Formel 1 - Fahrerpaarung: McLaren in Lauerposition

Abwarten, was die Top-Fahrer tun

Bei McLaren wartet man ab, was die Top-Fahrer machen ehe man sich endgültig für eine Fahrerpaarung für 2015 und darüber hinaus entscheidet.
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Motorsport-Magazin.com - "Ich sage nicht, dass wir unsere Fahrer wechseln werden. Ich sage nur, dass unsere Strategie vorsieht, abzuwarten", erklärte Eric Boullier. Zuletzt wurde die Gerüchteküche durch einen Twitter-Eintrag, in welchem McLaren Fernando Alonso zum Geburtstag gratulierte, neu angeheizt. Die Gerüchte, um einen Wechsel des Spaniers von Ferrari zu seinem Ex-Team, wollen nicht verstummen.

Der Plan sieht vor, McLaren langfristig an die Spitze zu setzen
Eric Boullier

Zuletzt brachten britische Medien auch Williams-Pilot Valtteri Bottas ins Spiel. Boullier wollte nur so viel verraten: "Der Plan sieht vor, McLaren langfristig an die Spitze zu setzen. Das heißt, wir müssen wissen, was wir in den nächsten drei, vier oder fünf Jahren machen. Daher warten wir mit unserer Fahrerentscheidung ab, bis wir genau wissen, was sich auf dem Fahrermarkt tut - nicht nur im nächsten Jahr, sondern auch in naher Zukunft." Was diese Aussage für Jenson Button bedeutet, ist unklar.

Fragezeichen hinter Button

Wir fordern von unseren Fahrern, dass sie stets 100 Prozent geben
Eric Boullier

Der Brite fährt seit 2010 mit wechselndem Erfolg für den britischen Traditionsrennstall. 2011 fuhr Button drei Siege ein und krönte sich zu Saisonende zum Vize-Weltmeister, seit 2013 erlebt er bei McLaren eine Dürreperiode. "Wir fordern von unseren Fahrern, dass sie stets 100 Prozent geben. Natürlich ist es frustrierend, wenn die Performance nicht wie erwünscht ist. Aber wir sitzen alle im gleichen Boot, wir alle müssen pushen", erklärte Boullier.

Im vermeintlichen Zwist zwischen McLaren-Boss Ron Dennis und Button, übt sich Boullier in der Vermittlerrolle. Dennis forderte vom Briten sich "mehr anzustrengen", da er mit dessen bisherigen Saisonleistungen nicht zufrieden ist. McLaren wartet seit dem Großen Preis von Brasilien 2012 auf einen Sieg. "Man muss sich selbst und jeden anderen in die richtige Richtung pushen, daher war ich nicht wirklich überrascht", nahm Boullier Dennis' Kommentare locker.


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