Formel 1 - Ricciardo nach Platz fünf überrascht

Williams in Schach halten

Freud und Leid bei Daniel Ricciardo: Zwar startet der Australier vor Vettel in den Deutschland GP, doch am Ende reichte es nur zum fünften Startplatz.
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Motorsport-Magazin.com - Daniel Ricciardo beendete den Samstag auf dem Hockenheimring mit gemischten Gefühlen. Zwar konnte der Red-Bull-Pilot zum wiederholten Male seinen Teamkollegen Sebastian Vettel schlagen, dennoch reichte es nur zum fünften Startplatz. Auf die Bestzeit von Polesitter Nico Rosberg fehlten dem Australier bereits 0.733 Sekunden.

Es war gar nicht so schlecht heute, aber wir möchten weiter vorne stehen als auf Platz fünf
Daniel Ricciardo

"Es war gar nicht so schlecht heute, aber wir möchten weiter vorne stehen als auf Platz fünf", lautete die ersten Bilanz Ricciardos. "Die Runden die ich gefahren bin waren ziemlich gut." Von Q2 zu Q3 gelang dem Red-Bull-Piloten sogar eine kleine Verbesserung, doch das Team liegt derzeit ein wenig zurück.

"Am Freitag sah es noch sehr gut für uns aus", rätselte Ricciardo nach dem Zeittraining und machte kein Geheimnis daraus, dass Red Bull am Vortag noch damit rechnete, hinter Mercedes das zweitbeste Team zu werden. "Die Williams waren heute wieder sehr stark unterwegs und auch Kevin [Magnussen] hat sich noch vor mir platziert."

Williams stärker als erwartet

Dennoch wollte Ricciardo am Samstag noch nicht die Flinte ins Korn werden. "Auf einer Runde waren die Williams-Piloten sehr stark", analysierte der Australier. "Vielleicht sind sie über die Distanz nicht so gut, auch wenn sie in den vergangenen Rennen bereits sehr stark waren." Der Red-Bull-Pilot weiß, dass Williams auch bei den kommenden Rennen durchaus eine Gefahr darstellen kann. "Wir müssen versuchen, vor ihnen zu bleiben."

Wenn es regnet, dann vermutlich sehr heftig.
Daniel Ricciardo

Und auch das Wetter gibt Daniel Ricciardo derzeit noch Rätsel auf. "Es ist noch nicht klar, wie sich das Wetter entwickelt", erklärte er. "Wenn es regnet, dann vermutlich sehr heftig." Ein weiterer Punkt, der dem 25-Jährigen am Sonntag durchaus in die Karten spielen könnte.

Einen Vorteil durch das Überschreiten der Streckenbegrenzung, wie es vor allem in der ersten Kurve oftmals der Fall ist, sieht Ricciardo allerdings nicht. "Das macht dich nicht schneller", denkt der Red-Bull-Pilot. "In der ersten Kurve liegt Kunstrasen, der dich eher einbremst."

"Ich denke, dass das Rennen unter den Top-Acht sehr engen werden wird", glaubt Ricciardo. "Es wird ein harter Kampf um den letzten Podestplatz."


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