Formel 1 - Kanada GP: Die Stimmen nach dem Training

Ich hoffe, dass es nicht zu eng wird!

An diesem Wochenende geht der Große Preis von Kanada über die Bühne. Motorsport-Magazin.com hat die Reaktionen der Fahrer nach dem Training gesammelt.
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Motorsport-Magazin.com - Lewis Hamilton: Ich fühlte mich auf der Strecke recht wohl, aber wir können uns mit Blick auf das Setup und die Balance morgen noch verbessern. Man versucht stets, das Limit zu finden und wir sind noch nicht ganz da, wo wir sein möchten. Es sah heute so aus, als ob Ferrari recht nah an uns dran wäre und auch der Rest des Feldes schien insgesamt enger zusammenzuliegen. Ich hoffe aber, dass es nicht zu eng wird!

Nico Rosberg: Das war ein großartiger Tag. Ich fühlte mich in meinem Silberpfeil sehr wohl. Am Vormittag haben wir an verschiedenen Aspekten der Bremsen gearbeitet. Das hat leider nicht ganz funktioniert, weshalb wir es am Nachmittag wieder ändern mussten. In der zweiten Session lief es viel besser - damit war ich zufrieden. Dennoch fehlt mir noch eine Zehntelsekunde auf die Bestzeit.

Nico Rosberg hatte Probleme mit den Bremsen. - Foto: Sutton

Sebastian Vettel: Im Vergleich zu den anderen waren wir ein bisschen aus dem Rhythmus, aber es sah okay aus, wir haben einige gute Runden abgespult. Ganz offenbar ist Mercedes hier sehr, sehr schnell. Wir müssen sicherstellen, dass wir das Auto in den Kurven gut abstimmen, um dort so viel Zeit wie möglich gut zu machen.

Kimi Räikkönen: Ich hatte heute Morgen ein Problem mit dem Antrieb meines Autos und habe einige Zeit verloren, was mich schon wurmt. Ich wollte so viele Runden wie möglich abspulen und vor allem der Freitagmorgen ist immer hinsichtlich der Setup-Auswahl entscheidend. Es ist schwierig, im Moment schon genau vorherzusehen, wo wir tatsächlich stehen, aber zumindest hat sich mein Fahrgefühl noch verbessert.

Fernando Alonso: Ich bin natürlich nicht unzufrieden mit dem Ergebnis heute, denn wir haben viele Daten gesammelt und zumindest an meinem Auto ist kein Problem aufgetreten. Wir haben einige neue Teile an die Strecke gebracht und ich hoffe, dass wir es bis zum Qualifying schaffen, das Maximum herauszuholen.

Fernando Alonso setzte am Morgen die Bestzeit. - Foto: Sutton

Felipe Massa: Es war ein guter Freitag. Leider habe ich am Vormittag ein paar Runden verloren, aber am Nachmittag konnten wir viel fahren, um das Setup, die Reifen und die Longruns zu verstehen. Ich war heute mit der Balance zufrieden. Ich hoffe, dass wir auf dieser Strecke ein sehr wettbewerbsfähiges Auto haben und mit Red Bull und Ferrari kämpfen können, was nie einfach ist.

Valtteri Bottas: Es sieht so aus, als würden alle auf den härteren Reifen damit kämpfen, sie aufzuwärmen, aber der weichere Reifen fühlte sich viel besser an. Ich glaube immer noch, dass wir unsere Gesamtperformance im Vergleich zu heute verbessern können. Mir ist auf den superweichen Reifen noch nicht die perfekte Runde gelungen, daher glaube ich, dass noch etwas mehr kommen wird.

Kevin Magnussen: Das ist eine wirklich coole Strecke. Sie ist ziemlich langsam, was normal nicht so spannend ist, aber hier macht es wirklich Spaß. Auch das Auto fühlt sich wieder gut an. Ich glaube, dass wir dieses Wochenende um die Plätze im vorderen Mittelfeld kämpfen werden. Wenn wir es schaffen, vor den Force Indias und Williams zu liegen, dann können wir zufrieden sein.

Jenson Button: Es ist für uns ganz okay gelaufen. Der Longrun in der ersten Session war ziemlich gut, vor allem mit wenig Sprit sind wir ziemlich stark. Mit mehr Benzin liegt das Auto nicht so gut, aber insgesamt konnten wir heute viele Dinge ausprobieren und es war ein nützlicher Tag für uns.

Toro Rosso hatte mit technischen Problemen zu kämpfen. - Foto: Sutton

Jean-Eric Vergne: Trotz des kleinen Problems, das wir am Morgen hatten und das mein Training verkürzt hat, haben wir es geschafft, heute ein gutes Testprogramm zu erreichen. Was die Leistung des Autos angeht, bin ich nicht zu 100 Prozent glücklich, denn obwohl es am Vormittag recht vielversprechend aussah, haben wir am Nachmittag etwas Geschwindigkeit verloren.

Romain Grosjean: Wir stehen zwar nicht da, wo wir wollen, jedoch haben wir seit Monaco spürbare Verbesserungen hinsichtlich unserer Schwachpunkte erzielt, was sich für heute doch als Bonus herausgestellt hat. Das Wetter soll zudem im Verlauf des Wochenendes noch deutlich wärmer werden, was uns bisher erfahrungsgemäß immer in die Karten gespielt hat. Wir werden alles daran setzen, unter die ersten Zehn zu kommen - hoffentlich bereits morgen im Qualifying.

Daniel Ricciardo: Wir hatten gehofft, ein bisschen weiter vorne zu stehen. Ich fühle mich im Auto noch nicht zuhause, aber wir glauben auch nicht, dass wir wirklich 1,5 Sekunden zurückliegen. Es sieht ziemlich eng aus. Es gibt einige Teams, die wenn nicht um die erste, dann um die zweite Reihe kämpfen. Es scheint in dieser Woche ausgeglichener zu sein.

Nico Hülkenberg: Wir hatten einen ziemlich guten ersten Trainingstag, obgleich noch mehr Arbeit zu erledigen ist. Das Auto fühlt sich sehr fahrbar an, aber ich spüre, dass noch mehr geht, besonders auf den superweichen Reifen.

Sergio Perez: Es war ein ziemlich normaler Trainingstag. Wir haben heute Nacht noch Arbeit vor uns, um für das Qualifying und das Rennen die bestmögliche Form zu finden.

Adrian Sutil berichtete von sehr wenig Grip. - Foto: Sutton

Pastor Maldonado: Die Strecke hier ist extrem kurz, was bedeutet, dass die Rundenzeiten sehr nahe beieinander liegen. Ich war nur 0,2 Sekunden hinter Romain, aber das hat dann nun einmal bereits Platz 15 statt 11 bedeutet, weswegen ich für morgen dann doch wieder optimistisch bin.

Adrian Sutil: Natürlich hat der Belag sehr, sehr wenig Grip. Zudem hat es viele Schikanen, aber grundsätzlich war das Auto nicht schlecht zu fahren. Wir haben verschiedene Abtriebsniveaus ausprobiert. Es gibt noch einige Probleme mit der Aerodynamik, da haben wir noch etwas zu tun für morgen.

Esteban Gutierrez: Das war ein ziemlich schwieriger Tag für mich. Wir hatten ein paar technische Probleme, was natürlich nicht ideal war, weil ich kostbare Zeit verloren habe.

Max Chilton: Ich bin zufrieden mit der Position, auf der ich den Tag beendet habe. Wir hatten einen guten Longrun mit dem Auto und wir schienen recht wettbewerbsfähig zu sein. Hoffentlich können wir den Fortschritt morgen aufrechterhalten.

Daniil Kvyat: Dank der hilfreichen Sitzung im Simulator in der vergangenen Woche habe ich mich auf der Strecke gleich selbstbewusst gefühlt und konnte die Kerbs und Kurven attackieren. Abgesehen von dem Problem fühlte sich das Auto gut an. Daher bin ich nach wie vor zuversichtlich und habe das Gefühl, dass wir uns für morgen hohe Ziele setzen können.

Kamui Kobayashi konnte seinen Boliden nicht immer auf der Strecke halten. - Foto: Sutton

Kamui Kobayashi: Die Reifentemperaturen, Bremsprobleme und der Grip bestimmten für mich das zweite Training. Auf beiden Reifenmischungen hatte ich Schwierigkeiten, die Pneus effektiv auf Temperatur zu bringen, was mich sicherlich Rundenzeit gekostet hat und das trug auch zu dem niedrigen Gripniveau bei, das ich die ganze Session über hatte.

Marcus Ericsson: Wir haben über Mittag einige Änderungen an der Balance vorgenommen, aber bei der ersten Ausfahrt im zweiten Training fühlte es sich nicht wie ein positiver Schritt an. Daher sind wir für die zweite Ausfahrt zu einem ähnlichen Setup zurückgekehrt, wie wir es vor dem Mittagessen hatten. Nach 13 Runden hatte ich allerdings Probleme mit der Kraftübertragung und musste aufgeben.

Jules Bianchi: Es war ein harter Tag heute, was ein schwieriger Start ist nach unserer Leistung am letzten Rennwochenende. Zumindest haben wir einige Daten, mit denen wir versuchen können, uns für morgen vorzubereiten, aber im dritten Freien Training werden wir etwas im Dunkeln tappen.


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