GP2 - Russisches Team ersetzt iSport

Mit vielen erfahrenen Leuten

Nach den anhaltenden Finanzproblemen bei iSport wurde der Platz des Teams im Grid von Neueinsteiger Russian Time übernommen - die Vorfreude ist groß.
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Motorsport-Magazin.com - Bereits in den letzten Wochen hatte es sich angekündigt, nun ist es offiziell: iSport fährt nicht länger in der GP2, die Einschreibung der Briten um Paul Jackson übernimmt Russian Time. Auf den Traditionsrennstall, für den unter anderem Scott Speed, Karun Chandhok und Bruno Senna fuhren und der gemeinsam mit Timo Glock 2007 die Meisterschaft im Unterhaus der F1 einfahren konnte, folgt somit ein Neueinsteiger. Obwohl es sich bei Russian Time um ein russisches Rennteam handelt, hat die Truppe ihr Lager derzeit in Deutschland aufgeschlagen. Bereits beim Test in Barcelona diese Woche will das 13. Team des GP2-Jahrgangs 2013 erstmals mitwirken.

Wir freuen uns schon sehr auf die Saison und hoffen, dass noch viele weitere hinzukommen werden.
Igor Mazepa

Serien-Chef Bruno Michel erklärte: "Ich bin hocherfreut, Russian Time in unserer Serie begrüßen zu dürfen. Ich bin mir sicher, dass sie eine großartige Ergänzung zum Starterfeld darstellen werden." Der Neueinsteiger käme keinesfalls unvorbereitet in die GP2. "Igor Mazepa hat bereits ein erfahrenes Team zusammengestellt - das wird ihnen helfen, schnell auf Drehzahl zu kommen", so Michel, der sich zudem bei iSport bedanken wollte. "Das Team und Paul Jackson haben der GP2 acht tolle Jahre beschert - für die Zukunft wünsche ich ihnen nur das Beste." Russian-Time-Teamchef Mazepa meinte: "Wir sind sehr froh über unseren GP2-Einstieg."

"Immerhin handelt es sich um eine der prestigeträchtigsten Kategorien im Motorsport und wir können es schon gar nicht mehr erwarten, in Barcelona erstmals auf die Strecke zu gehen." Für den Teamchef stand fest: "Wir wissen, dass es eine Herausforderung wird, schnell auf ein Level mit den anderen Teams zu kommen, aber wir haben es geschafft, einige Leute mit GP2-Erfahrung für unser Projekt zu gewinnen." Der Plan sei, von Beginn an bei der Musik zu sein. "Wir freuen uns schon sehr auf die Saison und hoffen, dass noch viele weitere hinzukommen werden", so Mazepa.


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