässigen Vergehen aussprechen. Damit bestraft man schließlich nicht nur den Fahrer sondern auch die Fans.

In der MotoGP lässt man einen Fahrer ja einfach von hinten starten wenn er eine gewisse Anzahl an Punkten gesammelt hat, was für mich die sympathischere Vorgehensweise ist.
Lässt sich nur leider nicht wirklich auf die F1 anwenden, da man das wieder mit Motorenstrafen usw. kombinieren und so aus der Strafe wieder Vorteile ziehen kann ...


Naja wann erreichen denn die Fahrer mal 12 Punkte? Ist ja noch nie vorgekommen und wenn doch, dann ist ein Rennen vorm TV vielleicht auch mal nicht verkehrt für denjenigen. Früher gab es viel öfter Rennsperren wegen sowas – frag mal Irvine oder Häkkinen.

Und von hinten Starten – naja das ist auch eher unfair, weil ein Hamilton trotzdem noch bis auf Rang vier vorfahren würde, ein Verstappen eher nicht. Das trifft Fahrer je nach Stärke des Autos unterschiedlich hart.

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