Moto3 - Bestzeit für Kent, Probleme für Miller

Brite Kent fährt Silverstone-Bestzeit

Britische Bestzeit beim britischen Grand Prix. Danny Kent überzeugt in Silverstone, während sich Jack Miller über seine KTM ärgern muss.
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Motorsport-Magazin.com - Danny Kent nutzte die Gelegenheit bei seinem Heimrennen in Silverstone und sicherte sich im 2. Training zum Großbritannien GP der Moto3 die Bestzeit. WM-Leader Jack Miller bremsten hingegen technische Probleme.

Die Platzierungen: Schon in den ersten Minuten wurden die Bestzeiten vom 1. Training unterboten. Lange Zeit lag Miguel Oliveira mit seiner Mahindra voran, doch gegen Ende der Session purzelten wie üblich die Zeiten. Alex Rins und Niccolo Antonelli gingen in Führung, doch die schnellste Runde zeigte Lokalmatador Danny Kent auf seiner Husqvarna im allerletzten Versuch. Mit 2:15.572 setzte er sich knapp vor Antonelli (+0.058), Rins (+0.062) und Isaac Vinales (+0.076) durch.

Dahinter folgen Romano Fenati, Alex marquez und Oliveira. Efren Vazquez kam als Zehnter ins Ziel, WM-Leader Jack Miller kam nicht über den 23. Rang hinaus und verlor auf die Bestzeit über 1,4 Sekunden. Philipp Öttl landete als bester Deutscher auf Platz 25 knapp hinter Miller. Luca Grünwald, der seinen ersten Renneinsatz nach einer Schulter-Operation bestreitet, gab nach nur drei Runden auf. Vielleicht ist damit sein

Die Zwischenfälle: Es gab keine Stürze. Als kurz leichte Schauer einsetzten, mussten ein paar Piloten durch die Auslaufzone, unter anderem Rins. Bei Miller gab es technische Probleme, mehrfach wurde an seiner KTM herumgeschraubt. Nach Ende des Trainings ließ Miller seinem Frust in der Box verbal freien Lauf.

Das Wetter: Bei Halbzeit der Session wurde für wenige Minuten die rot-gekreuzte Flagge geschwenkt um feuchte Stellen anzuzeigen. Regen blieb zwar aus, doch die Wolkendecke blieb bis Ende der Session über der Strecke hängen. Bei 17 Grad Lufttemperatur wies der Asphalt 24 Grad auf.

Die Analyse: Im ersten Training noch auf Platz eins, bekam Miller in der zweiten Session Probleme mit seinem Motorrad und war darüber alles andere als erfreut. Die knappen Abstände und die Markenvielfalt an der Spitze lassen auf ein spannendes Rennen hoffen.


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