24 h von Le Mans - Di Grassi in Le Mans für Ferrari in der GTE-Pro

Kaffer startet für Risi Competizione

Ex-LMP1-Pilot Lucas Di Grassi startet in einem Ferrari 488 GTE bei den 24 Stunden von Le Mans. Pierre Kaffer kämpft mit Risi Competizione um den Klassensieg.
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Motorsport-Magazin.com - Lucas Di Grassi startet bei den 24 Stunden von Le Mans 2017 für Ferrari. Das teilte die Scuderia am Freitag mit. Der ehemalige LMP1-Pilot fährt zusammen mit James Calado und Alessandro Pier Guidi für das AF Corse Team im 488 GTE mit der Startnummer 51. Für Di Grassi ist es der fünfte Start in Le Mans. Drei Mal stand er bereits auf dem Podium.

Für Ferrari zu fahren, bedeutet mir viel.
Lucas Di Grassi

"Ich bin sehr froh, wieder bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start zu gehen. Jeder professionelle Rennfahrer will Teil der Geschichte sein und für Ferrari zu fahren, bedeutet mir viel", sagte der Brasilianer. "In der vom Hersteller unterstützten Klasse GTE-Pro an den Start zu gehen, ist ohne Zweifel der beste Einsatzort nach meinen vier Jahren in der LMP1."

Bei dem Klassiker an der Sarthe gehen insgesamt elf Ferrari an den Start, drei davon in der GTE-Pro-Klasse. Abgesehen von di Grassis Ferrari sind das der zweite AF-Corse-Bolide mit der Nummer 71, pilotiert von Davide Rigon, Sam Bird und Miguel Molina, sowie die Nummer 82 von Risi Competizione mit Giancarlo Fisichella, Toni Vilander und Pierre Kaffer.

Die Chemie stimmt einfach, außerdem waren wir zusammen immer schnell unterwegs.
Pierre Kaffer

Für Kaffer ist es der elfte Start bei den 24 Stunden von Le Mans. Mit Risi Competizione holte Kaffer 2009 den Klassensieg "Ich freue mich sehr, wieder zur Mannschaft von Guiseppe Risi zurückzukehren. Gemeinsam mit dem starken Privatteam aus Texas konnte ich schon zahlreiche Erfolge auf vielen Strecken feiern", erklärte Kaffer. "Mit Giancarlo und auch mit Toni habe ich schon oft ein Auto teilen dürfen. Die Chemie stimmt einfach, außerdem waren wir zusammen immer schnell unterwegs."

Laut Kaffer ist die GTE-Pro-Kategorie mit vielen starken Werksteams so hart umkämpft wie keine andere Klasse. "Das Team ist aber bestens aufgestellt, das Auto hat seine Qualitäten schon bewiesen und fahrerisch müssen wir uns keinesfalls verstecken. Es sind also alle Zutaten vorhanden", meinte er.


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