WRC - Östberg führt in Spanien

Schwierige Bedingungen

Mads Östberg führt knapp vor seinem Teamkollegen Ott Tänak die Rallye Spanien an. Die Werkspiloten verpokern sich mit der Startposition.
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Motorsport-Magazin.com - Der Vormittag der ersten Etappe in Spanien ging mit einer kleinen Überraschung zu Ende. Während der erste Werkspilot mit Mikko Hirvonen erst auf dem dritten Rang kommt, führen die beiden Ford-Männer Mads Östberg und Ott Tänak. Beide konnten einen WP-Sieg feiern und liegen nach drei absolvierten Prüfungen nur 2,7 Sekunden voneinander getrennt.

Meine Wahl, als 14. zu starten, war nicht die beste Wahl, aber immerhin hatten wir die richtigen Reifen
Sebastien Loeb

Dahinter folgt das Duo aus Hirvonen und Sebastien Loeb, denen bereits 13 beziehungsweise 20 Sekunden auf die Spitze fehlen. "Meine Wahl, als 14. zu starten, war nicht die beste Wahl, aber immerhin hatten wir die richtigen Reifen", machte Loeb deutlich, der die weichen Pneus aufgezogen hatte und sich über permanentes Aquaplaning auf der Strecke beklagte.

Hirvonen, der in allen Prüfungen des Tages unter den besten Drei war, kämpfte ebenfalls. "Die Bedingungen sind sehr schwierig", erklärte der Finne. "Es gibt so viel stehendes Wasser und es dreht das Auto sogar wenn man auf einer Geraden fährt." Aus diesem Grund ließ es der 32-Jährige etwas langsamer angehen, war aber zufrieden, sich zumindest noch keinen Fehler oder gar Ausfall erlaubt zu haben.

Genau das ist erneut dem momentan Fünftplatzierten Jari-Matti Latvala passiert. Nach WP1 lag der Ford-Pilot noch an der Spitze, verlor im Verlauf aber 55,1 Sekunden durch einen Fehler. "Die Straße ist sehr rutschig und ich hatte am Ende der Prüfung einen Dreher", schilderte der Finne seinen Zeitverlust.

Die Straße ist sehr rutschig und ich hatte am Ende der Prüfung einen Dreher
Jari-Matti Latvala

Auf dem weiteren Plätzen folgen Jarkko Nikara, Evgeny Novikov, Chris Atkinson, Hans Weijs und Craig Breen. Nicht mehr am Start ist der zweite Ford-Werkspilot Petter Solberg. Genau wie Thierry Neuville musste er seinen Boliden auf WP2 nach einem Zusammenprall mit einem Felsen und einer in Folge beschädigten Radaufhängung abstellen.


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