Moto3 - Grünwald: Enttäuschung trotz neuem Bike

Schwierige Startposition

Luca Grünwald fuhr in Jerez erstmals die Kalex KTM der Generation 2014. Von Startplatz 33 war Endrang 26 das Maximum.
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Motorsport-Magazin.com - Luca Grünwald zeigte sich nach dem vierten Saisonrennen im spanischen Jerez von Platz 26 enttäuscht. "Die Startposition da hinten war logischerweise schwierig", gab er nach dem Rennen zu. Der Start von Platz 33 sei ganz in Ordnung gewesen, der junge Deutsche konnte einige Positionen gut machen. "Die habe ich allerdings in den ersten Runden wieder verloren", bedauerte Grünwald. Dem Kieferpilot fehlte konstant eine Sekunde auf die Gruppe vor ihm. "Es war nicht möglich, diese Sekunde schneller zu fahren", so Grünwald im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com.

"Es ist schade, aber ich habe alles versucht", meinte der Youngster, der sich in Jerez sehr schwertat. Warum das so ist, weiß er selbst nicht. Für das nächste Rennen in zwei Wochen im französischen Le Mans ist Grünwald allerdings optimistisch: "Ich bin sicher, dass dann mehr geht. Wir müssen darauf aufbauen und das neue Motorrad so einstellen, dass ich seine Vorteile nutzen kann", hofft der Kiefer-Pilot auf die 2014er Kalex-KTM, die er in Jerez zum ersten Mal bewegte.

Neue Kalex-KTM soll Vorteile bringen

Das neue Bike kann Grünwald noch nicht einschätzen: "Wir haben viele Einstellungen durchprobiert, bin aber, weil es hier so schwierig ist, immer auf dem gleichen Fleck hängengeblieben. Darum ist es schwer, etwas zu sagen." Dieser Prozess wird wohl noch dauern. "Es ist möglich, mit dem neuen Bike schneller zu fahren, es sind einige Vorteile vorhanden, aber die müssen wir noch herausfinden und ich muss sie dann auch nutzen können."

Das Einlenkverhalten des neuen Bikes gefällt mir besser
Luca Grünwald

Dieser Prozess wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen, glaubt Grünwald. "Hier hat es nicht so funktioniert, dass ich die Vorteile nutzen konnte." Ein Vorteil wurde aber bereits erkannt: "Das Einlenkverhalten des neuen Bikes gefällt mir besser. Es lässt sich leichter umlegen und bleibt gleichzeitig durch den steiferen Rahmen gleichzeitig stabiler." Das vermittle besseres Feedback als zuvor.

Als nächstes steht Le Mans auf dem Programm, wieder eine neue Strecke für Grünwald. "Ich hoffe, ich kann mich schnell daran gewöhnen und dann um Platz zwanzig mitkämpfen kann. Das habe ich von Anfang an gesagt, da will ich hin."


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