Moto3 - Stimmen der Top-3: Cortese, Oliveira und Sissis

Ein Sieg für Herrn Papa

Moto3 Weltmeister Sandro Cortese bestätigte seine Saison mit einem Sieg in Australien, während die Fans das erste Podest von Landsmann Arthur Sissis feierten.
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Motorsport-Magazin.com - Gleich drei strahlende Gesichter konnte man nach dem Moto3-Rennen auf Phillip Island auf dem Podest ausmachen, denn die Top-3 feierten ihre Ergebnisse nach einem spannenden Rennen. Sandro Cortese, der erst in Malaysia seinen WM-Titel unter Dach und Fach brachte, freute sich über seinen Sieg auf der anspruchsvollen Strecke.

Ich bin echt glücklich und habe wie verrückt in meinen Helm geschrien.
Arthur Sissis

"Das war das beste Wochenende des Jahres! Ich hatte keinen Druck mehr, denn der Titel ist sicher und er hat mich auf den nächsten Level gebracht", erklärte der KTM-Fahrer überschwenglich. "Das ist meine Lieblingsstrecke und alles lief gut, selbst der Wind und der Regen haben den Spaß nicht verdorben. Ich wollte den Fans, Sponsoren und Team etwas zurückgeben und den Sieg meinem Herrn Papa widmen, er hat Geburtstag."

Für Valencia steht Genus ganz oben auf dem Plan, denn danach geht es für den Deutschen in die Moto2-Klasse. Auch Miguel Oliveira hatte Spaß auf Phillip Island und das obwohl sein Rennen nicht problemlos verlaufen war. Der Portugiese hatte einige Schwierigkeiten mit dem Vorderreifen.

"Der Grip vorn war nicht so gut wie eigentlich gedacht, aber es hat viel Spaß gemacht mit Sandro zu fahren. Ich habe gemerkt, dass wir uns vom Kampf um Platz drei absetzen konnten und ich wollte an ihm dran bleiben. Ich war aber nicht schnell genug, es war zu schwierig in den letzten Runden mit Sandro mitzuhalten."

Erstes Podest für Sissis

Unterdessen holte sich Arthur Sissis bei seinem zweiten WM-Auftritt auf heimischen Boden seinen ersten Podestplatz. Der Australier wurde Dritter und freute sich mindestens genau so wie seine Landsleute. "Es ist mein zweiter Auftritt hier und mein erstes Podium auf dieser Strecke zu holen ist echt super. Ich freue mich riesig, die Zuschauer haben mich toll unterstützt. Ich hatte dafür aber ganz schön zu kämpfen! Es ist so toll hier das Podium zu holen, beim Heimrennen. Ich bin echt glücklich und habe wie verrückt in meinen Helm geschrien."


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