A1 Team Indien (16/21/16/21/18/16): Ein Vergleich zwischen den Rennen in Neuseeland und Australien zeigt, was dem A1 Team Indien in Eastern Creek gefehlt hat – der Fahrer. In Taupo holte Nahrain Karthikeyan zum ersten Mal Punkte für Indien, musste aber an diesem Wochenende wegen seiner Formel 1-Aktivitäten aussetzen. Parthiva Sureshwaren war nur ein schwacher Ersatz. Immerhin kam der Inder in beiden Rennen ins Ziel. Fahrer: Parthiva Sureshwaren/Parthiva Sureshwaren Note: 4-

A1 Team Libanon (15/20/17/19/22/17): Wie schon im vergangenen Jahr kamen viele Libanesen nach Sydney, um ihr Team zu unterstützen. Doch mit Punkten wurde es in diesem Jahr wieder nichts. Lange lag Alex Khateeb auf dem 15. Rang und duellierte sich mit dem Lokalmatador Karl Reindler. In der zweiten Hälfte des Rennens bekam Khateeb immer mehr Probleme mit seinem Lenkrad. Der Reperaturstopp in der Box dauerte eine halbe Ewigkeit, so dass der Libanon mit fünf Runden Rückstand ins Ziel kam. Fahrer: Alex Khateeb/Alex Khateeb Note: 4-

Richard Lyons wurde unsanft ins Aus befördert, Foto: A1GP
Richard Lyons wurde unsanft ins Aus befördert, Foto: A1GP

A1 Team Irland (13/9/15/9/10/18): Der mit Gary Anderson gekommene Aufschwung setzte sich auch in Australien fort. Fahrer Richard Lyons qualifizierte sich für die neunte Startposition, um Sprintrennen verlor er einen Platz. Das Hauptrennen began für Irland gut. Lyons lag lange Zeit in den Punkterängen und kämpfte mit Sebastien Buemi. Dieser schubste ihn dann, 24 Runden vor dem Ziel, unsanft ins Aus - wieder keine Punkte für Irland. Fahrer: Richard Lyons/Richard Lyons Note: 3-

A1 Team Pakistan (18/22/22/22/20/19): Dass Nur Ali nur hinterherfährt, ist seit dem Saisonauftakt kein Geheimnis mehr. Dass der Pakistani aber unverschuldet ausfällt, ist neu. Im Hauptrennen konnte Ali zunächst vom Durcheinander in der ersten Runde profitieren und sich einige Plätze verbessern. In der letzten Runde der ersten Safety-Car Phase krachte ihm dann der Südafrikaner Alan van der Merwe ins Heck. Fahrer: Nur Ali/Nur Ali Note: 5+

A1 Team Südafrika (7/7/7/17/16/20): Alan van der Merwe schaffte in Australien das, was Hayanari Shimoda schon in der letzten Saison schaffte, nämlich in einer Gelbphase in das Heck eines vorausfahrenden Boliden zu knallen. Im Training bewies der Südafrikaner, dass er gut für die besten Zehn ist. Die Qualifikation verpatzte er hingegen, genauso wie beide Rennen. Vor allem der große Fehler im Hauptrennen ist nicht entschuldbar. Fahrer: Alan van der Merwe/Alan van der Merwe Note: 5-

Vor dem Start hatte James Hinchcliffe noch gut Lachen, Foto: A1GP
Vor dem Start hatte James Hinchcliffe noch gut Lachen, Foto: A1GP

A1 Team Kanada (-/19/12/11/13/21): Zum ersten Mal seit Brünn holte Kanada keine Punkte für die Gesamtwertung. Nach einem schwachen Freitag ging es am Samstag immer weiter nach vorne. Genauso schnell war die Freude aber am Sonntag wieder vergangen. Im Sprint verlor er zwei Plätze, im Hauptrennen kam es noch dicker. In der vierten Kurve kollidierte Hinchcliffe mit Christian Murchison und überschlug sich mehrfach. Glücklicherweise blieb der Kanadier bei dem spektakulären Unfall unverletzt. Fahrer: -/James Hinchcliffe Note: 4-

A1 Team Singapur (6/11/10/16/12/22): Bis auf die Qualifikation lief es für Singapur an diesem Wochenende fast perfekt. Christian Murchison kratzte an den Top-10. In der Quali wurde es nur der 16. Rang, was Murchison im Sprint schon wieder änderte, denn dort ging es bis auf Platz zwölf nach vorne. Das Hauptrennen war leider schnell vorüber. In Kurve vier kollidierte Murchison mit Hinchcliffe. Wären beide etwas umsichtiger gewesen, hätte man Punkte holen können. Fahrer: Christian Murchison/Christian Murchison Note: 4

Legende: (Rookie Training / Training 2 / Training 3 / Qualifikation / Sprint / Hauptrennen) – (Rookie-Fahrer / Einsatzfahrer), Noten 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)