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Moto3 - Interview - Toni Finsterbusch

Morgen muss mehr kommen

Toni Finsterbusch berichtet Motorsport-Magazin.com, dass er sich nach drei Regensessions in der Qualifikation zum Valencia GP nicht zu 100 Prozent wohlfühlte.
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Motorsport-Magazin.com - Wie schwierig war die Qualifikation auf Platz 27, nachdem die Freien Trainings so verregnet waren?
Toni Finsterbusch: In dieser Session hatten wir zum ersten Mal an diesem Wochenende wirklich trockene Bedingungen und gegen Ende lief es dann eigentlich ganz gut. Ich konnte '43er Zeiten fahren - erst hinter jemandem und dann sogar alleine. Ich denke trotzdem, dass mehr drin gewesen wäre, denn ich habe ein paar kleinere Fehler gemacht. Die Standard-Hondas liegen allerdings nur zwei Zehntelsekunden vor uns, daher finde ich, dass wir nicht allzu schlecht gearbeitet haben. Für morgen muss aber auf jeden Fall noch etwas kommen, damit wir unter den Top-20 mitfahren können.

Die erste Kurve ist die einzige Stelle, an der noch Wellen sind, aber ansonsten ist die Strecke glatt wie eine Autobahn
Toni Finsterbusch

Wie schätzt du den neuen Asphalt trotz teilweise schlechten Bedingungen auf der Strecke ein?
Toni Finsterbusch: Da es halb nass und halb trocken war, habe ich mich auf den Regenreifen nicht wirklich wohl gefühlt, denn es war wirklich sehr rutschig. Ich weiß nicht genau, ob es daran liegt, dass wir kein richtiges Setup gefunden haben. Auf den Slicks fuhr es sich aber auf jeden Fall besser als vorher. Der Grip ist noch nicht so super, ich vermute das liegt daran, dass noch nicht genügend Gummi auf dem Asphalt ist. Aber es ist definitiv nicht mehr so uneben wie zuvor. Die erste Kurve ist die einzige Stelle, an der noch Wellen sind, aber ansonsten ist die Strecke glatt wie eine Autobahn.

Wie gut hast du dich allgemein bisher in der Weltmeisterschaft eingelebt?
Toni Finsterbusch: Es ist auf jeden Fall komplett anders als die IDM. Man merkt schon, dass alle Jungs, die hier mitfahren, extrem schnell sind. Das Niveau ist hoch und es ist sehr eng. Eine halbe Sekunde macht schon viele Platzierungen aus. Man muss immer am Limit sein, immer pushen und selbst wenn es einmal nicht so gut läuft, muss man eben 110 Prozent geben, damit wir trotzdem nicht ganz so schlecht dastehen. Es ist auf jeden Fall viel schwieriger als alles, was ich vorher gemacht habe. Ich habe in meiner ersten Saison viel Lehrgeld bezahlt, aber dafür sind wir für nächstes Jahr auf jeden Fall besser vorbereitet.

Bist du froh, dass du 2013 bei Kiefer Racing unterkommst?
Toni Finsterbusch: Etwas Besseres hätte mir nicht passieren können und zudem noch mit Kalex und KTM. Ich denke, das Bike kommt mir mit meiner Größe noch einmal sehr entgegen, denn es soll größer sein als die Honda, die ich jetzt fahre und ich hoffe einfach, dass wir nächstes Jahr mit um Punkte kämpfen können.


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