MotoGP - Bridgestone reagiert auf Reifendesaster

Drei Vorderreifentypen für Argentinien

Nach den Reifenproblemen bei den ersten beiden Grands Prix der Saison geht Bridgestone in Argentinien auf Nummer sicher.
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Motorsport-Magazin.com - Die MotoGP kehrt am kommenden Wochenende nach Argentinien zurück. Auf dem Autodromo Termas de Rio Hondo wird allerdings zum ersten Mal gefahren, was neben den Teams und Fahrern auch Reifenlieferant Bridgestone vor eine Herausforderung stellt. Die 4806 Meter lange Strecke ist überaus schnell und sorgt deshalb für starken Reifenverschleiß.

"Unser Test im Vorjahr hat gezeigt, dass die Strecke hier eine der reifenfordernsten im gesamten Kalender ist. Es gibt viele schnelle Kurven die sehr hohe Lasten auf die Reifen ausüben", erklärt Shinji Aoki von der Bridgestone Entwicklungsabteilung. Der Kurs weißt auch gewisse Eigenheiten auf, wie Aoki ausführt: "Die Strecke ist insofern interessant als das trotz der neun Rechtskurven und nur fünf Linkskurven die linke Reifenflanke höhere Temperaturen erreicht, da die Linkskurven generell schneller sind."

In den ersten beiden Saisonrennen hatten viele Fahrer Probleme mit den Vorderreifen aus dem Hause Bridgestone. In Katar stürzten zahlreiche Piloten aufgrund zu niedriger Temperaturen auf den Pneus, in Austin lösten sich die Slicks fast vollständig auf. Deshalb haben sich die Japaner nun dazu entschieden, anstatt der üblichen zwei Reifenmischungen den Fahrern drei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. "Da wir für diesen Kurs nur beschränk Daten zur Verfügung haben, werden wir an diesem Wochenende eine besondere Reifenauswahl zur Verfügung stellen um maximale Sicherheit zu gewährleisten", so Aoki.


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