Formel 1 - McLaren hat einen Ersatzmann für Fallows

Neuzugang von außerhalb

McLaren wird den Aerodynamiker Dan Fallows, der nie seinen Dienst antrat, mit einem Mann von außerhalb des Teams ersetzen.
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Motorsport-Magazin.com - Obwohl Dan Fallows bei McLaren unter Vertrag steht, wird der Aerodynamiker höchstwahrscheinlich nie für das britische Team zu arbeiten. Fallows hätte eigentlich Anfang Januar in Woking beginnen sollen, entschied sich dann jedoch dazu, bei Red Bull zu bleiben, wo er seit 2006 tätig war, und zum Head of Aerodynamics aufzusteigen, weshalb zwischen den beiden Teams ein Rechtsstreit droht.

Wir müssen in Betracht ziehen, dass er niemals zurückkehren oder sich uns anschließen wird
Eric Boullier

Wie Renndirektor Eric Boullier nun verriet, hat McLaren bereits einen Ersatzmann für Fallows an der Angel. "Wir müssen heute ohne ihn auskommen und daher alle Szenarien in Betracht ziehen", erklärte der Franzose. "Wir müssen aber auch das Szenario in Betracht ziehen, dass er niemals zurückkehren oder sich niemals uns anschließen wird, daher tun wir, was wir tun müssen und haben das bereits getan."

Der neue Mann war bisher nicht für McLaren tätig und hat seine Arbeit noch nicht aufgenommen. Angesprochen darauf, wann das Team die Personalie offiziell verkünden wird, scherzte Boullier: "Wenn er sich uns angeschlossen hat und wir uns auch sicher sind, dass er am Morgen tatsächlich kommt."

Dennis vs. Horner

Die Personalie rund um Dan Fallows ließ zwischen McLaren und Red Bull einen regelrechten Krieg entbrennen. Ron Dennis drohte damit, Red Bull vor Gericht zu ziehen. "Es ist traurig, aber McLaren hat keine andere Wahl als vor dem High Court eine Klage gegen Red Bull Racing einzureichen, in der die Integrität des Teams sowie dessen Sinn für sportliche Fairness in Frage gestellt wird."

Christian Horner sah die Sachlage naturgemäß anders. "Die Situation mit Dan ist sehr klar", sagte der Red-Bull-Teamchef. "Er hat sich entschlossen, Red Bull aus eigenen Gründen zu verlassen, aber wegen der Veränderungen bei McLaren entschied er sich, nicht zu ihnen gehen zu wollen. Es war zu 100 Prozent seine Entscheidung."


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