MotoGP - Lorenzo führt beim Test auf Phillip Island

Kallio nach Highsider untersucht

Bridgestone und Dunlop testen ihre Reifen in Australien. Jorge Lorenzo führte am Montag die MotoGP-Klasse an. Esteve Rabat war schnellster Moto2-Pilot.
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Motorsport-Magazin.com - Nach dem zweiten Sepang-Test ging es für einige MotoGP-Piloten zum Start der Woche direkt mit Testfahrten in Australien weiter. Nach dem Debakel beim GP auf Phillip Island 2013 wollten die Reifenhersteller Bridgestone und Dunlop mit drei zusätzlichen Testtagen sicherstellen, dass auf dem neuen Asphalt in diesem Jahr nichts schief geht. Jorge Lorenzo, Valentino Rossi, Dani Pedrosa, Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow testen für Bridgestone, Esteve Rabat, Mika Kallio, Nico Terol und Jordi Torres für Dunlop.

Am ersten Tag hatte Lorenzo die Nase mit einer schnellsten Runde von 1:29.213 Minuten vorne. Dabei fuhr er auf sechs verschiedenen neuen Reifen und arbeitete an der Abstimmung seiner M1. Der Yamaha-Pilot drehte 68 Runden - genauso viel wie der Zweitplatzierte Crutchlow auf der Open-Ducati, der 0.363 Sekunden auf den Spitzenreiter verlor und noch keine extra Reifen für seine Open-Maschine zur Verfügung hat. Rossi und Pedrosa folgten. Allerdings verlor der Spanier bereits 0.748 Sekunden auf seinen Landsmann an der Spitze. Dovizioso startete erst spät in den Tag. Der Ducati-Pilot fühlte sich über Nacht nicht gut, legte am Nachmittag aber dennoch 60 Runden zurück und büßte schließlich lediglich 0.752 Sekunden auf Lorenzo ein.

Die Moto2-Piloten hatten gar neun verschiedene Reifenmischungen von Dunlop zur Verfügung, auf denen sie jeweils zehn Runden zurücklegen müssen. Rabat war mit 100 Runden der Fleißigste des ersten Testtages auf Phillip Island und belegte mit einer schnellsten Runde von 1:32.316 Minuten den ersten Platz unter den Fahrern der mittleren Kategorie. Damit lag der Spanier nur 2.351 Sekunden hinter Dovizioso auf der MotoGP-Ducati. Terol fuhr auf seiner Suter zu Moto2-Rang zwei.

Kallio fuhr die drittschnellste Zeit unter den Moto2-Piloten, flog am Nachmittag in Siberia aber heftig per Highsider ab und wurde zunächst im Medical Center mit Schmerzen am Handgelenk untersucht. Eine Röntgenaufnahme zeigte, dass sich der Finne glücklicherweise nicht schwerer verletzt hatte und am Dienstag weiter testen kann. Torres rundete die Zeitenliste mit 56 gefahrenen Runden ab.


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