MotoGP - Ducati wechselt nicht komplett in Open-Klasse

Drei Fahrer auf Factory-Bikes

Ducati hat die Gerüchte, man könne 2014 alle vier Piloten in der Open-Klasse starten lassen, offiziell dementiert.
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Motorsport-Magazin.com - Es sah aus wie eine Verzweiflungstat von Ducati. Italienische Medien berichteten diese Woche, dass der Hersteller aus Bologna 2014 alle seine vier Fahrer mit der Standard-ECU von Magneti Marelli ins Rennen schicken und sie so unter dem Open-Reglement starten lassen könnte. Auch Werkspilot Andrea Dovizioso bestätigte, dass diese Option ernsthaft in Betracht gezogen werde, nachdem man beide Motorräder bei Testfahrten in Valencia im November verglichen hatte. Der Wechsel hätte Vorteile in Form von vier Litern mehr Sprit pro Rennen und zwölf statt fünf Motoren pro Saison gebracht.

Nun kam aber das Dementi aus der Firmenzentrale. "Wir sind der Meinung, dass es wichtig ist, die Möglichkeiten der neuen Open-Klasse kennenzulernen, denn das wird voraussichtlich die Zukunft der MotoGP-Weltmeisterschaft sein. Deshalb haben wir uns auch entschlossen, in dieser Saison ein GP13-Motorrad mit Yonny Hernandez im Team von Pramac Racing unter diesem Reglement zu melden. Darüber hinaus gibt es aber keine Pläne für die Open-Klasse und alle anderen Ducati-Piloten werden bei den Testfahrten in Sepang Anfang Februar die GP13 und GP14 Factory-Bikes fahren", so die Klarstellung der Ducatisti.

Somit werden die Werksfahrer Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso sowie Pramac-Pilot Andrea Iannone also die Desmosedici GP14 mit hauseigener Elektronik fahren, während Yonny Hernandez das Vorjahrsmodell mit offizieller ECU pilotieren wird und somit die oben genannten Vorteile genießen wird. Welche Option die bessere ist, wird sich zeigen.


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