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Formel 1 - Bahrain-Test III: Hamilton mit Bestzeit

Vorzeitiges Testende für Ferrari & Lotus

Ferrari und Lotus brachen den zweiten Testtag in Bahrain vorzeitig ab. Lewis Hamilton stellte seinen Mercedes auf Platz 1 der Zeitenliste.
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Motorsport-Magazin.com - Nachdem am Dienstag Caterham ein spezielles Reifen-Testprogramm für Pirelli absolvierte, standen am Mittwoch Mercedes und Williams in den Diensten der Italiener. Die Teams dürfen dabei keine Modifikationen am Auto vornehmen und müssen sich nach dem Plan der Italiener richten. Jedes Team muss einen Testtag während der Saison für Reifentests opfern.

Die Zeiten: Und täglich grüßt das Murmeltier bei den Rundenzeiten und -zahlen: Mercedes fand sich wie schon am Vortag in beiden Klassements auf P1 wieder. Lewis Hamilton spulte mit 120 Runden die meisten ab und markierte in 1:34.136 Minuten die schnellste Zeit des Tages. Auf den Plätzen zwei und drei fanden sich Jean-Eric Vergne und Kevin Magnussen wieder. Die Top-5 komplettierten Sergio Pérez und Daniel Ricciardo.

Problemkind Ferrari: Nach 12 Runden respektive 64 Kilometer war für Fernando Alonso in Bahrain vorzeitig Schluss. Wie ein Ferrari-Sprecher gegenüber Motorsport-Magazin.com erklärte, fand das Team einen sich ausdehnenden Schaden am Chassis, der noch vom Rennwochenende stammt. Aus Sicherheitsgründen entschloss sich Ferrari den Test vorzeitig zu beenden. Bis zu diesem Zeitpunkt standen Arbeiten am Setup auf dem Programm.

Probleme bei Lotus - Foto: Sutton

Weitere Zwischenfälle: Für die erste Rotphase des Tages sorgte Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne als er in Kurve 4 stehenblieb. In der gleichen Kurve erwischte es auch Romain Grosjean. Eine Stunde vor Sessionende war für Lotus dann endgültig Schluss. "Das war's! Wir sehen uns in China", twitterte der Rennstall. Den heftigsten Abflug des Tages lieferte Kevin Magnussen. Der Rookie drehte sich von der Strecke und steckte danach mit seinem MP4-29 im Kiesbett von Kurve 11 fest.

Wie McLaren mitteilte, war ein mechanischer Defekt am Wagen der Grund für den Abflug. Bei Sauber gab es am zweiten Testtag wiederum Probleme an der Power Unit, weshalb Giedo van der Garde nur eingeschränkt zum Fahren kam. Für die letzte, rote Flagge des Tages sorgte Marcus Ericsson. Aufgrund eines technischen Defekts musste er seinen Caterham in Kurve 9 abstellen.


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