WEC - Toyota: Unrealistisch, Sieg zu erwarten

Was bleibt, ist der Traum vom Triumph

Trotz Aerodynamik-Updates glaubt man im Toyota-Lager nicht mehr an einen Sieg gegen die Übermacht der Audis.
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Das WEC-Rennen vor einem Jahr in Sao Paulo war wohl der bisher größte Erfolg in Toyotas ambitioniertem Sportwagenprojekt. Dort konnte man sich erstmals den Gesamtsieg sichern. Von Erfolgen dieser Größenordnung kann man in der Saison 2013 nur träumen. Hatte man vor ein paar Tagen noch Durchhalteparolen ausgegeben und durch Aerodynamik-Updates neue Hoffnung gewonnen, gestand der Technikdirektor Pascal Vasselon nun, dass man nicht mehr mit einem Sieg in dieser Saison rechnet.

"Es wäre dem Team gegenüber nicht fair, als Ziel den Rennsieg auszugeben. Wir werden natürlich alles geben, um zu siegen. Aber ich fürchte, dieser Erfolg wird ein Traum bleiben", meinte der Franzose. Bereits vor Le Mans hatte die FIA versucht, die Dominanz der Audis zu brechen und die Balance of Performance zugunsten der Japaner verändert. Trotzdem konnte Toyota die Ingolstädter nicht ernsthaft gefährden. "Wir haben bereits beim Saison-Eröffnungsrennen in Silverstone gemerkt, dass Audi den Leistungsvorsprung weiter ausgebaut hat", gestand Vasselon.

"Trotzdem glauben wir, dass die Regeländerungen durch die FIA in Sao Paulo eine größere Wirkung haben werden. Hier könnten wir möglicherweise wirklich einen Tankstopp einsparen", fuhr er fort. Um wenigstens im nächsten Jahr eine Chance zu haben, wird Toyota bei den weiteren WEC-Rennwochenenden mit nur einem Auto und den Fahrern Anthony Davidson, Stephane Sarrazin und Sebastien Buemi an den Start gehen. Alexander Wurz wird sich mit Testfahrten beschäftigen.


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