MotoGP - Dovizioso: Platz zwei ist grandios

Marquez schlagen war unmöglich

Andrea Dovizioso kämpfte in Assen mit Marc Marquez um den Sieg. Letztlich musste der Ducati-Mann den Weltmeister ziehen lassen, die Freude ist dennoch groß.
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Motorsport-Magazin.com - Andrea Dovizioso und Ducati sind zurück. Der Italiener schnappte sich in einem spannenden Duell mit Marc Marquez den zweiten Platz in Assen. Damit steht der Ducati-Mann zum ersten Mal nach dem zweiten Saisonrennen in Texas wieder auf dem Podest. "Diese zweite Position ist einfach grandios für uns", strahlte Dovizioso und bedankte sich mehrfach für die harte Arbeit seines Teams, die nun endlich Früchte trägt.

Diese zweite Position ist einfach grandios für uns.
Andrea Dovizioso

Von Startplatz sieben schoss Dovizioso auf feuchter Strecke sofort auf Rang zwei nach vorne und setzte sich gemeinsam mit Marquez ab. "Marc und ich haben zu Beginn des Rennens schnell verstanden, wo es trocken und wo es noch nass ist", erklärte Doviziso nach dem Rennen. "Dadurch konnten wir den Abstand auf unsere Verfolger herausfahren."

Andrea Dovizioso machte im Rennen alles richtig - Foto: Milagro

Alles richtig gemacht

Als die Strecke stetig trockener wurde, setze das Führungsduo auf die gleiche Strategie und bog parallel an die Box zum Motorradwechsel ab. "Wir hatten die gleiche Strategie, denn ich denke, dieser Moment war einfach der beste, um auf das andere Bike zu wechseln", sagte Dovizioso.

Ich wusste, dass er im Trockenen schneller ist. Ich versuchte dann, noch ein paar Runden dran zu bleiben, aber es war einfach unmöglich.
Andrea Dovizioso

Während sich die Reihenfolge in der Box nicht veränderte, passierte das wenige Kurven später, als Marquez einen Fehler machte und Dovizioso die Führung übernahm. "Er hat in der ersten Runde etwas zu viel Druck gemacht, als die linke Seite des Reifens noch zu kalt war", analysierte Dovizioso den Patzer seines Konkurrenten.

Für den Ducati-Mann war trotz Position eins aber schnell klar, dass er dieses Ergebnis nicht halten können würde. "Ich wusste, dass er im Trockenen schneller ist. Ich versuchte dann, noch ein paar Runden dran zu bleiben, aber es war einfach unmöglich", gab Dovizioso ehrlich zu.


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