Superbike - Zwei Podien für Aprilia in Misano

Platz zwei verteidigt

Auch wenn Marco Melandri und Sylvain Guintoli sich mehr vom Wochenende in Misano erhofft hatten, nehmen sie das Positive aus Italien mit.
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Motorsport-Magazin.com - Marco Melandri belegte in beiden Läufen in Misano Adriatico Platz drei. "Ich bin zufrieden, wie ich heute gefahren bin und habe mich auf dem Bike wohlgefühlt", erklärte der Italiener. "In Rennen 1 konnte ich nach einigen Fehlern zu Beginn die Fahrer vor mir überholen, aber die Kawasakis waren einfach schneller." Vom zweiten Lauf, in dem er sich die Zähne an Loris Baz ausgebissen hatte, ist Melandri enttäuscht. "Ich konnte dank guter Arbeit in der Box Boden gutmachen. Leider ist es hier sehr schwierig zu überholen und Baz ist sehr gut gefahren und fehlerlos gefahren."

"Ich denke, ich hätte mit Sykes kämpfen können und hätte es ihm nicht einfach gemacht", trauert Melandri einer verpassten Chance nach. Es sei schade, dass man den gemachten Fortschritt nicht im vollen Umfang bestätigen können. "Nach Sepang war ich auch hier konstant schnell. In puncto Gefühl beim Fahren sind wir auf dem richtigen Weg und müssen das weiter verbessern. Portimao sollte uns mit seinem Layout entgegen kommen."

Es ist schade, dass es kein drittes Rennen gibt...
Sylvain Guintoli

Sylvain Guintoli erwirtschaftete einen fünften und einen vierten Platz und tröstete sich damit, wenigstens Platz zwei in der Fahrerwertung gehalten zu haben. "Ich habe definitiv mehr erwartet", stellte der Franzose klar. Der Aprilia mangele es nicht am reinen Speed, aber die Konstanz der Performance im Rennen müsse verbessert werden. "Im ersten Rennen haben wir die falsche Reifenwahl getroffen."

Für den zweiten Lauf wurde der richtige Pirelli-Reifen gewählt. "Dank ein paar Veränderungen an der Geometrie konnten wir die Lücke zur Spitze signifikant verkleinern. Hinter Marco und Baz machte ich ein paar Fehler zu viel, deshalb konnte ich am Ende nicht ums Podium kämpfen. Es ist schade, dass es kein drittes Rennen gibt..." Nun müsse man daran arbeiten, im Rennen konstanter werden.


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