Moto2 - Rabat übernimmt im zweiten Training die Führung

Folger starker Dritter

Esteve Rabat markierte im zweiten Freien Training der Moto2 zum Großbritannien-GP die schnellste Rundenzeit.
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Motorsport-Magazin.com - Moto2-WM-Leader übernahm nach dem ernüchternden zwölften Rang im ersten Freien Training zum Großbritannien-GP in FP2 die Führung. Er schob sich auf Rang eins vor Simone Corsi und Jonas Folger, der nach einigen schwierigeren Wochenende zuletzt wieder ein kleinen Erfolgserlebnis feiern durfte.

Die Platzierungen: Esteve Rabat war nur 87 Tausendstel schneller als sein erster Verfolger Simone Corsi. Jonas Folger wurde mit 0,174 Sekunden Rückstand starker Dritter, noch vor Caterham-Pilot Johann Zarco. Maverick Vinales belegte Rang fünf vor Mika Kallio. Sam Lowes wurde vor heimischem Publikum Siebenter. Dominique Aegerter belegte direkt vor Sandro Cortese Rang acht. Mattia Pasini komplettierte die Top-Ten.

Randy Krummenacher wurde guter Zwölfter, drei Ränge vor Tom Lüthi. Marcel Schrötter kam über Platz 24 nicht hinaus. Robin Mulhauser wurde 30.

Die Zwischenfälle: Luis Salom legte mit seiner Kalex bei nassen Verhältnissen zu Saisonbeginn in Copse-Corner einen üblen Highsider hin. Sein Motorrad wurde stark beschädigt, er blieb aber unverletzt. Ansonsten verlief die Session trotz schwieriger Bedingungen ohne Zwischenfälle.

Das Wetter: Das zweite Training der MotoGP war noch bei trockenen Verhältnissen zu Ende gegangen, doch pünktlich zum Start der zweiten Moto2-Session des Wochenendes begann es in Silverstone zu regnen. Nur wenige Piloten wagten sich zu Beginn auf die Strecke, bald kehrten aber alle wieder an die Box zurück. Riccardo Russo ging nach 15 Minuten als erster Fahrer wieder hinaus, bald folgten ihm zahlreiche Piloten auf die mittlerweile wieder aufgetrocknete Strecke nach.

Die Analyse: Esteve Rabat ließ sich von seinem Rückstand am Vormittag nicht verunsichern und legte am Nachmittag die Bestzeit in Silverstone hin. Auch auf der mit fast sechs Kilometern längsten Strecke im Kalender der Motorrad-Weltmeisterschaft lag das Feld unglaublich eng zusammen. Die Top-20 trennte nur etwas mehr als eine Sekunde.


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