IndyCar - Legge: Rückkehr einfacher vorgestellt

Bourdais als Wunschteamkollege

Katherine Legge zeigte sich überrascht, wie schwer es nach ihrer Rückkehr nach Amerika war, Arbeit zu finden - für 2012 heuerte die Britin bei Dragon Racing an.
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Motorsport-Magazin.com - Für Katherine Legge waren die vergangenen Monate nicht einfach. Nachdem die Britin der DTM und Europa den Rücken gekehrt hatte, um sich ein zweites Mal in ihrer Karriere in den USA zu versuchen, seien Angebote zunächst Mangelware gewesen. Legge fuhr 2006 und 2007 bereits in der Champ-Car-Serie, bevor sie bei Audi in Deutschland anheuerte. Nach ihrer eher erfolglosen DTM-Zeit zog die 31-Jährige bereits zur Saison 2011 zurück nach Amerika, um dort erneut Fuß zu fassen - diesen Plan umzusetzen, gestaltete sich jedoch als schwierig.

Es ist mein Traum, dem bin ich gefolgt und ich bin sehr glücklich, dass sich das nun ausgezahlt hat.
Katherine Legge

"Ich dachte, ich würde zurückkommen und war mir sicher, dann auch gleich einen Platz ergattern zu können", erklärte Legge gegenüber der offiziellen IndyCar-Seite. "Ich habe gar nicht realisiert, wie schwierig das sein würde. Nachdem ich also beschlossen hatte, in die IndyCar-Serie zurückzukehren, musste ich irgendeinen Weg finden, das auch wirklich zu schaffen und passieren zu lassen", erinnerte sich die Britin, die sich erst kürzlich mit dem zweiten Cockpit bei Dragon Racing einen Platz sicherte. "Es war ein hartes Jahr voller Arbeit und ich hatte schlaflose Nächte. Aber es ist mein Traum, dem bin ich gefolgt und ich bin sehr glücklich, dass sich das nun ausgezahlt hat."

An ihrer Seite fährt mit dem vierfachen Champion Sebastien Bourdais 2012 ein ganz starker Teamkollege. Von der Erfahrung des Franzosen will Legge profitieren, besonders da sie sich sicher war, nach vier Jahren Pause eine gewisse Zeit zu benötigen, um mit einem Formelwagen wieder voll auf Tempo zu kommen. "Ich werde versuchen, so viel wie möglich von Sebastien zu lernen. Es gibt in der Serie wahrscheinlich nur drei oder vier Fahrer, die ich gerne als Teamkollegen gehabt hätte - und er ist definitiv einer davon", meinte Legge, die lobend anfügte: "Seine Erfahrung und sein Talent in der Fahrzeugentwicklung werden von großem Vorteil für uns sein."


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