Strahlende Zwischenbilanz für das A1 Team Germany nach sieben von elf Rennwochenenden im A1 GP World Cup of Motorsport: Sechs Siege in 14 Einzelläufen weist die Bilanz der Mannschaft des Stuttgarter Motorsport-Managers Willi Weber aus. Zuletzt stand das Team in Neuseeland und in Australien jeweils auf der Pole Position und gewann sowohl das Sprint- als auch das Hauptrennen beider Veranstaltungen. In Durban in Südafrika will das Team am 25. Februar 2007 beim achten Lauf erneut um die Spitze kämpfen – wiederum mit Nico Hülkenberg aus Emmerich am Steuer.
Der 3,28 Kilometer lange Kurs von Durban an der südafrikanischen Pazifikküste war bereits in der vergangenen Saison Schauplatz im A1 GP World Cup of Motorsport. "Uns liegt eine gute Auswertung der Strecke in Form der Daten aus dem vergangenen Jahr vor", unterstreicht Willi Weber, dessen Team in der Tabelle 25 Zähler vor den Nationenteams aus Neuseeland und Frankreich liegt. "Auf einem Stadtkurs ohne große Auslaufzonen braucht man einen starken Willen, um ans Limit zu gehen. Den besitzt Nico", so Weber "Er fährt absolut konzentriert. Das Team befindet sich mitten im Titelkampf und ist bestens motiviert. Nach unseren Erfolgen erwartet man erneut einen Sieg von uns, das ist ähnlich wie die Situation, in der sich Michael Schumacher oft befand. Es entsteht ein Leistungsdruck, der uns alle noch mehr zu einem guten Ergebnis anspornt."
Nico Hülkenberg hat bislang alle Wochenenden für das A1 Team Germany bestritten und dabei zwei Bestzeiten im Qualifying, zwei Siege im Sprint und vier im Hauptrennen erzielt. "Auf Durban freue ich mich ganz besonders, denn ich mag Stadtkurse", so der 19 Jahre alte Rheinländer, der aus terminlichen Gründen anschließend in Mexiko sein Cockpit Christian Vietoris überlassen wird. "Ich habe mir auf Video das Vorjahresrennen angesehen, das vor großem Publikum ausgetragen wurde. Mit meinem Ingenieur Rob Creswell von unserem Einsatzteam David Sears Motorsport bespreche ich schon auf dem Flug erste Ideen zur Abstimmung des Autos. Ich kann mich blind auf dieses Team verlassen. Als ich zuletzt in Australien einen schlechten Start erwischte, verhalf mir die Mannschaft dank eines guten Boxenstopps doch noch zum Sieg."

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