Moto2 - Deutsche und Schweizer mit Licht und Schatten

Trio schafft es in die ersten Zehn

Dominique Aegerter, Sandro Cortese und Tom Lüthi lagen im Indy-Qualifying in den Top-10. Für die restlichen deutschsprachigen Piloten lief es eher schleppend.
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Motorsport-Magazin.com - Dominique Aegerter bestätigte auch in der Qualifikation seine gute Form. Der Schweizer war bei der Zeitenhatz 'best of the rest' hinter dem Marc VDS-Duo. Startplatz drei war der verdiente Lohn für ein bisher konstant starkes Wochenende. In den Top-10 landete auch Sandro Cortese. Der Deutsche steht morgen auf dem achten Startplatz und zeigte in den Freien Trainings mit permanenten Top-5-Platzierungen auch auf dem legendären Brickyard mit starken Leistungen auf. Sein bisheriges Manko war es in dieser Saison jedoch bislang, die guten Trainingsleistungen im Rennen in entsprechende Top-Resultate umzumünzen.

Lüthi und Krummenacher sehen Verbesserungspotenzial

Auf Platz neun (+0.699) platzierte sich in der Qualifikation Tom Lüthi. "Das Gefühl mit dem neuen Chassis war auch heute gut, ich bin verhalten optimistisch. Das Feeling fürs Limit ist besser geworden. Jetzt muss ich versuchen, mit der Einstellung vom Motorrad und mit meinem Fahrstil einen Mix zu finden, dass es noch schneller geht", sieht Lüthi noch Steigerungspotenzial. "In Hinblick aufs Rennen ist die Startposition keine Katastrophe, aber auch nicht zufriedenstellend. Trotzdem glaube ich, dass ein Platz unter den ersten fünf möglich ist", gibt der Schweizer seine persönliche Marschroute vor.

In Hinblick aufs Rennen ist die Startposition keine Katastrophe, aber auch nicht zufriedenstellend
Tom Lüthi

Nach Platz 18 (+1.127) ist Randy Krummenacher zwar nicht zufrieden, jedoch auch weit davon entfernt, enttäuscht zu sein: "Das ist nicht mein bestes Quali-Ergebnis in diesem Jahr, aber es ist nicht schlecht", fasst der Schweizer seinen Samstagnachmittag zusammen. "Einmal mehr war die Qualifikation nicht gerade meine Stärke, aber ich muss es weiter probieren, wenn ich gute Resultate erzielen will. Mein Ziel für morgen ist es, so viele Punkte wie möglich einzufahren", fährt er fort.

Folger komplett ohne Vertrauen ins Motorrad

Bei Jonas Folger life an zwei Tagen in Indy nicht viel zusammen - Foto: Arginano&Gines Racing

Jonas Folger konnte schon das ganze Wochenende nicht an seine bisherigen Trainingsleistungen aus dieser Saison anknüpfen. Für ihn reichte es nach einem bisher schwachen Wochenende lediglich zu Startposition 19 (+1.179). "Am Ende ist es enttäuschend, schon wieder so ein schlechtes Qualifying abgeliefert zu haben. P19 entspricht nicht annähernd dem, wo ich normalerweise stehen könnte. Aus bislang unerklärlichen Gründen habe ich an den beiden vergangenen Tagen jegliches Vertrauen für das Motorrad verloren", verrät er geknickt. "Ohne Übertreibung ist mir fast in jeder Runde in irgendeiner Kurve bzw. wenn nicht sogar mehrmals das Vorderrad eingeklappt. Mit frischen Reifen war es akzeptabel, aber sobald diese abgebaut haben, war das Vertrauen weg."

Nur mit frischen Reifen war es akzeptabel
Jonas Folger

Mit Position 24 (+1.247) kann auch Marcel Schrötter nicht zufrieden sein. Für beide Deutsche sollten aber Punkte im Rennen noch im Bereich des Möglichen sein. Robin Muhlhauser erreichte Platz 31 in der Qualifikation. Der Schweizer legte dabei einen Sturz hin, kam aber glimpflich davon.


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