Moto2 - Die Stimmen vom Podium

Kallio ohne Reifenwechsel zum Sieg

Mika Kallio fuhr im Moto2-Rennen auch nach dem Restart auf demselben Reifensatz weiter und kam so zum Erfolg.
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Motorsport-Magazin.com - Der Kampf um die Moto2-Weltmeisterschaft zwischen den beiden Marc-VDS-Teamkollegen Esteve Rabat und Mika Kallio spitzt sich zu. Während Rabat in Indianapolis nur Vierter wurde fuhr Kallio zum Sieg und ließ sich dabei auch von einer Unterbrechung inklusive Restart nicht aus der Ruhe bringen: "Im ersten Rennen habe ich mich in den ersten beiden Runden sehr gut gefühlt und war mit den frischen Reifen sofort auf der Pace. Beim Restart haben wir uns dazu entschlossen, mit denselben Reifen weiterzumachen, also waren sie schon etwas gebraucht. Ich war dadurch nicht mehr so schnell und musste die ganze Zeit voll pushen, aber die Jungs waren immer nur eine Sekunde zurück. Ich konnte einfach keinen größeren Vorsprung herausfahren. Am Ende hat es aber gereicht und ich bin als Erster ins Ziel gekommen, was sehr wichtig für die Weltmeisterschaft ist."

Ich bin als Erster ins Ziel gekommen, was sehr wichtig für die Weltmeisterschaft ist.
Mika Kallio

Maverick Vinales setzte sich im Kampf um Platz zwei gegen Dominique Aegerter durch. "Ich wusste, dass Domi in der letzten Runde sehr gefährlich sein wird. Am Ende ist es aber gut ausgegangen. Wir haben heute einen guten Job und am Vormittag einen großen Schritt nach vorne gemacht. Am Ende habe ich mich wirklich gut gefühlt, aber Mika war zu stark. Ich glaube aber, dass ich ihn in Brünn schlagen kann", gibt sich der Rookie angriffslustig.

Aegerter konnte trotz eines Tempoüberschusses in einigen Streckenpassagen nicht an Vinales vorbei gehen: "In einem Teil der Strecke war Maverick etwas schneller als ich, aber sonst war ich besser, vor allem in der ersten Kurve war ich viel stärker. Es war aber unmöglich, ihn zu überholen. Das erste Rennen war ziemlich schwierig für mich und ich harte mit dem harten Reifen zwei, drei Fehler und wäre fast gestürzt. Mika war hingegen von Beginn an schnell. Im zweiten Rennen lief es dann mit dem weichen Reifen besser, aber ich war nicht schnell genug um an Mika dranzubleiben."


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