WRC - Hyundai: In Polen volle Kraft voraus

Probleme abhaken und neu starten

Hyundai startet voller Hoffnungen in die Rallye Polen. Ein neues Event für alle und damit gesteigerte Chancen für den Neueinsteiger, sich vorne zu platzieren.
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Motorsport-Magazin.com - Thierry Neuville hat in Polen einiges vor. Der Hyundai-Pilot holte auf Sardinien keinen einzigen Punkt und liegt in der Gesamtwertung aktuell nur auf dem achten Rang. Der Vorteil in Polen: Die Strecken sind für alle Teams mehr oder weniger neu und somit kann Neueinsteiger Hyundai auf Chancengleichheit hoffen. "Wir haben dort nach der Rallye Argentinien getestet und die Charakteristik der Prüfungen ist sandig und weich, was eine neue Art der Streckenbeschaffenheit für mich darstellt", schilderte der Vizeweltmeister des Vorjahres. Während dieser Tests arbeitete Hyundai primär an Aufhängungs- und Differentialeinstellungen und erzielte wichtige Fortschritte.

Es sieht nach einem weiteren kniffligen Event aus, aber wir haben einige Testerfahrung in Polen gesammelt, die helfen sollte
Juho Hänninen

An Neuvilles Seite werden wie bereits auf Sardinien Juho Hänninen und Hayden Paddon für Hyundai an den Start gehen. Nach seinem Überschlag beim letzten Event und dem daraus folgenden Aus will Hänninen in Polen endlich wieder das Ziel sehen - kein einfaches Unterfangen. "Es sieht nach einem weiteren kniffligen Event aus, aber wir haben einige Testerfahrung in Polen gesammelt, die helfen sollte", machte der Finne Mut.

Hayden Paddon verbuchte seinen zwölften Platz bei der Rallye Sardinien als Lehrgeld und will in Polen nun richtig einsteigen. Bei der Datenanalyse mit seinem Ingenieur seien zwei Schlüsselbereiche aufgefallen, die an seinem Fahrstil noch verbessert werden müssen und genau das soll in Polen passieren. "Wir werden mit einigen neuen Teilen am Auto in die Rallye gehen, die wir zum ersten Mal nutzen, aber sowohl mein Ingenieur als auch ich sind zuversichtlich, dass sie mir helfen werden, ein besseres Gefühl für das Auto unter Rallye-Bedingungen zu entwickeln", hoffte der Neuseeländer.


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