Exklusiv

MotoGP - Marquez: Beste und schwierigste Erlebnisse

Nicht nur Sonnenschein

Marc Marquez berichtet im Interview mit dem Motorsport-Magazin von seinen besten und schwierigsten Rennen und noch viel mehr.
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Motorsport-Magazin.com - Marc Marquez wurde in Brünn zwar geschlagen, ist in der Saison 2014 aber dennoch ein so dominanter Fahrer wie lange Zeit keiner vor ihm. Rekorde bedeuten dem Spanier nicht so viel wie Rennsiege, trotzdem bricht er einen nach dem anderen. Im exklusiven Interview mit dem Motorsport-Magazin erinnert sich Marquez an sein bestes MotoGP-Rennen: "Am coolsten war wohl das Rennen letztes Jahr in Valencia. Natürlich war das nicht mein bestes Rennen. Ich war nur Dritter und habe nicht 100 Prozent gegeben, aber für mich war es extrem wichtig."

Das war eines der Rennen, in denen du aufgeregt bist, mehr Druck spürst und intelligent fahren musst
Marc Marquez

"Das war eines der Rennen, in denen du aufgeregt bist, mehr Druck spürst und intelligent fahren musst, indem du nur an den Titel und nicht an das Rennen selbst denkst. Das war wirklich nicht mein bestes Rennen, aber wahrscheinlich das bisher wichtigste meiner Karriere", ergänzte der amtierende Weltmeister, der auch noch strahlt, wenn er wie in der Tschechischen Republik nur auf Platz vier landet. "Ich genieße es", sagt er lachend. "Und weil ich es genieße, habe ich gute Ergebnisse."

Das Lächeln ist nicht nur Markenzeichen des 21-Jährigen, sondern liegt einfach in seiner Natur. "Aber ja, das ist so. Schon als ich jung war, war das genauso. Manchmal wäre ich sogar gerne etwas ernster, aber das ist einfach unmöglich. Es gibt hin und wieder wichtige Augenblicke, in denen man wirklich ernst sein sollte, aber ich kann das einfach nicht. Für mich ist es normal, zu lachen und leicht ist es auch."

Doch auch Marquez hat schlechte Tage, beziehungsweise schlechte Erinnerungen. Der schwierigste Moment seiner Rennkarriere war Sepang 2011 in der Moto2. "Als ich in Malaysia gestürzt bin. Ich hatte fünf Monate lang diese Sichtprobleme und sah alles doppelt. Das war wirklich hart, denn du rennst ständig zu den Ärzten, die dir immer wieder sagen, dass du abwarten und Geduld haben musst. Wenn du sie fragst, ob es wieder besser wird, sagt dir jeder, dass er es nicht weiß."

"Für ein normales Leben wäre das okay gewesen, aber auf dem Motorrad geht das nicht. Sie sagten mir immer: 'Du brauchst viel Glück, dass diese Verletzung wieder zu 100 Prozent weggeht.' Diese fünf Monate waren ziemlich hart. Ich blieb aber die ganze Zeit stark, habe weiter gepusht und am Ende ging glücklicherweise alles gut", schildert er. Einen Plan B hatte Marquez damals nicht. Was er sonst noch plant und warum bei Marquez ein Volleyball auf einer einsamen Insel dabei sein muss, erfahren Sie im neuen Motorsport-Magazin.

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