Superbike - Aprilia mit Tagwerk hochzufrieden

Longrun-Geschwindigkeit auf gutem Level

Nach den ersten beiden Freien Trainings zum zweiten Superbike-Rennwochenende 2014 im Motorland Aragon zeigt sich Aprilia zuversichtlich. Die Longrun-Pace stimmt
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Motorsport-Magazin.com - Trotz der Plätze sechs und sieben am Freitag für Marco Melandri und Sylvain Guintoli zeigt sich Aprilia mit den Ergebnissen hochzufrieden. Zwar fehlte den beiden Piloten in der Endabrechnung jeweils rund eine halbe Sekunde auf den Tagesschnellsten Jonathan Rea, jedoch lag der Fokus beim Führenden der Teamwertung bereits auf dem Rennsetup für Sonntag. In Relation betrachtet scheinen die beider RSV4 demnach rasant unterwegs, weshalb Guintoli und Melandri - Erster respektive Dritter in der Weltmeisterschaft - positiv auf das Wochenende blicken.

Ich bin mit dem Tag definitiv sehr zufrieden, denn es war definitiv mein Bester in meiner kurzen Zeit auf der RSV4 bisher
Marco Melandri

Vor allem das Reifenmanagement nahm dabei einen Großteil der Aufmerksam der Tagesarbeit Aprilias ein, um sicherzustellen, die zwei Mal 17 Runden am Sonntag ohne großen Leistungsverlust gegen Ende bestreiten zu können. Am Nachmittag waren beide Piloten zu diesem Zweck gar grundsätzlich auf gebrauchten Pneus unterwegs. "Ich bin mit dem Tag definitiv sehr zufrieden, denn es war definitiv mein Bester in meiner kurzen Zeit auf der RSV4 bisher", freut sich Melandri. Der Italiener - vor der Saison vom geschiedenen BMW-Werksteam zu Aprilia gewechselt, sieht ein starkes Wochenende auf sein Team zukommen:

"Wir haben an den beiden Motorrädern nicht nur den gesamten Mittag auf gebrauchten Reifen absolviert, auch die jeweils verschiedenen Setups sowie elektronischen Strategieeinstellungen bei Sylvain und mir haben beide hervorragende Ergebnisse gebracht." Bis zu den Rennen ginge es für Aprilia somit nur noch darum, kleine streckenspezifische Adaptionen an den Maschinen vorzunehmen. Auch WM-Leader Guintoli zeigt sich hochzufrieden. "Beide Sessions liefen heute exzellent. Wir sind auf der Suche nach dem perfekten Setup, das uns auch am Rennende stark sein lässt, deutlich näher ans Ziel gekommen."

Wir sind auf der Suche nach dem perfekten Setup, das uns auch am Rennende stark sein lässt, deutlich näher ans Ziel gekommen
Sylvain Guintoli

Vor allem die konstant schnelle Geschwindigkeit über mehrere Runden hinweg stimmt den französischen WM-Dritten des Vorjahres positiv: "Das Grundsetup, das wir heute für die Rennen gefunden haben ist definitiv gut und wir müssen morgen lediglich am Finetuning arbeiten. Die Tests in Jerez vergangene Woche haben sehr geholfen, denn wir konnten die Einstellungen von dort zu einem Großteil hier übernehmen und sogar noch verbessern. Ich war heute zeitweise bei knapp 330 km/h Geschwindigkeit auf der Geraden angelangt, was unsere enorme Steigerung hinsichtlich der Performance verdeutlicht."


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