A1 Team Frankreich (5/2/4/4/3/9): Noch in Taupo schaffte es Loic Duval zwei Mal auf den zweiten Platz. In Australien sah die ganze Geschichte schon anders aus. In der Qualifikation reichte es für den vierten Platz. Durch den Ausfall von Großbritannien im Sprintrennen rückte Frankreich bis auf den dritten Platz nach vorne. Im Hauptrennen lief es dann gar nicht rund. Zunächst verlor das Team beim Boxenstopp Zeit und Plätze. In der Kampfgruppe konnte Duval nicht wie gewollt attackieren, leistete sich gegen Rennende sogar einen Fahrfehler. In der Gesamtwertung büsste man zudem den zweiten Platz ein. Fahrer: Loic Duval/Loic Duval Note: 4+

A1 Team Großbritannien (9/13/2/3/19/10): Wie versprochen ging es am Samstag weit nach vorne. Robbie Kerr qualifizierte sich für den dritten Startplatz. Im Sprintrennen bewies er Mut und überholte Reid auf der Außenbahn. Nach wenigen Runden musste der Brite allerdings mit einem Plattfuß in die Box und verlor eine Runde. Im Hauptrennen kämpfte sich Kerr von Platz 19 nach vorne und zeigte einige tolle Überholmanöver. Ohne das Pech im Sprint wären am Sonntag sicher mehr Punkte möglich gewesen. Fahrer: Oliver Jarvis/Robbie Kerr Note: 3-
A1 Team Brasilien (12/18/14/20/13/21): Nach seiner Verletzung am Bein kehrte Tuka Rocha ins Cockpit zurück. Durchs Fahrerlager konnte er sich jedoch nur humpelnd und auf Krücken fortbewegen. Die Qualifikation lief gar nicht, im Sprint klappte noch weniger. Doch Brasilien gab nicht auf, Rocha fuhr bis auf Platz elf nach vorne und setzte Robbie Kerr unter Druck. Zu einem Überholmanöver reichte es trotz der Mühe aber nicht. Fahrer: Tuka Rocha/Tuka Rocha Note: 3-
A1 Team Italien (10/15/20/13/15/12): Von Punkten war Italien an diesem Wochenende weit entfernt. Ein kleiner Hoffnungsschimmer war der 13. Startplatz für den Sprint, doch schon dort viel Toccacelo zurück. Auch im Hauptrennen leistete sich der Sieger des Rennens ins Peking immer wieder kleinere Fehler, die ihn sogar Positionen kosteten. Fahrer: Enrico Toccacelo/Enrico Toccacelo Note: 4
A1 Team Indonesien (17/16/19/15/17/13): Ananda Mikola leistete vor allem in der Qualifikation und im Hauptrennen eine solide Leistung für sein Team ab. Zwar verlor der Indonese im 70-minütigen Rennen 55 Sekunden auf den Sieger Hülkenberg, doch auf Platz zehn, den letzten Punkterang, fehlten Mikola am Ende nur fünf Sekunden. Mit etwas mehr Glück und Tempo wäre der zweite Zähler für Indonesien durchaus möglich gewesen. Fahrer: Moreno Soeprapto/Ananda Mikola Note: 4
A1 Team Australien (8/12/6/18/14/14): Im Training zeigten Ian Dyk und Karl Reindler, dass sie bei ihrem Heimspiel durchaus in der Lage sind, unter die besten Zehn zu fahren. Ab der Qualifikation lief dann aber gar nichts mehr. Reindler schaffte nur den 18. Startplatz, eine denkbar ungünstige Startposition. Platz 14 im Sprintrennen schaffte zumindest etwas Hoffnung, doch weiter ging es nicht nach vorne. Dass sich die Zuschauer trotzdem gefreut haben, wenn Reindler Teams wie Indien überholt hat, zeigt die Begeisterung seiner Landsleute. Fahrer: Ian Dyk/Karl Reindler Note: 4

A1 Team Mexiko (14/5/5/14/11/15): Nach zwei Top-10 Platzierungen in den Trainingssitzungen hätte man denken können, dass Salvador Duran zu alter Stärke zurückgefunden hat. Dies bewahrheitete sich leider sowohl in der Qualifikation als auch in den beiden Rennen nicht. Im zweiten Lauf leistete sich der Mexikaner gleich mehrere Ausritte, die ihn letztlich eine ganze Runde auf die Spitze kosteten. Immerhin hat Mexiko in der Gesamtwertung noch Kontakt zu Platz vier, um diesen beizubehalten sind aber erhebliche Fortschritte notwenig. Fahrer: Sergio Perez/Salvador Duran Note: 4-
Lesen Sie morgen den zweiten Teil unserer Analyse mit den Plätzen 16 bis 22.
Legende: (Rookie Training / Training 2 / Training 3 / Qualifikation / Sprint / Hauptrennen) – (Rookie-Fahrer / Einsatzfahrer), Noten 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)

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