MotoGP - Zeelenberg traut Rossi mit Yamaha viel zu

Die Maschine ist völlig anders als 2010

Laut Team Manager Wilco Zeelenberg hat sich die Yamaha seit 2010 zwar stark verändert, Valentino Rossi traut er damit dennoch viel zu.
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Motorsport-Magazin.com - "Es wird für alle interessant, auch für Vale", meinte Yamaha Team Manager Wilco Zeelenberg auf die Frage, wie er die interne Dynamik 2013 bei Yamaha erwartet. Interessant ist wohl ein treffender Ausdruck, immerhin kommen mit Jorge Lorenzo und Valentino Rossi zwei ehemalige Teamkollegen wieder zusammen, die nicht gerade die einfachste Beziehung hatten, als sie 2008 bis 2010 eine Box teilten. Lorenzo ist mittlerweile zweifacher MotoGP-Weltmeister, Rossi hat zwei harte und erfolglose Jahre bei Ducati hinter sich. "Er hat zwei Jahre gelitten und wollte eine starke Maschine", sagte dazu auch Zeelenberg.

weiß, Jorge und Dani fahren mit viel Instinkt und sind impulsiv, so ist er selbst nicht
Wilco Zeelenberg

Die Landschaft an der MotoGP-Spitze hat sich ebenfalls gewandelt. Casey Stoner ist weg, Lorenzo und Dani Pedrosa gelten vorerst als die beiden Alphatiere. Rossi wird alles geben, um wieder dort vorne mitzumischen und mit Marc Marquez könnte sogar ein Rookie für Aufsehen sorgen. Vorrangig wird sich Rossi aber um Lorenzo und Pedrosa Gedanken machen, war sich Zeelenberg sicher. "Ich denke, er wird konstant um das Podest mitfahren - und das ist, wo wir stehen -, aber das große Fragezeichen für alle und ihn selbst ist, wie stark er dort mitfährt. Er wird etwas älter, auch wenn 34 nicht so alt ist. Er weiß, Jorge und Dani fahren mit viel Instinkt und sind impulsiv, so ist er selbst nicht."

Rossi muss stattdessen wissen, was an der Maschine passiert, weswegen er sich steigern kann, wenn er das Gefühl hat, die Maschine ist besser geworden. Sollte Yamaha das mit der M1 schaffen, wird Rossi auch wieder gewinnen, meinte Zeelenberg. "Er hat Probleme, wenn er das Gefühl nicht hat, um den Speed der anderen mitzugehen und ich habe das bereits 2010 gesehen. Wir haben jetzt eine völlig andere Maschine als damals und ich glaube, die Atmosphäre im Team wird ebenfalls anders sein als 2010. Vale akzeptierte Jorge als jungen Fahrer, der um die Ecke kommt und seine Maschine fährt, einfach nicht. Aber jetzt, da er zweimaliger Weltmeister mit Yamaha ist, da respektiert er, was Jorge geschafft hat. Es wird keine einfache Saison, weil sie sich gegenseitig fordern werden, aber wir haben mit Casey und Dani bei Honda gesehen: darum geht es im Rennsport", zitierte On-Track Off-Track Zeelenberg.


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