WRC - Östberg: Argentinien war immer ein gutes Pflaster

Respekt vor langen Prüfungen

Die drei M-Sport-Piloten freuen sich auf die Rallye Argentinien, wissen aber, dass diese WRC-Station ihre Tücken hat.
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Motorsport-Magazin.com - Bei den letzten Stationen der WRC hat M-Sport immer wieder gute Leistungen gezeigt, die man auch bei der fünften Rallye des Jahres bestätigen möchte. Vor allem Mads Östberg, der sein Talent in diesem Jahr schon mehrfach unter Beweis stellen durfte, ist auch in Argentinien ein Kandidat für ein gutes Ergebnis. "Unser Ziel ist das Podium", bestätigt Östberg die hohen Erwartungen.

"Wenn man sich die bisherige Saison anschaut, ist es für uns sehr wichtig, dass wir auch mal viele Punkte holen und dabei bleiben", so der Ford-Pilot. "Natürlich wollen wir auch Rallyes gewinnen, Argentinien war in der Vergangenheit immer ein gutes Pflaster für uns. Wir werden wieder hart attackieren, wollen aber gleichzeitig unbedingt das Ziel sehen."

Schafft es Östberg auf das Podium? - Foto: Ford

Eine große Unbekannte ist das Wetter. Normalerweise kann man trockene und warme Bedingungen erwarten, gerade in den Wertungsprüfungen in den Bergen lauern aber auch Nebel und Regen auf die Piloten. "Daher muss man sich mit seinem Fahrstil jederzeit an die Bedingungen anpassen können", weiß Östberg.

Im Vergleich zu anderen Rallyes gibt es in Argentinien zudem sehr viele lange Prüfungen, vor denen auch Evgeny Novikov Respekt hat. "Aufgrund der langen Etappen muss man wirklich das ganze Wochenende eine gute Linie finden. Spaß macht es aber trotzdem und ich hoffe, dass unsere Pace besser ist als zuletzt in Portugal", berichtet Novikov.

M-Sports dritter Pilot, Thierry Neuville, hat nach einer Nullrunde bei der letzten Rallye ganz klare Vorstellungen: "Ich will bei den nächsten drei Veranstaltungen unbedingt ins Ziel kommen. Die drei Rallyes werden sehr wichtig für mich. Sie sind wirklich hart und Herausfordernd für Auto und Fahrer", so der Belgier. In Argentinien würde es vor allem darauf ankommen, die richtige Linie durch die sandigen Etappen zu finden und größeren Steinen aus dem Weg zu gehen. "Außerdem sind die längsten Prüfungen mehr als 50 Kilometer lang, da muss man wirklich auf die Reifen aufpassen und die Konzentration aufrecht erhalten."


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